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Studie zeigt sexualisierte Gewalt bei Pfadfindern in Nordrhein-Westfalen [DPSG]
(www.tagesschau.de)
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Ja, das finde ich auch immer schwierig, dass das so kontextlos berichtet wird. Die RdP Pfadfinderverbände lassen das alles unabhängig untersuchen und sind Vorreiter der Prävention. Aber dann sind es halt die einzigen Akteure der Jugendpflege, für die es Zahlen gibt, und es wird immer mit Schocknachrichten darüber erzählt. Übrig bleibt "Pfadfinder schlimmschlimm".
Aber jo, da wird es in anderen Verbänden, die ggf. sogar mehr auf einem Gehorsamsprinzip aufbauen als die Pfadfinderei, genauso oder übler aussehen. Ohne Untersuchung, ohne Prävention. Ich meine, gefühlt rumorte es bereits in der Schule über jeden zweiten Sportlehrer, er sei mindestens ein Grabscher. Man kann der Gesellschaft nur wünschen, dass sie weiter einen Weg beschreitet dafür zu sensibilisieren.
Bei uns bösen Pfadfindern war das eigentlich durch die Präventionsarbeit ein Schlüsselerlebnis für mich: viele wussten gar nicht, dass sie Opfer von sexualisierter Gewalt waren, weil es so ein normalisiertes, alltägliches Erlebnis (innerhalb und außerhalb des Verbandes und oft v.a. in der Familie) für sie war.