Hab mal davon gehört, dass es bei solchen Aktionen theoretisch nicht darum gehen könnte, das ernsthaft ein Autobauer vor hat, nach 2035 noch Verbrenner zu bauen, sondern eher Zweifel an der Endgültigkeit der Richtung, in die es geht zu sähen, da sie gerade auf ihren Fehlinvestitionen (Verbrenner) sitzen bleiben. Damit jetzt noch Leute Verbrenner kaufen und nicht denken, Moment mal, wenn bald gar keine verkauft werden, gibt es vielleicht bald z. B. gar keine Infrastruktur für das fossile Tanken mehr und den letzten beißen gar nicht die Hunde oder vielleicht ist die E-Mobilität gar nicht soo überlegen. Niemand wird nach 2035 noch NEUE Verbrenner kaufen oder massenproduzieren (vor allem nicht mit den vorgeschriebenen flottengrenzwerten einer co2 Reduktion von 90%. Man will die Überkapazitäten für Verbrenner, die man sich aufgebaut hat, jetzt noch schnell an die ZweiflerInnen loswerden, diese müssen dann die Rechnung zahlen. KP ob da was dran ist, aber würde einiges erklären. Ähnliches sieht man ja beim heizungsgesetz mit der absurden grüngasquote nach dem Verbots aus und den hektischen wahllosen reiche-investition in neue gaskraftwerke. Wir haben mit den gasnetzen eine gigantische Größenordnung an stranded assets, keine wird das mehr betreiben wollen oder können (zumindest die verteilnetze). Es gibt aber Leute (die letzten die von den Hunden gebissen werden und alleine das verbliebene Netz blechen müssen), die mit ihrem umlagen dafür hart zahlen werden (wenn die Gesetzeslage nicht angepasst wird) und das sind die, die sich derzeit schnell ne "effiziente" Gasheizung einbauen. Das wird die wegen der sterbenden verteilinfrastruktur noch teurer treffen als die heinis mit neuen ölheizungen. Und sämtliche verteilgasnetzbetreiber bekommen (sinnvollerweise) gerade die rechtliche Möglichkeit geschaffen, ihr Netz stillzulegen obwohl es noch ein paar Abnehmer geben würde. Dann können sich nach 10 Jahren die Leute ihre neue Gasheizung trotzdem verschrotten.
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Absolut fehlgeleitet. Jetzt regelt der Markt, man könnte die Entwicklung mit Steuern und Förderung beschleunigen. Stattdessen bremsen wir das unausweichliche für teuer Geld aus, jagen mehr Verbraucher ins Bockhorn.
Wenn ich den Quatsch nicht am Ende immer durch meine Steuergelder für Spritpreisbremsen etc finanzieren müsste, wäre es mir langsam fast egal, wenn sich Leute noch so eine Fehlinvestition leisten wollen. Aber der Markt regelt halt immer nur so lange dabei was verbrannt wird.
Bei den Benzinpreisen und aktuellen Zulassungszahlen (E-Auto) und der VW Werksauslastung (ID Polo) können die das ja gerne probieren.
Vor ein paar Jahren hätte das was geschadet, jetzt ist es nur ein Offenbahrungseid und zeigt wer deren Dienstherren sind.
Der Markt Regelt, würde ich schätzen. Ich für meinen Teil werde nie wieder einen neuen Verbrenner kaufen.
Beide Regierungen sprechen von einem "ehrgeizigen europäischen Dekarbonisierungspfad mit der nötigen regulatorischen Flexibilität, um unterschiedlichen Marktgegebenheiten und Technologieoffenheit Rechnung zu tragen".
Die haben Technogieoffenheit falsch geschrieben.
Wie verblendet muss man sein, wenn man glaubt die Wirtschaft würde durch konsequentes Ignorieren der Realität gestärkt werden oO
Komplett an der Realität vorbei, die Dinger will bei den Spritpreisen kein vernünftiger Mensch mehr haben.
Verkehrswendewende!
Das klingt natürlich mal wieder bescheuert, aber am Ende ist es doch eigentlich egal? Die eigentliche Wende wird durch die Infrastruktur bestimmt. E-Autos sind in Deutschland angekommen, Die Anschaffungskosten sind normalisiert (Wenn deutsche Firmen keine E-Autos bauen, werden halt chinesische gekauft) und die Strompreise werden auch weiterhin weitaus attraktiver als Dieselpreise bleiben. Merz müsste schon aktiv den Ausbau von öffentlichen Ladesäulen und Solarpanels bekämpfen, wenn er Deutschland zum Verbrennerland machen will.
Merz müsste schon aktiv den Ausbau von [...] Solarpanels bekämpfen
Naja so mehr oder weniger wird das doch gemacht. Zumindest wurden einige Gesetze geändert - die Einspeisung von Solarstrom wird begrenzt, die Einspeisevergütung wird nächstes Jahr abgeschafft, und es würde mich nicht wundern, wenn ich nicht noch irgend einen anderen Punkt vergesse. Also sie geben sich beste Mühe.
Klar könnte man auch hier dein Argument wie bei den E-Autos anwenden, dass Solarstrom eh schon billiger ist, und sich dadurch durchsetzen wird, aber unser Ziel ist ja nicht, billigeren Strom zu haben oder Auto zu fahren, sondern CO2 zu vermeiden. Und da könnte man durchaus von der Regierung etwas mehr Förderung erwarten, damit es schneller geht, gerade da wir unsere CO2-Ziele nicht erreichen. Das es billiger ist, ist ein netter Nebeneffekt.
@Majoran @Enkrod die Verhinderung von (Strom-)Infrastruktur steht auf dem Zettel der CDU und ihrer Einflüsse-terer. Ohne passende Stromleitungen lassen sich Ladeinfrastrukturen leider nicht in der Fläche umsetzen.
Jedwede Flexibilität, die ein modernes System braucht, wird aktuell aktiv durch neue Regelungen und falsche Anreize blockiert.
Hauptsache wir können, bis wir über die Klippe gefahren sind, noch so weiter machen wie bisher!
Niemand will mehr Verbrenner (neu) kaufen, mit Ausnahme von Superreichen und (Super-)Sportwagen.
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