Auslöser der Debatte war eine Diskussion über Sashiko, ein agentisches KI-Tool, das neue Beiträge zum Kernel automatisch testen soll. Dieses verspricht 53,6 Prozent aller Bugs zu finden, die sonst bei menschlichen Reviewern aufschlagen würden. Damit soll es helfen, Zeit zu sparen.
Das ist schon ein sehr grosser Unterschied zur Code-Generierung nur mit KI und erst recht nicht vergleichbar mit dem Mergen von "Slop" Code, der mit KI erzeugt wurde und nicht genau von Menschem überprüft wurde. Ich glaube, Leute die Letzteres mit Beiträgen zum Kernel versuchen, wird Torvalds fix einen Kopf kürzer machen.
Und von daher kann man die Entwicklungspraktiken beim Linux-Kernel auch nicht vergleichen mit den Problemen, die kleinere Open Source Projekte haben, oder gar den Praktiken, die in Unternehmen üblich sind.
Die Kernel-Entwickler benutzen das , um Bugs und Sicherheitslücken frühzeitig zu finden und die Code-Qualität zu verbessern.
Die Firmen benutzen LLMs, um Slop-Code schnell zu erzeugen, hoffen teure, erfahrene Entwickler einzusparen, und nehmen mit sprichwörtlichen Dollarzeichen in den Augen massive Qualitätseinbussen in Kauf.
Das wird, mal ganz trocken formuliert, nicht die gleichen Ergebnisse haben.
Probleme wie die Umweltbelastung der Rechenzentren löst das natürlich noch nicht. Aber Torvalds ist nicht der Ansicht, dass das sein Problem ist.
Und ob die faktische Aufgabe des Konzepts "Copyright" eher der Open Source Bewegung nützt oder Firmen, wird sich noch raus stellen. Das Copyright auf Software ist keine Erfindung der Open Source Enthusiasten, sondern teils der selben Grossunternehmen, die gerade zum Training ihrer Modelle alles klauen was sie können. Die GPL (GNU Lizenz) ist eigentlich ein Hack , um Code frei nutzbar zu halten.