Das Update ist ja mal so an der Kritik vorbei. Das Problem ist nicht die Formulierung! Das Problem ist, dass man eine Regel geschaffen hat, die man jederzeit zücken kann, wenn einem Kritik nicht passt. 'clear evidence' ist einfach eine weitere Floskel, die man aus der Situation heraus definieren kann. Mein Vorschlag wäre ein Addendum am Ende des Regelabschnitts, keine feste Regel. Irgendwas in der Art:
ADDENDUM: Please remember that admins are humans and users too. Rules 1, 3, 5, and 11 also apply to criticism of instances and admins. Criticism and disagreement are welcome, but they should be based on reasonable evidence and expressed respectfully. Nazi comparisons and comparisons to other extremist groups are are almost always disrespectful and inappropriate.
Lässt dem Admin-Team die Freiheit eine der genannten Regeln anzuwenden, führt aber zu keiner grundsätzlichen Sonderstellung von Admins im Regelwerk
Doch das Geld fließt an euch. Ihr legt einen Ticketpreis fest, und den bekommt ihr auch. Was euch nervt, ist das nochmal Geld fließt, ohne das ihr was abbekommt.
Die im offenen Brief genannten Länder, bspw. die USA, glänzen nicht mit günstigen Ticketpreisen, sondern dass die Wucherpreise auf den Ticketplattformen selbst erhoben werden.
Viele der genannten Punkte sind bereits illegal bzw. mit vertraglichen Mittel sanktionierbar, es ist den Plattformbetreibern (die ihr euch als Künstler aussucht) halt einfach egal.
Hier passt genannte Intension und konkrete Forderung nicht zusammen. Die Lösung gegen Betrug und Verschleierung von gewerblichen Tätigkeiten ist eine Stärkung der entsprechenden Strukturen bei Polizei und Steuerfahndung, nicht die Einschränkung, wie Privatleute mit ihrem Eigentum umgehen können.
Das ganze dann als 'Spekulation auf Kosten der Fans' und 'Abzocke [von Zwischenhändlern, die] zur Kultur nichts beitragen' zu framen, während man seine Karten für 100€ bei fucking Eventim vertickert setzt dem ganzen die Krone auf.
Ich persönlich verliere durch diesen Brief einigen Respekt vor den unterzeichnenden Künstlern/Bands, auch wenn das bei einigen echt weh tut.