Besser wäre es natürlich wenn man seinem Kind beibrächte sich selbst sicher im Straßenverkehr zu bewegen.
Die typischen Helikoptereltern bringen ihren Kindern aber lieber das genaue Gegenteil bei.
Ein solcher Fall, den ich auf meinem Weg zur Arbeit an einer der beiden Schulen, an denen der vorbeiführt, regelmäßig beobachte, läuft wie folgt ab: Da wird erstmal mitten auf einer 2-spurigen Durchgangsstraße mittels Vollbremsung angehalten, dann ausgestiegen, das Kind auf der verkehrszugewandten Seite aus dem Auto geholt, wo es dann bei sperrangelweit offener Tür stehen muss, bis das Helikopterelternteil einmal um das Auto herumgehelikoptert ist, um den Schulranzen aus dem Kofferraum zu kramen, und diesen dann dem immer noch mitten auf der Straße in der sperrangelweit offenen Tür auf der verkehrszugewandten Seite stehenden Kindchen aufzusetzen. Danach ist die Gefahr für das bedauernswerte Kind immer noch nicht gebannt, den das halbstündige Verabschiedungsritual mit drölf Küsschen und mindestens 5 Umarmungen muss natürlich auch mitten auf der Straße stattfinden. Dann wird das Kind noch an der Hand in weitem Bogen um die immer noch sperrangelweit offene Tür herum durch den Gegenverkehr an der Hand bis zur Schulhoftür geführt. Am Auto, das wärend des ganzen Vorgangs mitten auf der Fahrbahn steht, ist natürlich weder Licht noch Warnblinker an.