Meine Güte, unsicher. Im Vergleich zu Fahrrädern? Zu Fuß gehen? Moped fahren?
Kann ja nicht sein, dass im Auto Land Deutschland irgendwas unter 1 t wiegt, was sich von selbst fort bewegt
Meine Güte, unsicher. Im Vergleich zu Fahrrädern? Zu Fuß gehen? Moped fahren?
Kann ja nicht sein, dass im Auto Land Deutschland irgendwas unter 1 t wiegt, was sich von selbst fort bewegt
Hm, ich bin zwiegespalten von wegen wenig Sicherheit bezogen auf einen "normalen" PKW. Aber dann meines Erachtens doch deutlich mehr als bei einem Zweirad.
Dies!
Hatte letztens den Gedanken mit meiner Frau, weil unsere Tochter unbedingt Moped fahren will.
War nur ein Gedankenspiel, aber ich halte die Dinger für wesentlich sicherer und komfortabler als Zweiräder.
Die Gefahr ist essentiell a) dass dich ein SUV aus Ungeduld weil du zu langsam bist von der Straße schiebt und b) dass du in einer Kollision mit einem SUV einfach zu Staub zermahlen wirst.
Lösung für a): 50 km/h außerorts, 30 km/h innerorts, überall.
Lösung für b): PKW über 1000kg verbieten.
Aber immernoch sicherer als Roller und Mopeds.
Zugleich seien die Fahrzeuge mit wenig passiven Sicherheitssystemen ausgerüstet. "Airbag, ABS, ESP oder aber auch der Gurtstraffer, was im herkömmlichen Pkw quasi Standard ist, ist in diesen Kleinstfahrzeugen nicht gesetzlich vorgeschrieben und meist auch nicht drin", sagt Schmidt.
Puuhh... Also natürlich brauchen die nicht jedes Luxus Sicherheitssystem, aber ABS und ein Airbag sollten doch schon drin sein
Haste auf der Simson auch nicht und der Hobel schaft gut eingefahren 70 Sachen.
Der Unterschied ist, dass die Schwalbe ein 50 Jahre altes Zweirad eines nicht mehr existenten Konzerns aus einem nicht mehr existenten Land ist, da kann man im Vergleich zu neueren Quasi-Autos nicht viel erwarten
Puuhh… Also natürlich brauchen die nicht jedes Luxus Sicherheitssystem, aber ABS und ein Airbag sollten doch schon drin sein
Die Frage ist, wie viel der Airbag bei Geschwindigkeiten unter 45 km/h hilft. Selbst beim ABS wird der Benefit bei der Geschwindigkeit nicht sehr hoch sein.
Nein, ich mag jetzt nicht suchen.
Bei einem Aufprall mit Geschwindigkeiten, bei denen ein Airbag was bringen würde, hast Du in einem Moped-Auto andere Probleme, bei denen Dir ein Airbag auch nicht mehr weiterhilft.
Ich find die Teile super - klein. Meistens elektrisch. Günstig. Führerschein kostet deutlich weniger. Das ist schon eine sehr gute Fahrzeugklasse, die sich idealerweise auch bei Nicht-Jugendlichen verbreiten wird. Denn um die 10km zur Arbeit zu fahren, reichen die völlig aus.
Du bist nicht vom Land, oder?
Zumindest fast alles was ich hier in der Gegend (Schwarzwald) rumfahren sehe ist zu 98% nicht elektrisch sondern einige Diesel und der Rest stinkende Benziner, die mangels ernsthafter Vorschriften und verpflichtenden regelmäßigen Prüfungen motortechnisch ungefähr auf dem Stand von Rasenmähern und oftmals dazu noch schlecht gewartet sind, in elektrisch sieht man die Teile in der Praxis kaum.
Zudem halte ich die Dinger auf engen und kurvigen Landstraßen für fast schon gemeingefährlich, abgesehen davon dass es nervt hinter so einem Ding zu hängen ist nämlich dass sie eben viel mehr Platz brauchen als ein Moped und entsprechend schwer zu überholen sind - erst recht wenn hinten dran noch ein LKW oder Traktor fährt. In Folge gibt es hinter solchen Dingern immer ewig Stau, Drängelei und am laufenden Band Leute die es nicht erwarten können und absolut geisteskrank überholen (was natürlich deren Fehlverhalten ist, trotzdem aber nicht weniger gefährlich umd trotz allem halt trotzdem irgendwie von den Kriechmobilen provoziert).
Den von jemand anders hier gezogenen Vergleich als “Moped - SUV” find ich daher eigentlich ganz passend - komfortabler und vielleicht ein bisschen sicherer für die Insassen, auf Kosten und zum Leidwesen buchstäblich aller anderen.
Meiner Meinung nach gehören die Dinger verboten, lieber begleitetes Fahren auf 16 runter, oder Klasse B ab 17, oder einfach mal die Regulierungslücken schließen die solche Dinger überhaupt erst möglich machen. Oder wenns schon unbedingt sein muss, dann mit Klasse A1 und dann einem Gefährt wie dem Ellenator oder so das immerhin einigermaßen im restlichen Verkehr mitschwimmen kann, halbwegs vernünftige Sicherheitsstandards besitzt und zur HU/AU muss.
Ich würde mir im Artikel eine Aussage zur Zahl der Personenschäden wünschen, wenn sie schon die Sicherheit ansprechen. Vtl. verglichen mit echten Mopeds.
Schön, dass sie wenigstens irgendwo gut ankommen.
Im innerstädtischen Pendelverkehr, wo sie gut unnötig große Autos ersetzen könnten, sind sie dank 5km/h unter Tempolimit (und der damit einhergehenden Beschleunigunng) leider oft ein fahrendes Hindernis.
Ich hab mir das ein paar mal selber angetan, aber würd dann definitiv etwas sinnvolleres mit dem Geld anfangen können. Dafür kriegt man ja gut Fahrräder für die ganze Familie, inklusive Anhängern und Lastenrad.
Schön für die, bei denen Geld kaum eine Rolle spielt. Nachbarskind hatte mit 16 Jahren einen Roller und den bis 17einhalb Jahren ca 15x gefahren. Für das Geld (Führerschein+Roller+Sprit) hätte er in der Zeit mind 100x mit dem Taxi fahren, oder einem Bekannten 15x 100 Eur fürs Fahren geben können.
Ein Moped-Auto müsste nahezu täglich genutzt werden, dass sich das halbwegs rentiert.
Ich musste während der Ausbildung an die andere Seite von München. ÖPNV nicht unter einer Stunde, eher eineinhalb. Moped 25 min. Ich bin gefahren, so oft es ging. 150 bis 200x sicher im Jahr.
Kurzfassung: ich habe es überlebt. Ein Mitazubi nicht. Übersehen... Kann man nix machen...
Mit einem geschlossenen Fahrzeug wäre es wesentlich ungefährlicher abgegangen.
Ich bin hunderte male mit dem Roller umhergefahren.
Es geht relativ einfach. Zur Schule fährt man 185x im Jahr hin und zurück also 370x und das für zwei Jahre also 740x. Die günstigsten Modelle kosten etwas weniger als 6000€. Dann kommt man auf 8,18€ pro Trip. Wenn man dann noch am Wochenende oder zu Freunden fährt geht das alles. Dazu kann man den Roller am Ende auch verkaufen oder länger benutzen, womit die Preise fallen würden.
Das sind doch effektiv Moped-SUVs. Für die Insassen sind sie zumindest gefühlt sicherer, aber für alle anderen Verkehrsteilnehmer, insbesondere Fußgänger und Radfahrer deutlich gefährlicher. Mit maximal 45 km/h werden vermutlich auch keine längeren Strecken über Landstraßen zurück gelegt, denn permanent von doppelt so schnellen Autos überholt zu werden ist absolut kein Spaß. Vermutlich könnte man auf den allermeisten Strecken genauso gut oder sogar besser ein (E-)Fahrrad nutzen
Wie soll das unsicherer als Moped sein für andere?
Es ist größer, schwerer und unübersichtlicher als ein Moped und außerdem werden die Fahrer nicht darauf ausgebildet. Wurde ja auch im Videobeitrag erwähnt: die meisten Fahrschulen haben keine Moped-Autos, sondern nut normale Mopeds, also macht man darauf den Führerschein. Sowas wie rückwärts fahren oder tote Winkel lernt man dann natürlich nicht.
Ich fahre mit meinem Bub (8) ab und an in den Wald; ich mit Fahrrad und er auf seinem elektro Kinderquad.. Das ding macht gute 30km/h wenn voll und auf Stufe 3.
Sowas wie rückwärts fahren oder tote Winkel lernt man dann natürlich nicht.
Meinst du nicht, dass die Kombi 16 + Führerschein ausreichend sind, um selber damit 'warm' zu werden?
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