Das Handbuch der Polizei wurde von FragDenStaat geleakt. Die Anleitungen für die Schmerzgriffe sind alle mit Fotos versehen. Man muss also nicht lesen können.
Das dauernde Polizeibashing schadet der Gesellschaft.
Da kann ich dir nur zustimmen und es wäre schön, wenn es dieses Polizeibashing nicht geben würde. Das schadet massiv dem Ansehen der Polizei und v.a. ihrem Rückhalt in der Gesellschaft. Mit diesem stetigen Bashen gibt es dann etwa unter Linken oder Fußballfans zunehmende Ressentiments gegenüber den Beamten und die stoßen dann eben nicht auf Kooperation, sondern Abwehr. Ich fände es gut, wenn das Polizeibashing aufhören würde und die Polizei halt endlich mal gegen die Gewalttäter in den Einsatzhundertschaften vorgehen würde, die massiv durch das Bashen von Demonstranten etc. das Ansehen der Polizei beschädigen. Wer einmal so mit einer Hundertschaft zu tun gehabt hat, vertraut der Polizei halt nicht mehr
Meine Ressentiments stammen nicht von Polizeibashing in sozialen Medien.
Sondern davon, bei >30 Grad stundenlang in der Sonne auf Asphalt eingekesselt zu werden, weil die Polizisten meinten, meine Freunde und ich sehen irgendwie aus wie die Leute, die am Vormittag irgendwo anders an einer friedlichen Demo gegen Studiengebühren teilgenommen haben.
Von dem Kumpel, der sich aus demselben Grund auf offener Straße ausziehen und einen Finger in den Arsch stecken lassen musste.
Von dem Polizisten, der mir eine Anzeige wegen Notrufmissbrauchs angehängt hat, nachdem ich den Krankenwagen gerufen hab als mein Freund auf dem Rücksitz bewusstlos wurde, aber wieder aufgewacht ist bevor der Notarzt eintraf.
Von Freunden mit dunkler Hautfarbe, die mehrmals im Monat auf dem Weg zur Arbeit "anlassunabhängig" kontrolliert und dabei von Anfang an wie gefährliche Schwerverbrecher behandelt wurden.
Von dem Wasserwerfer, der bei einer Großdemo dem Typ neben mir aus nächster Nähe ein Auge ausgeschossen hat statt auf den Körper zu zielen (oder gar nicht zu schießen, weil der Typ einfach nur mit erhobenen Händen da stand).
Und von der Nacht als ich die Polizei gerufen hab weil 2 Dutzend Nazis einen einzelnen Ausländer gejagt und zusammengetreten haben, aber eine Stunde lang keine Streife kam.
Ich bin weiß, biodeutsch, Akademiker und nicht Mitglied einer radikalen Gruppe. Wenn sich bei mir schon solche Erfahrungen mit der Polizei angesammelt haben, wie muss das dann erst bei marginalisierten Menschen sein?
Das ist noch kein Polizeibashing, Friedrich. Es handelt sich nicht um Polizisten, auch nicht um künftige. Das ist Gesellschaftsbashing oder Schulsystembashing. Oder Politikerbashing. Und zwar zu Recht
(Da ist gar kein Bashing dabei, das ist nur Tatsachenfeststellung)
Mit Polizeibashing meine ich nicht den verlinkten Artikel. Ich meine den linken Tenor, der die Polizei grundsätzlich verdächtigt und als Nazis verteufelt. Das schadet dem Ansehen der Institution und macht sie weniger attraktiv als Karriere für beispielsweise Abiturienten.
Sorry, dass es Leute gibt die der Polizei misstrauen, nachdem diese einem auf einer Demo morgens um 8 Uhr den Kiefer oder den Oberschenkel gebrochen haben. Die sollen mal bitte aufhören immer zu unrecht die Polizei zu kritisieren und sich mal lieber ordentlich durchprügeln lassen.
Teile den Punkt, dass die Institution wichtig ist und dass in einer Demokratie der Staat das Gewaltmonopol haben muss. Ich will in dieser Gesellschaft nicht ohne Polizei leben und bin daher froh, dass es sie gibt.
Auf der anderen Seite hat die Polizei massive Glaubwürdigkeitsprobleme. Beamte decken sich regelmäßig mit Falschaussagen vor Gericht, und der deutsche Polizeiapparat geht nicht gegen Schläger in den eigenen Reihen vor.
Zum Beispiel bei den pro-Palästina Demos in Berlin haben Polizisten Demonstrierende zusammengeschlagen. Da ist nichts passiert im Nachgang. Und das ist scheiße und deshalb muss sich die Polizei anhören, dass sie ein rechtsloser Schlägertrupp ist der Gewalttäter in den eigenen Reihen systematisch deckt und fördert.
Es kursieren vor allem Aufnahmen einer Szene, die zeigt, wie ein Polizist einer Frau mit der Faust ins Gesicht schlägt. Auch Fotos der türkischen Nachrichtenagentur Anadolu von diesem Vorfall liegen vor. Ein längeres Video zeigt, wie die Frau im Vorfeld Polizisten beleidigt und Aufforderungen zurückzuweichen nicht nachkommt.
Weil es keine erkennbare Versammlungsleitung gegeben habe, seien die Menschen aufgefordert worden, die Rosenthaler Straße zu verlassen. "Ausgesprochene Platzverweise mussten von Einsatzkräften teilweise mit Zwang durchgesetzt werden", hieß es. Die Polizei griff nach eigenen Angaben ein, weil "strafbare, verbotene Parolen" skandiert worden seien. Man habe rund 80 Personen angehalten und eingeschlossen, um sie zu überprüfen. Hierbei sei es zu Beleidungen, tätlichen Angriffen und Widerstand gegen die Polizisten gekommen.
Laut Polizei wurden 96 Ermittlungsverfahren eingeleitet. Vorwürfe sind unter anderem Verdacht auf Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen, Angriffe auf Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und Körperverletzung.
Demo nicht anmelden. Aggressives Verhalten gegenüber der Polizei. Rufen verbotener Parolen und Symbole.
Merkwürdige Art von friedlicher Demo.
Was da wirklich genau abgelaufen ist, ist aus dem Artikel nicht ersichtlich.
und doch hat ein polizist andere möglichkeiten jemanden der ihn bei ner demo beleidigt zu sanktionieren, als ein schlag ins gesicht.
Was auch immer du dir zusammenreimst, in deinem rechtstenorösen Denken.. das steht da nicht
Berlin
Relevant(es) video: https://www.youtube.com/watch?v=lOzQwGraDvE