Wer sich für den Reservedienst gemeldet hat, soll "leichter" für Übungen eingezogen werden können. Bisher gilt eine sog. "doppelte Freiwilligkeit", nach der sowohl Reservistinnen und Reservisten als auch Arbeitgeber die Teilnahme ablehnen können.

Im Artikel klingt durch, dass bisher eher ein arbeitgeberseitiges "Nein" erfolgt.

Daneben ebenfalls geplant:

Änderungen im Arbeitsplatzschutzgesetz sollen zudem die Attraktivität des Reservistendienstes für die Arbeitgebenden steigern – beispielsweise eine höhere Kostenerstattung bei der Einstellung einer Ersatzkraft oder Förderbeträge für kleine und mittlere Unternehmen.

https://www.bmvg.de/de/aktuelles/regierung-billigt-reservestaerkungsgesetz-6118026

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[–] 6 points 7 hours ago

Wer sich für den Reservedienst gemeldet hat, soll "leichter" für Übungen eingezogen werden können. Bisher gilt eine sog. "doppelte Freiwilligkeit", nach der sowohl Reservistinnen und Reservisten als auch Arbeitgeber die Teilnahme ablehnen können.

Diese bisherige Regelung finde ich extrem Arbeitgeberfreundlich.

Wenn man das aktuelle Aufbauen einer neuen Verteidigungsbereitschaft auch nur ein kleines bißchen ernst meint, muss man an der Stelle deutlich was verändern.

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  • [–] 4 points 7 hours ago* (last edited 7 hours ago)

    Guter Schritt. Jetzt müssen wir auch wieder zurück zu einer ähnlichen Regelung im Zivilschutz.

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  • [–] 3 points 8 hours ago (4 children)

    Ernsthaft wichtige Leute die Wochen wegfallen hinterlassen Lücken und Arbeit die nicht erledigt wird. Dass der Staat hier ernsthaft erstatten sollte ist klar.

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  • hideshow 4 child comments
  • [–] 6 points 8 hours ago (3 children)

    Ich denke nicht, da daraus auch ein direkter Nutzen für Unternehmen herauskommt: Zynisch gesprochen greifen die Reservist*innen auch für sie zur Waffe.

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  • [–] 0 points 5 hours ago (2 children)

    ... Der Nutzen von Krieg ist relativ gering und das bisschen was das KMU durch die Demokratie mehr verdient ist wahrscheinlich deutlich kleiner als die Kosten des Angestellten.

    Als ob Landesverteidigung profitabel wäre.

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  • [–] 1 point 17 minutes ago

    Also ich möchte den Umstand, ob ich in Freiheit oder unter erzwungener Herrschaft lebe, nicht davon abhängig machen, ob es profitabel ist.

    Es gibt Dinge in unserem Gemeinwesen, die müssen sich nicht 1:1 lohnen.

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