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[–] 9 points 6 hours ago* (4 children)

Um fair zu sein ist die Analyse kein grundsätzlicher Haufen Dung.

Für Wolfgang Schroeder zielen sowohl die Linke als auch die AfD darauf, "das demokratische Zentrum" von den Rändern her unter Druck zu setzen. Allerdings geschehe das auf sehr unterschiedlichen "weltanschaulichen, soziologischen und politischen Grundlagen". Anders als die AfD akzeptiere die Linke "grundsätzlich die Gleichheit der Menschenwürde."

Das deckt sich mit den Statistiken des Innenministerium dass linksextreme Gewalt sich zumeist gegen Gegenstände und bestimmte Regeln als solche richtet und rechtsextreme Gewalt gegen Personen.

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  • [–] 7 points 5 hours ago (3 children)

    Allein die Trennung zwischen der Linken und dem "demokratischen Zentrum" ist absurd und akzeptiert den erst neoliberalen und später rechtspopulistischen Trend als ein neues "normal".

    Die Linke ist eine demokratische Partei und vertritt Positionen, die früher auch in SPD Programmen gestanden haben. Nur weil sie bei diesen Positionen geblieben ist, während alle anderen nach rechts marschiert sind, ist sie nicht plötzlich extremistisch geworden.

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  • [–] 4 points 2 hours ago* (last edited 2 hours ago)

    Die Linke ist eine demokratische Partei und vertritt Positionen, die früher auch in SPD Programmen gestanden haben.

    Aber heute wären selbst Positionen, die (zugegeben ganz) früher im CDU-Programm standen, bereits linksextrem, also...

    (Referenz:
    "Eine gerechte Verteilung der wirtschaftlichen Erträge und eine soziale Gesetzgebung müssen aus den vermögenslosen Schichten unseres Volkes in großem Umfange besitzende Eigentümer machen. Neben größtmöglicher Streuung des Eigentums bejahen wir im industriellen Raum Unternehmungsformen in Gemeineigentum dann, wenn sie wirtschaftlich zweckmäßig, betriebstechnisch möglich und politisch notwendig sind."


    CDU, Düsseldorfer Leitsätze)

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  • [–] 2 points 3 hours ago*

    Wenn man noch weiter in die Vergangenheit reist, findet man Forderungen, die heute nur noch die Linke hat (z.B. Vergesellschaftung von Wohnraum), auch im CDU-Programm. Und diese Forderungen wurden sogar in Teilen umgesetzt. Damals, als "soziale Marktwirtschaft" noch mehr war, als eine leere Worthülse. Unter dem kommunistischen CDU- ​Bundeskanzler Konrad Adenauer.

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