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Erziehungstipps (swiss.social)
submitted 2 months ago by Eltern@swiss.social to c/eltern@feddit.org

Erziehungstipps
Einige Tipps und Regeln habe ich erst erkannt als ich Fehler schon gemacht hatte. Einige tipps konnte ich nie perfekt beherzigen, weil einige eine Routine benötigen, die auch tw. schwer zu etablieren ist.

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#FediEltern #ElternKindBeziehung
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[-] Eltern@swiss.social 3 points 2 months ago* (last edited 2 months ago)
[-] ratatouille@feddit.org 2 points 2 months ago* (last edited 2 months ago)

2/2 Liebe Eltern heute Grundlagen des Einschlafens.

  1. Mittagsschlaf bei Tageslicht
  2. Wenn das Kleinkind unerwünschterweise unvermittelt einschläft lassen sie es mindestens 5min schlafen.
  3. Im Schlafzimmer, speziell auf dem Bett sollte nicht gespielt/getobt werden, um Einschlafstress möglichst zu vermeiden. Kommt der Tipp zu spät, wechseln sie gegebenenfalls für eine gewisse Zeit das Zimmer für das Einschlafen - vorzugsweise nicht das Elternschlafzimmer.
  4. Wenn sie glauben, dass es jetzt endlich ganz sicher schläft, zählen sie im Kopf langsam auf 30. Idealerweise warten sie nochmal 5min.
  5. Wenn sie mit einem schlafenden Kind den Raum oder vom Auto ins Schlafzimmer wechseln müssen und es hier sonst leicht aufwacht, stehen sie etwa 20 Sekunden vor dem Bettchen bevor sie ihr Kind ablegen. Nach dem Ablegen, wenn sie ihr Kind nicht mehr berühren bleiben sie nochmal 20s auf seiner höhe.
  6. Wenn dass Kind sicher schläft, entfernen sie den Schnuller und legen ihn in Sichtweite daneben.

  • Dunkelheit kann die innere Uhr des Kindes ungünstig verschieben. Mittagsschlaf ist ein anderer Schlaf als nachts.
  • Einschlafen muss man auch können, wenn man nicht tod müde ist. Hierfür, muss das Kind sich wohlfühlen und vertrauen in die Umgebung haben. Es muss das Gefühl haben, dass einschlafen leicht ist und nicht gestört wird.
  • Leider können Erinnerungen an frühere Einschlafsituationen einen schlechten Einfluss haben manchmal reicht es, schon wenn das Kind erwartet, das es lange dauert oder stressig wird. Gegebenenfalls wechseln sie für das Einschlafen für eine längere Zeit auf ein anderes Zimmer aus. Wenn ihr Kind sich zur Gewohnheit gemacht hat auszurasten, kann es schwierig sein es abzugewöhnen. Es kann dann helfen erstmal das Unerwünschte verhalten aus dem Schlafzimmer in ein anderes Zimmer umzulenken - lieber Büro als Elternschlafzimmer. Hat sich das Kinderzimmer in eine NoGo Area für Einschlafen verwandelt. Können sie das mit Möbel umstellen, neu dekorieren und neuen Gerüchen korrigieren.
  • Einschlafen ist ein mehrstufiger Prozess. Wenn das Kind scheinbar schläft, muss das nicht heissen, dass der Prozess schon abgeschlossen ist. Es kann daher mühsam werden, wenn sich das Kind daran gewöhnt kurz nach dem Einschlafen leicht aufwachen zu müssen.
  • Auch Kleinkinder haben einen - wenn auch schwachen - sinn für Gefahren im Schlaf. Je älter das Kind wird, desto stärker wird er. Das Gehirn ihres Kindes prüft laufend. Die Lage des Körpers, Berührungen, Temperatur, Geruch sowie Geräusche und Stimmen. Ändern sich zu viel Dinge auf ein mal ist es ein Allarmzeichen. Wenn sie aber nach grösseren Wechsel kurz innehalten, dann kann sich das Gehirn des Kindes an die neue Situation gewöhnen.
  • Ein Punkt der vor allem das Aufstehen in der Nacht zur Qual macht, kann ein in der Nacht verlorener Schnuller sein. Man kann es zu einem grossen Teil vermeiden, wenn man den Schnuller nach dem Schlafen abzieht oder wenn man in der Nacht grundsätzlich keinen Schnuller gibt.
[-] ratatouille@feddit.org 1 points 3 weeks ago

2/2 Gute Nacht, probier's mal mit Gemütlichkeit - aber Pünktlich.

Die Hyperaktivität - insbesondere in den ersten drei Jahren, lässt sich kaum verhindern. Sie können nichts tun als aushalten und begleiten. Wenn sich das Kind in die Aktivität hinein steigert, dann lenken sie es ab, Lenken sie die Konzentration auf etwas neues. Häufig hilft - zumindest temporär - eine Umarmung.

Es kann auch sein - wenn sie dass Gefühl haben, dass ihr Kind mit der Berührung der Matratze aufdreht - Das ihr Kind sich an die Tage zuvor erinnert und sie sich daher in einem Teufelskreis befindet. Versuchen sie ihr Kind dann in einem anderen Zimmer zum Schlafen zu bewegen.

Bei Kinder ab etwa 3 Jahren können sie beginnen ihr Kind etwa 1h vorher ins Bett zu begleiten, vermitteln sie ihrem Kind anschliessend, dass sie wieder kommen, sobald es zum schlafen bereit ist und im Bett liegt. Die situation ist einfach, gehen sie sobald es herum hüpft und turnt. Vermeiden sie aber ihr Kind darauf zu hinzuweisen nun endlich schlafen zu gehen. Eher noch “Mach ruhig! Ich bin da für dich sobald du bereit bist zu schlafen” Das ganze funktioniert besser, wenn sich ihr Kind selber zum einschlafen entscheidet. Die ersten Monate wird es eher dahin gehen, dass sie mehrfach rein und wieder raus gehen. Ihr Kind spielt mit der neuen Regel und es darf das - und wird es nicht lange tun.

Sobald sie ihrem Kind beginnen die Uhr zu vermitteln - also sowas wie wenn der grosse Zeiger unten ist… - Könne sie durchaus schon vor dem vierten Geburtstag damit beginnen ihr Kind darauf hinzuweisen, dass es etwas nicht gibt wenn die Gute-Nacht-Routine zu lange braucht.

Niemals an der Gute-Nacht-Geschichte sparen. Die Verabschiedung für die Nacht sollten neutrale oder positive Emotionen sein. Sie als Eltern machen es sich sonst nur unnötig schwer.

Wo kann man reduzieren? Am Offensichtlichsten ist es die TV-Gute-Nacht-Geschichte. Aber auch Spielzeit, Elternzeit, etc. nach dem Pyjama anziehen. Wichtig einfach Zeit mit Zeit kompensieren. Sie vermitteln, dass es ihnen als Eltern egal ist wofür das Kind sich entscheidet, die Zeit ist die einzige Regel und sie Unterstützen die Entscheidung. Sie können sich sogar für das Kind freuen, dass es sich für die Gemütlichkeit entschieden hat anstatt für die TV-Geschichte. So kann es die Enttäuschung unter Umständen besser überwinden.

this post was submitted on 15 Mar 2026
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