Die Historikerin Stefanie Schüler-Springorum hält die heftige Debatte über Antisemitismus in der Linkspartei nach deren Wahlsieg in Berlin für überzogen. „Antisemitismus gibt es in allen Parteien“, sagte die Leiterin des Zentrums für Antisemitismusforschung an der Technischen Universität Berlin der Deutschen Presse-Agentur. „Dass es sich im Moment auf die Linke fokussiert, hat nicht zuletzt mit dem Hamas-Überfall 2023 auf Israel und dem folgenden Gaza-Krieg zu tun.“

Die Linke habe sich als Partei in der jüngeren Vergangenheit immer wieder klar gegen Antisemitismus positioniert, und zwar auf Landes- wie auf Bundesebene. Sie habe dabei auch keine Konflikte gescheut. „Die Berliner Spitzenkandidatin Elif Eralp hat im Mai ein überzeugendes Fünf-Punkte-Programm gegen Antisemitismus vorgelegt, das man zunächst einmal zur Kenntnis nehmen sollte“, so Schüler-Springorum.

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[–] 4 points 4 hours ago* (1 child)

Funktioniert halt besser, wenn man immer nach ein paar Jahren das Narrativ, mit dem von tatsächlichen Inhalten abgelenkt wird, wechselt.

Ich nimm wetten an, was nach "Aber ihr Verhältnis zur NATO!" (2020+), "Aber die Unterstützung der Ukraine" (2022+), "Diese dumme Identitätspolitik!" (2024+) und "Aber der linke Antisemitismus (2026+) als nächstes kommt, um ja nicht über linke Inhalte reden zu müssen. Gibt es wohl was Neues oder wird einfach nur rotiert und wieder von vorn angefangen?

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  • hideshow 1 child comment
  • [–] 1 point 2 hours ago

    Mein ganz heiser Tipp ist der Kommunis und wie viele Menschen er doch getötet hat und wie pöse er doch ist.

    Als Kirsche oben drauf wird danb noch auf die DDR Vergangenheit der Partei eingegangen, einer war bestimmt noch mal noch bei der Stasi....

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