Wer sich für den Reservedienst gemeldet hat, soll "leichter" für Übungen eingezogen werden können. Bisher gilt eine sog. "doppelte Freiwilligkeit", nach der sowohl Reservistinnen und Reservisten als auch Arbeitgeber die Teilnahme ablehnen können.

Im Artikel klingt durch, dass bisher eher ein arbeitgeberseitiges "Nein" erfolgt.

Daneben ebenfalls geplant:

Änderungen im Arbeitsplatzschutzgesetz sollen zudem die Attraktivität des Reservistendienstes für die Arbeitgebenden steigern – beispielsweise eine höhere Kostenerstattung bei der Einstellung einer Ersatzkraft oder Förderbeträge für kleine und mittlere Unternehmen.

https://www.bmvg.de/de/aktuelles/regierung-billigt-reservestaerkungsgesetz-6118026

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[–] -1 points 10 hours ago* (last edited 8 hours ago) (4 children)

Es gibt halt etwas, das noch unprofitabler ist: Keine Landesverteidigung. Denn das heißt nicht, dass es keinen Krieg gibt, das heißt nur, dass man einem Angriff nichts entgegenzusetzen hat und dann mit den Konsequenzen eines nicht abgewehrten Angriffs leben muss. Und eine gut aufgestellte Verteidigung kann (und sollte) den Effekt haben, potenzielle Angreifer abzuschrecken, so dass sie gar nicht erst angreifen.

Eine große und funktionierende Reserve ist eine wichtige Komponente einer solchen Abschreckung.

Aber man kann es natürlich auch für profitabler halten, von kleptokratischen Imperialisten kolonisiert zu werden, um des lieben "Friedens" willen.

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  • [–] 0 points 10 hours ago (3 children)

    Wohltätigkeit ist kein Unternehmensziel. Das ist alles schön und gut, aber ein kleines Rad sollte immer im alleinigen Selbstinteresse handeln da sein Einfluss auf die gesamte Maschinerie gering ist.

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  • [–] 1 point 1 hour ago

    Es ist halt keine Wohltätigkeit sondern es ist das Selbstinteresse. Denn wenn der Russe kommt wird das Unternehmen enteignet und die Soldaten setzen halt neue Eigentümer ein die es weiter führen, siehe Krim. (Gleiches gilt auch für andere Besatzungsmächte.) Dann hat der Unternehmer einmal alles verloren und der ganze schöne Profit ist dahin.

    Um dieses Risiko abzudecken bezahlt das Unternehmen eben indirekt durch die Freistellung. Cost of doing business.

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  • [–] 1 point 8 hours ago* (1 child)

    Zum Glück ist die Erhaltung des Gemeinwesens, das die Infrastruktur und die Rahmenbedingungen zur Verfügung stellt, die man für sein Selbstinteresse braucht, kein Selbstinteresse.

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