Das ist ein Strohmann Argument. Wie begründet sich dein Vorwurf überhaupt, dass die Rote Hilfe so pauschal werten wurde? Ich kenne kein Indiz, dass die Gesamtheit der Politiker:innen abgelehnt werden würde; im Gegenteil, die Rote Hilfe vertritt im Zweifel auch diese Menschen. Wenn sie generell den Rechtsstaat ablehnen würde, würde sie doch nicht explizit Hilfe auf rechtsstaatliche Wege anbieten. Sie wendet auch keine Gewalt "am System vorbei" an, da bringst du einiges durcheinander. Natürlich kannst du es fragwürdig finden, dass es Anwälte gibt, die mitunter Straftäter verteidigen; aber damit stellst du rechtsstaatliche Grundprinzipien und -rechte in Frage. Du erreichbar das Gegenteil von dem, was du möchtest.
Die Rote Hilfe ist ein Strömungs-übergreifender Verbund. Kaum ein anderer deckt eine solche inhaltliche Bandbreite ab. Der Roten Hilfe also große inhaltliche Positionen zu unterstellen ist daher absurd. Oder gar Gewaltfantasien auf sie zu projezieren. Ich verstehe, wo diese Fantasien herkommen, aber du solltest überdenken, was du zur Roten Hilfe tatsächlich weist, und was du die nur zusammenreimst.