[-] gandalf_der_12te@feddit.org 1 points 3 hours ago* (last edited 3 hours ago)

ADHD wird als Krankheit deklariert weil der Staat die Anarchisten ausrotten will. Da gibt's nämlich nen sehr deutlichen Zusammenhang.

[-] gandalf_der_12te@feddit.org 1 points 3 hours ago

petromaskulinität

verpasste chance auf "petropatriarchat"

[-] gandalf_der_12te@feddit.org 1 points 3 hours ago

ne ne ne ne ne wer sowas sagt hat keine ahnung von der welt

rechtes gedankengut gibt's weltweit. abgesehen davon bezweifle ich auch dass fossile rohstoffe tatsächlich "rechts" ist. was soll da der zusammenhang sein?

fossile rohstoffe kommen aus dem nahen osten und darum kann man darum kriege führen? ist das der zusammenhang?

nun, erneuerbare energien stärken die wirtschaft -> sind also rechts.

[-] gandalf_der_12te@feddit.org 1 points 3 hours ago

mein hirn hat bei deinem kommentar reinterpoliert.

[-] gandalf_der_12te@feddit.org 1 points 3 hours ago

fun fact: sie haben sich schon mal durchgesetzt. irgendwann um 1900 war das die dominante art des autofahrens. der verbrennermotor galt als "rau, unangenehm, was für männer die keinen feinsinn haben. schöne damen bevorzugen das e-auto".

durchgesetzt hat sich der verbrennermotor dann aber weil die batterietechnik damals noch echt schlecht war und weil man gelernt hat verbrennermotoren zu bauen die weniger rauch gemacht haben.

[-] gandalf_der_12te@feddit.org 1 points 3 hours ago

ich find's auch witzig dass lemmy bei neu verfassten nachrichten einen zeitpunkt in der zukunft anzeigt.

[-] gandalf_der_12te@feddit.org 1 points 3 hours ago

schriftliche nachrichten sind auch selbst-dokumentierend, was ein enormer vorteil sein kann, gerade wenn's um informationen geht die nochmal wichtig werden könnten. ..

[-] gandalf_der_12te@feddit.org 1 points 3 hours ago

muss nicht lustig, nur relatierbar sein

polyamorie regelt

[-] gandalf_der_12te@feddit.org 5 points 1 day ago

demographischer Wandel am Arsch, wir werden Arbeitslose durch Automatisierung bekommen, der Arbeitskräftemangel ist nicht das Problem. Wir brauchen gute Steuersysteme und dann geht das ;-)

[-] gandalf_der_12te@feddit.org 7 points 1 day ago* (last edited 1 day ago)

Das denk ich mir in letzter Zeit immer wieder. Ich bin kein Fan von politischer Gewalt aber den Merz den müsste man **** und das wäre Notwehr weil der unser Leben nicht schützt. Bezüglich Abbau von Sozialsystemen.

[-] gandalf_der_12te@feddit.org 5 points 2 days ago

Es ist 8 Uhr morgens und ich bin noch wach. Habe gerade etwas pistazien mit tomaten vernascht und bin jetzt ernsthaft am überlegen, was ich tagsüber so machen soll. wenn es etwa interessante events gäbe, wo ich hingehen könnte, dann würde ich das machen. aber ich finde nichts. also schaue ich weiter ducktales und geh dann schlafen.

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geteilt von: https://feddit.org/post/28729919

https://de.wikipedia.org/wiki/Lobbyregister

Unter einem Lobbyregister, auch Lobbyistenregister oder Transparenzregister genannt, versteht man eine öffentlich einsehbare Datenbank, in der Lobbyismus betreibende Akteure zusammen mit Kenndaten über deren Aktivitäten erfasst sind.

Durch ein Lobbyregister soll die Tätigkeit von Interessenvertretern, mit denen Exekutive oder Legislative beeinflusst werden könnten, erfasst und kontrolliert und für die Bürger und die Zivilgesellschaft Informationen darüber bereitgestellt werden. Dadurch soll der Dialog von politischen Entscheidungsträgern und Interessensvertretern offen und transparent erfolgen. Befürworter verweisen unter anderem auf das Misstrauen, welches Folge der Intransparenz ist: „Die Demokratie beruht auf einem Vertrauensverhältnis zwischen den Bürgern und denjenigen, die sie vertreten. Ohne angemessenen Zugang zu Informationen darüber, was Politiker tun und mit wem sie sprechen, kann es dieses Vertrauen nicht geben.“ (Frans Timmermans, Vize-Präsident der Europäischen Kommission). Des Weiteren legen Studien nahe, dass Lobbytransparenz zu einem Rückgang von Korruption führt. Gegner von Lobbyregistern argumentieren, dass es keiner Regelung bedarf und dass sie Hemmnisse des freien Meinungsaustausches seien.

Am 1. Januar 2022 trat erstmals auf Bundesebene [(Deutschland)] eine gesetzliche Regelung zur Einführung eines Lobbyregisters (Lobbyregistergesetz) in Kraft.

https://www.lobbyregister.bundestag.de/startseite

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https://de.wikipedia.org/wiki/Lobbyregister

Unter einem Lobbyregister, auch Lobbyistenregister oder Transparenzregister genannt, versteht man eine öffentlich einsehbare Datenbank, in der Lobbyismus betreibende Akteure zusammen mit Kenndaten über deren Aktivitäten erfasst sind.

Durch ein Lobbyregister soll die Tätigkeit von Interessenvertretern, mit denen Exekutive oder Legislative beeinflusst werden könnten, erfasst und kontrolliert und für die Bürger und die Zivilgesellschaft Informationen darüber bereitgestellt werden. Dadurch soll der Dialog von politischen Entscheidungsträgern und Interessensvertretern offen und transparent erfolgen. Befürworter verweisen unter anderem auf das Misstrauen, welches Folge der Intransparenz ist: „Die Demokratie beruht auf einem Vertrauensverhältnis zwischen den Bürgern und denjenigen, die sie vertreten. Ohne angemessenen Zugang zu Informationen darüber, was Politiker tun und mit wem sie sprechen, kann es dieses Vertrauen nicht geben.“ (Frans Timmermans, Vize-Präsident der Europäischen Kommission). Des Weiteren legen Studien nahe, dass Lobbytransparenz zu einem Rückgang von Korruption führt. Gegner von Lobbyregistern argumentieren, dass es keiner Regelung bedarf und dass sie Hemmnisse des freien Meinungsaustausches seien.

Am 1. Januar 2022 trat erstmals auf Bundesebene [(Deutschland)] eine gesetzliche Regelung zur Einführung eines Lobbyregisters (Lobbyregistergesetz) in Kraft.

https://www.lobbyregister.bundestag.de/startseite

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submitted 4 days ago* (last edited 3 days ago) by gandalf_der_12te@feddit.org to c/dach@feddit.org

Am 1. Sonntag im Monat ist Digital Independence Day https://di.day/de

Ich frage mal, was habt ihr für Projekte? Es wäre schön, wenn wir das Fediverse weiter bekannt machen könnten. Ich denke mal, dazu braucht es gute Sticker. Ich wurde von einer Bekannten auf diese Seite aufmerksam gemacht: https://joinfediverse.wiki/Fediverse_flyer/de

Leider ist die Seite joinfediverse.wiki ziemlich outdated, und auch nicht sehr auf-den-Punkt-gebracht. Vielleicht sollte man das mal renovieren ...

Jedenfalls, habt ihr kürzlich bekannte aufs Fediverse aufmerksam gemacht? Wie haben sie es beurteilt?


Und übrigens möchte ich - auch wenn es nervig wirkt - noch einmal darauf aufmerksam machen wie wichtig es ist dass der erste Eindruck wenn man die Seite feddit.org das erste mal öffnet, sehr wichtig ist. Dazu zählt, kein 4 Sekunden Standbild eines furry-Maskotchens zu zeigen, sondern vielleicht nur 0,4 Sekunden. Das hält Bots ebenfalls effektiv ab, aber nervt eben nicht menschliche Nutzer. Dazu kommt, dass ich anregen möchte, ob man vielleicht das default-design der Website (lemmy-ui) etwas freundlicher machen könnte? Z.b. ein farbenfrohes Farbschema oder so.

[-] gandalf_der_12te@feddit.org 13 points 4 days ago

manchmal frage ich mich ob augen wirklich nur vorteile haben

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Das Thema Vermögenssteuer treibt mich schon länger um. Wir wissen alle, dass sie kommen muss, aber wie? Dazu habe ich hier einige Gedanken gesammelt:

Bevor man über die eigentliche Besteuerung sprechen kann, sollte man mal einiges Hintergrundwissen haben. Zum Beispiel: Wem gehören eigentlich Dinge? Wer da jetzt sofort an die Diagramme mit Vermögensverteilung pro Person denkt, übersieht etwas wichtiges: Nämlich dass Besitz nicht nur von Menschen besessen werden kann, sondern auch von sonstigen Institutionen, z.B. politischen Bezirken und Stiftungen. Ich bin jetzt kein Experte für Stiftungsrecht, aber zumindest bei politischen Bezirken, wie Gemeinden, wird es klar, dass Besitz nicht nur von Menschen besessen wird.

Die Frage ist jetzt also: Wieviel Besitz wird von Menschen besessen, und wieviel von politischen Bezirken? Und wie sollte da die ideale Aufteilung sein? Was ich derzeit vermute, ist z.B., dass es gar nicht einmal unbedingt das Ziel sein sollte, von Reich nach Arm umzuverteilen, weil das bedeutet dann einfach nur, dass jeder etwas Aktienanteile hat, dass jeder einmal zum Wahlarzt gehen kann, und dass jeder mit seinem SUV bis direkt vor den Supermarkteingang fährt. Insbesondere das mit den Aktien finde ich interessant, denn dadurch dass man selber Aktien kauft, identifiziert man sich zum einen besser mit dem wirtschaftlichen System, das Unternehmen nach Gewinn streben lässt, sodass man vielleicht doch noch die Sichtweise anzunehmen lernt, die Menschen sollen sich nur mehr anstrengen, dann steigt auch der Aktienkurs. Zum anderen steigt dadurch, dass du nun ebenfalls Aktien nachfragst, der Preis der Aktie, was vor allem denjenigen zugutekommt, die davor schon Aktien besessen haben. Tipp: Kleinbürgerlicher Aktienbesitz gibt's erst seit 20 Jahren, davor war das Großinvestoren vorbehalten.

Vielleicht wäre es statt einem höheren Privatbesitz aber besser, in kommunale Services zu investieren. Zum Beispiel vermute ich, dass der öffentliche Transport viel preisgünstiger ist, wenn er viele Menschen auf einmal transportiert, als wenn jeder in seinen SUV steigt. Dann hat man den gleichen Service (Transport), aber insgesamt, gesellschaftlich betrachtet, zu viel niedrigeren Kosten.

Vielleicht sollte man also anfangen, dass politische Bezirke, d.h. Gemeinden, Städte, Länder, wieder mehr Vermögen innehaben. Zum Beispiel könnte man anordnen, dass 40% der Aktien eines Unternehmens an die Gemeinde fallen, wenn das Unternehmen hier seinen Sitz hat. Dadurch bekommt man sowohl Stimmrecht als auch Gewinnausschüttung. Wenn jetzt aber Unternehmen versuchen, sich dieser Besteuerung zu entziehen, indem sie den Standort wechseln, dann gibt's eben Zölle, weil sie ja jetzt nicht mehr hier produzieren, sodass sie den Zugang zum Markt verlieren oder zumindest einen Wettbewerbsnachteil haben. Es sei denn, sie produzieren in Ländern, die ebenfalls Besteuerung haben. Dadurch kann man nach und nach dazu führen, dass alle Länder die Steuer einführen. Das muss von einer Zollunion auf einmal umgesetzt werden. Leider ist die EU sehr groß. Aber darüber reden und Pläne schmieden geht einmal.

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geteilt von: https://feddit.org/post/28473469

Auch empfehlen kann ich den Artikel über die Maya-Schrift, ist im Artikel verlinkt.

Das Zahlensystem der Maya war ein Basis-20 Stellenwertsysten (sehr fortschrittlich), die Schrift war eine Mischung us Silben- und Bilderschrift (genauso wie im Japanischen).

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geteilt von: https://feddit.org/post/28475933

Zum Thema Raketentechnik:

Die großen Raketenbasen in den USA sind in Florida und Texas jeweils an der Ostküste. Wer das nicht im Kopf hat, wo das genau ist:

Florida

Texas

Warum genau dort? Weil eine möglichst südlich gelegene Ostküste ideal ist, da man dort Treibstoff spart (südliche Lage -> nutze Erdrotation nach Osten) und danach kein bewohntes Land kommen soll wegen Absturzgefahr (daher Ostküste).

In Europa hätte man da als geeignete Gebiete grundsätzlich einmal Spanien, Italien und Griechenland/Zypern. Jedoch sind halt Italien und Griechenland sehr dicht besiedelt und auch eher hügelig/gebirgig, da kann man wohl nicht so leicht ne Raketenbasis hinstellen. Spanien hat viel Platz und schätze ich eher als industriell ein, bzw. die lokale Bevölkerung fühlt sich weniger gestört da viel Platz.

Was meint ihr?

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Zum Thema Raketentechnik:

Die großen Raketenbasen in den USA sind in Florida und Texas jeweils an der Ostküste. Wer das nicht im Kopf hat, wo das genau ist:

Florida

Texas

Warum genau dort? Weil eine möglichst südlich gelegene Ostküste ideal ist, da man dort Treibstoff spart (südliche Lage -> nutze Erdrotation nach Osten) und danach kein bewohntes Land kommen soll wegen Absturzgefahr (daher Ostküste).

In Europa hätte man da als geeignete Gebiete grundsätzlich einmal Spanien, Italien und Griechenland/Zypern. Jedoch sind halt Italien und Griechenland sehr dicht besiedelt und auch eher hügelig/gebirgig, da kann man wohl nicht so leicht ne Raketenbasis hinstellen. Spanien hat viel Platz und schätze ich eher als industriell ein, bzw. die lokale Bevölkerung fühlt sich weniger gestört da viel Platz.

Was meint ihr?

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submitted 1 week ago* (last edited 1 week ago) by gandalf_der_12te@feddit.org to c/dach@feddit.org

Auch empfehlen kann ich den Artikel über die Maya-Schrift, ist im Artikel verlinkt.

Das Zahlensystem der Maya war ein Basis-20 Stellenwertsysten (sehr fortschrittlich), die Schrift war eine Mischung us Silben- und Bilderschrift (genauso wie im Japanischen).

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submitted 2 weeks ago* (last edited 2 weeks ago) by gandalf_der_12te@feddit.org to c/aniki_blog@feddit.org

What do the terms "politically left" and "politically right" even mean? To many, they're a way of group-think; To give a name to people who see the world differently than oneself and to create a target of hate and opposition.

Politicians have tried to turn these terms into an "empty signified" (link), i.e. a word without inherent meaning. Such "empty signified"s are ways of talking without actually saying anything. Politicians and also managers of companies like to use it all the time, because these speeches often look good to a passer-by without having to come up with an actual policy decision or meaningful arguments. They avoid headaches for the listeners and are at the same time something that people can get behind emotionally, i.e. to many people, identifying as "politically left" is an emotionally important term, even in the absence of any meaningful definition.

In many cases, "politically left" is defined as "anybody who opposes the political right" and the political right, in turn, is defined as "anybody who wants to kill people based on their color of skin". According to my own field research, people who fit this definition of "politically right" are about as rare as six-legged unicorns on a rainy day in the desert. In other words, they practically don't exist, and even when they do, they're engineered examples that are artificially constructed to make attractive newspaper headlines to keep the people at each other's throats.


In this article, i want to forget everything about these stupid definitions and come up with new, natural, meaningful definitions.

I will first clarify the historical origins of the term "right" and later "left".

The term "(politically) right" seems to go back to the Romans who already had the word "dextera" to refer both to the right hand of the body and also to a "just, righteous" way of life. (Link)

It is noteworthy that the often-heard explanation that these terms go back to the french revolution is just false. According to that myth, it was about who sat on the left-hand or right-hand side of the president of the assembly hall. Surely these terms were used there, but they were not the origin, merely their modern re-interpretation. The terms themselves are much much older than that.

The term "(politically) left" goes back to Latin as well, as the word "sinister" could refer to both the left hand of the body but also to a wicked, sinful character. (Link)


Now, what might a meaningful, natural interpretation of these words mean?

Let's use biology to start from something natural:

schematic drawing of organs in the human body (safe for work)

As you can see, the liver is on the right-hand side (of the human; you look at that human from the front so everything’s mirrored). The liver is one of the hardest-working metabolic organs of the body, which means it does a lot of processes and transformations to convert input substances into output substances.

I think it is meaningful to compare that to labor in human society. Notice the similarity of words. This is evident when you speak the two words "liver" and "labor" out aloud often enough; It's even more evident in german where the liver is called "Leber".

While labor transforms some input products into output products in some capitalist factory, the liver does the same in the human body. So there is a natural analogy there.

I propose to define the political "right" as a group or movement that dictates that people should work, in other words that we should be a work-based society. Typical proponents of that group are capitalist stakeholders who want to see their stock valuations go up; As companies are typically listed higher when they produce more output, a company will have a natural incentive to make the people in it work harder. That could mean doing more work per hour or working longer hours.

On the other hand, i propose to define the political "left" as work-less, in other terms, as people who think that our lifes shouldn't be dictated by constant laboring, and that we should be able to live even when we're not being productive elements of society. In other words, people who think that it's not the point of living to be constantly hustling, but who enjoy their leisure, their time off. And who think that working hours should be reduced, and that work should be paced at a more relaxed, comfortable rhythm.

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geteilt von: https://feddit.org/post/28031067

Vor drei Jahren hatte ich ein intensives und sehr ernsthaftes Gespräch mit jemandem über das Thema Migration in Europa. Das hat mich zum Denken angeregt und ich möchte hier meine Ergebnisse vorstellen:

So große Ereignisse wie Migrationsbewegungen geschehen nicht aus Zufall. Sie geschehen auch nicht, weil einzelne Personen sich vornehmen, zu migrieren. Ich vertrete hier eine stark anti-materialistische Weltsicht: Dinge geschehen nicht, weil sie von einzelnen gemacht werden, sondern weil sie politisch gewollt werden. Das ist in etwa so, wie zu sagen dass der Zug von Wien nach Hamburg nicht fährt, weil die Räder sich drehen, sondern weil jemand die Weichen entsprechend gestellt hat. Wenn jemand dich fragt, warum die Linie alle zwei Stunden befahren wird, würdest du ja auch nicht anfangen, was von der Funktionsweise des Elektromotors zu faseln, sondern eher von der Wichtigkeit einer Verkehrsverbindung ...

Man kann die politische Entscheidung als Resultat der politischen Argumente auffassen, und diese Argumente lassen sich in zwei Gruppen unterteilen: ökonomische (wirtschaftliche) und nicht-ökonomische Argumente.

  • Die ökonomischen Argumente beschäftigen sich mit Kaufkraft, Lohnentwicklung, und Angebot und Nachfrage des Arbeitsmarktes. Die genaue Beschreibung des Arbeitsmarktes ist etwas kompliziert, da die Bevölkerung selbst wieder auf den Arbeitsmarkt zurückwirkt, etwa indem eine größere Bevölkerung mehr konsumiert; aber im Allgemeinen lässt sich zusammenfassen, dass die Reallöhne umso höher sind, je kleiner die Bevölkerung ist; Und umgekehrt führt eine größere Bevölkerung zu kleineren Reallöhnen. Das folgt einfach aus dem Prinzip von Angebot und Nachfrage und der Annahme, dass die Nachfrage nach menschlicher Arbeitskraft eben nur zum Teil aus dem Konsumverhalten folgt, und zum Teil eben auch aus notwendigen Infrastrukturprojekten, Rüstungsausgaben und Fortschrittsbestrebungen, die annähernd konstant sind und nicht von der Größe der Bevölkerung abhängen. Daher sehe ich es so, dass eine 3% größere Bevölkerung wahrscheinlich zwischen 0% und 3% kleineren Reallöhnen führen wird, im Mittel pro Person.

  • Die andere Gruppe von Argumenten sind nicht wirtschaftlicher Natur, sondern meist kultureller Natur, sehr bedeutsam und nicht zu vernachlässigen. Im Wesentlichen geht es dabei darum, dass man anerkennt, dass man mit Migranten nicht nur Arbeitskräfte importiert, sondern auch Menschen die ihre Denkweisen und Gewohnheiten mitbringen, und dadurch einen regen Austausch innerhalb der Gesellschaft anregen. Ein einfaches Beispiel dafür ist der Kebab. Wer kennt ihn nicht, wer liebt ihn nicht. Ohne die türkischstämmigen Einwanderer gäbe es ihn heute nicht, was ich auch zum Teil darauf zurückführe, dass der typische deutsche Schweinsbraten- und Schnitzelwirt einfach auch zu konservativ ist, um neue Lebensmittel und Zubereitungsweisen ins Repertoire aufzunehmen. Ein besonders schönes Gedankenexperiment zum Vorteil der Zuwanderung sehe ich im goldenen Zeitalter des Islams. Ich gehe davon aus, dass die Menschheit im Allgemeinen, aber insbesondere Mitteleuropa, auf ein neues Mittelalter zusteuert, d.h. eine sehr lange, ruhige und friedliche Periode mit sehr niedrigem Wachstum und sehr entspanntem Lebensstil. Wenn man weltweit schaut, wo das Mittelalter am besten funktioniert hat, dann findet man das "goldene Zeitalter des Islam", das mit dem frühen Mittelalter begonnen hat und mit dem späten Mittelalter geendet ist. D.h. der Islam scheint sehr kompetent darin zu sein, mit mittelalter-ähnlichen Lebensbedingungen umzugehen. Indem wir den Islam und dessen Mitglieder importieren, importieren wir somit auch die Fähigkeit, mit dem Mittelalter umzugehen. Und das könnte ganz Europa besser auf die Zukunft vorbereiten, als wir es derzeit sind.

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Vor drei Jahren hatte ich ein intensives und sehr ernsthaftes Gespräch mit jemandem über das Thema Migration in Europa. Das hat mich zum Denken angeregt und ich möchte hier meine Ergebnisse vorstellen:

So große Ereignisse wie Migrationsbewegungen geschehen nicht aus Zufall. Sie geschehen auch nicht, weil einzelne Personen sich vornehmen, zu migrieren. Ich vertrete hier eine stark anti-materialistische Weltsicht: Dinge geschehen nicht, weil sie von einzelnen gemacht werden, sondern weil sie politisch gewollt werden. Das ist in etwa so, wie zu sagen dass der Zug von Wien nach Hamburg nicht fährt, weil die Räder sich drehen, sondern weil jemand die Weichen entsprechend gestellt hat. Wenn jemand dich fragt, warum die Linie alle zwei Stunden befahren wird, würdest du ja auch nicht anfangen, was von der Funktionsweise des Elektromotors zu faseln, sondern eher von der Wichtigkeit einer Verkehrsverbindung ...

Man kann die politische Entscheidung als Resultat der politischen Argumente auffassen, und diese Argumente lassen sich in zwei Gruppen unterteilen: ökonomische (wirtschaftliche) und nicht-ökonomische Argumente.

  • Die ökonomischen Argumente beschäftigen sich mit Kaufkraft, Lohnentwicklung, und Angebot und Nachfrage des Arbeitsmarktes. Die genaue Beschreibung des Arbeitsmarktes ist etwas kompliziert, da die Bevölkerung selbst wieder auf den Arbeitsmarkt zurückwirkt, etwa indem eine größere Bevölkerung mehr konsumiert; aber im Allgemeinen lässt sich zusammenfassen, dass die Reallöhne umso höher sind, je kleiner die Bevölkerung ist; Und umgekehrt führt eine größere Bevölkerung zu kleineren Reallöhnen. Das folgt einfach aus dem Prinzip von Angebot und Nachfrage und der Annahme, dass die Nachfrage nach menschlicher Arbeitskraft eben nur zum Teil aus dem Konsumverhalten folgt, und zum Teil eben auch aus notwendigen Infrastrukturprojekten, Rüstungsausgaben und Fortschrittsbestrebungen, die annähernd konstant sind und nicht von der Größe der Bevölkerung abhängen. Daher sehe ich es so, dass eine 3% größere Bevölkerung wahrscheinlich zwischen 0% und 3% kleineren Reallöhnen führen wird, im Mittel pro Person.

  • Die andere Gruppe von Argumenten sind nicht wirtschaftlicher Natur, sondern meist kultureller Natur, sehr bedeutsam und nicht zu vernachlässigen. Im Wesentlichen geht es dabei darum, dass man anerkennt, dass man mit Migranten nicht nur Arbeitskräfte importiert, sondern auch Menschen die ihre Denkweisen und Gewohnheiten mitbringen, und dadurch einen regen Austausch innerhalb der Gesellschaft anregen. Ein einfaches Beispiel dafür ist der Kebab. Wer kennt ihn nicht, wer liebt ihn nicht. Ohne die türkischstämmigen Einwanderer gäbe es ihn heute nicht, was ich auch zum Teil darauf zurückführe, dass der typische deutsche Schweinsbraten- und Schnitzelwirt einfach auch zu konservativ ist, um neue Lebensmittel und Zubereitungsweisen ins Repertoire aufzunehmen. Ein besonders schönes Gedankenexperiment zum Vorteil der Zuwanderung sehe ich im goldenen Zeitalter des Islams. Ich gehe davon aus, dass die Menschheit im Allgemeinen, aber insbesondere Mitteleuropa, auf ein neues Mittelalter zusteuert, d.h. eine sehr lange, ruhige und friedliche Periode mit sehr niedrigem Wachstum und sehr entspanntem Lebensstil. Wenn man weltweit schaut, wo das Mittelalter am besten funktioniert hat, dann findet man das "goldene Zeitalter des Islam", das mit dem frühen Mittelalter begonnen hat und mit dem späten Mittelalter geendet ist. D.h. der Islam scheint sehr kompetent darin zu sein, mit mittelalter-ähnlichen Lebensbedingungen umzugehen. Indem wir den Islam und dessen Mitglieder importieren, importieren wir somit auch die Fähigkeit, mit dem Mittelalter umzugehen. Und das könnte ganz Europa besser auf die Zukunft vorbereiten, als wir es derzeit sind.

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Das kommt gefühlt 3 mal am Tag und wenn ich die Seite jemandem zeigen möchte ist das immer das erste was man sieht. Dann glaubt jeder ich bin ein Furry und ich verliere die Leute. Kein gutes Marketing übrigens. Außerdem auch nervig weil das so gefühlt ewig lang dauert. Jeder weiß, der Webseiten programmiert, 1 Sekunde ladezeit fühlt sich sehr lang an. Das hier dauert bestimmt mindestens ne Sekunde bei mir.

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gandalf_der_12te

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