Die Historikerin Stefanie Schüler-Springorum hält die heftige Debatte über Antisemitismus in der Linkspartei nach deren Wahlsieg in Berlin für überzogen. „Antisemitismus gibt es in allen Parteien“, sagte die Leiterin des Zentrums für Antisemitismusforschung an der Technischen Universität Berlin der Deutschen Presse-Agentur. „Dass es sich im Moment auf die Linke fokussiert, hat nicht zuletzt mit dem Hamas-Überfall 2023 auf Israel und dem folgenden Gaza-Krieg zu tun.“

Die Linke habe sich als Partei in der jüngeren Vergangenheit immer wieder klar gegen Antisemitismus positioniert, und zwar auf Landes- wie auf Bundesebene. Sie habe dabei auch keine Konflikte gescheut. „Die Berliner Spitzenkandidatin Elif Eralp hat im Mai ein überzeugendes Fünf-Punkte-Programm gegen Antisemitismus vorgelegt, das man zunächst einmal zur Kenntnis nehmen sollte“, so Schüler-Springorum.

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[–] 69 points 5 days ago (11 children)

Ist doch vollkommen offensichtlich, dass diese Debatte nur losgetreten wurde, um das Image der Linken zu schädigen. Erstmal von ihrer Politik ablenken und den Fokus auf Nebensächlichkeiten lenken.

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  • [–] 31 points 4 days ago (4 children)

    Und die ganzen CDU-Boomer und Rechten wichsen sich gegenseitig in den Kommentaren einen ab, befeuert durch die Tagesschau, die Pro-Israel Kommentare uneingeordnet ausstrahlt. Hier passiert das gleiche wie vor zwei Jahren mit Habeck.

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  • [–] 4 points 4 days ago (2 children)

    wie hieß der linke minister fürs wohnen den sie vor ein paar jahren (~10) wegen kontakten zur SED abgesägt haben (aus der er nie ein geheimnis gemacht hat)?

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  • [–] 4 points 4 days ago* (last edited 4 days ago)

    wegen kontakten zur SED abgesägt haben (aus der er nie ein geheimnis gemacht hat)?

    Er hat seinem Arbeitgeber bei der Einstellung seine hauptamtliche Tätigkeit bei der Stasi verschwiegen. Es ging also fairerweise schon um etwas mehr als irgendwelche 'kontakte zur SED' und 'nie ein Geheimnis gemacht'.

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  • [–] 6 points 4 days ago* (5 children)

    Funktioniert halt besser, wenn man immer nach ein paar Jahren das Narrativ, mit dem von tatsächlichen Inhalten abgelenkt wird, wechselt.

    Ich nimm wetten an, was nach "Aber ihr Verhältnis zur NATO!" (2020+), "Aber die Unterstützung der Ukraine" (2022+), "Diese dumme Identitätspolitik!" (2024+) und "Aber der linke Antisemitismus (2026+) als nächstes kommt, um ja nicht über linke Inhalte reden zu müssen. Gibt es wohl was Neues oder wird einfach nur rotiert und wieder von vorn angefangen?

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  • [–] 10 points 4 days ago* (3 children)

    Naja, das Verhältnis zu NATO und Ukraine ist auf Bundesebene nicht gerade nebensächlich und die Vorwürfe sind ja keine Fake News. Bei der BSW hat das natürlich noch eine ganz andere Dimension, aber da gibt es bei der Linkspartei definitiv handfeste programmatische Unterschiede zu den etablierten Parteien.

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  • [–] 10 points 4 days ago (2 children)

    Ja, ich wähle die Linked auf Bundesebene deshalb auch nicht. In Berlin auf Landesebene ist das natürlich nicht relevant.

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  • [–] -1 points 4 days ago

    Mein ganz heiser Tipp ist der Kommunis und wie viele Menschen er doch getötet hat und wie pöse er doch ist.

    Als Kirsche oben drauf wird danb noch auf die DDR Vergangenheit der Partei eingegangen, einer war bestimmt noch mal noch bei der Stasi....

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  • [–] 5 points 3 days ago

    Würden wir eine objektive Debatte führen wäre es ein Skandal, wenn ein:e Politiker:in den Genozid nicht als solchen benennt und sich nicht von der IDF distanziert.

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  • [–] 3 points 4 days ago

    Dieselbe Strategie wie mit Jeremy Corbin in Grossbritannien.

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  • [–] 3 points 4 days ago

    Die CDU positioniert sich gerade als zweitgrößte Partei den Ministerpräsidenten zu stellen. Dafür müssen die Grünen überzeugt werden eine Koa mit den Linken kategorisch abzulehnen.

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