Gibt es irgendeinen Grund (außer Raffgier) der dagegen spricht?
Technisch gesehen ist das kein kleiner Aufwand. Du müsstest dann den Diagnosetester (mit evtl. Routinen wie Kalibrierung usw) mit in das infotainment integrieren, es in alle Sprachen übersetzen, es idiotensicher machen, und natürlich ausführlich testen. Dazu musst du sicherstellen dass damit keine sicherheitsrelevanten Fehler passieren können (nehmen wir mal an du kalibrierst „Lenkrad steht gerade“ obwohl voll eingeschlagen ist, damit sind viele Systeme schnell sehr unzufrieden).
Das ganze endkundentauglich zu machen ist sehr komplex und steht wahrscheinlich vom Aufwand und Kosten nicht im Verhältnis zum Nutzen für die wenigen Fälle wo es der Kunde tatsächlich nutzt. Man kann halt leider nicht wirklich unterscheiden zwischen einem Kunden der damit verantwortungsvoll umgeht und Onkel Herbert der auf gut Glück mal durch die Menüs durchdrückt und sich nichts dabei denkt wenn er 10 Warnungen wegdrücken muss.