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[+] [S] -10 points 5 days ago (16 children)

Du verschiebst “das Problem” damit nur in den Bahnhofsvorraum durch den du dann auch musst

Hier könnte aber dann mit kreativem Einsatz von Videoschutzanlagen zumindest das problematischste Verhalten bzw. "Personal" entdeckt und entfernt werden.

Bei Gleiswechseln die bei der DB ja hin und wieder vorkommen sollen, rennen dann alle durch enge Gates, an zurückgedrängten Schlangen vorbei und Leuten die auf ihren verspäteten Zug auf derselben Fläche warten.

Alles eine Frage der Steuerung - ich bin mir relativ sicher, dass das ein Anwendungsfall wäre an dem KI durchaus hilfreich sein kann.

Es braucht viel zusätzliches Sicherheitspersonal, damit Leute nicht über Barrieren springen und Ticketkontrollen in den Zügen entfallen nicht, zumindest bis man jeden einzelnen Bahnhof so abgeriegelt hat.

Das ließe sich an den kleineren Bahnhöfen auch - wenn man innovativ denken würde - relativ leicht lösen. Mal ganz spontane Idee: Du kommst nur mit passendem Ticket in den Zug, hinter den eigentlichen Eingangstüren des Zuges wird nochmal eine Art Schranke gesetzt die sich nur mit dem passenden QR Code und dem der Karte zugeordneten Gesicht öffnet. Dann muss der Zugbegleiter nur evtl. vorhandene Chaoten aussortieren die versuchen die Schranke zu umgehen.

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  • [–] 6 points 4 days ago (3 children)

    Videoschutzanlagen

    Was ein Oxymoron. Wie schützt Video vor irgendwas hüpft die Kamera von der Halterung und stampft den Straftäter pixar mäsig in den Boden?

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  • [–] [S] -1 points 4 days ago (1 child)

    Wie schützt Video vor irgendwas hüpft die Kamera von der Halterung und stampft den Straftäter pixar mäsig in den Boden?

    Die Videoschutzanlage ist mehr als eine simple Kamera - im Idealfall hängt da noch ein KI System hinter das verdächtiges Verhalten oder aktive Angriffe erkennt und anschließend Beamten direkt zu der Gefahrensituation lotst... und die übernehmen dann das pixarmäßige Einstampfen.

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  • [–] 4 points 4 days ago*

    Und inwiefern hat das Opfer Schutz erfahren durch die Kameras? Der Angriff ist doch dann schon längst passiert. Und was meinst du wie lange die Freunde und Helfer brauchen bis sie da sind? Ich würde behaupten, dass in vielen Fällen immer noch genug Zeit ist, als Täter die Beine in die Hand zu nehmen.

    Ich glaube Leute erhoffen sich viel zu viel von solchen Kameras, nur weil "KI" drauf steht.

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  • [–] 6 points 5 days ago* (4 children)

    Die Medizin sollte nicht schlimmer sein als die Krankheit.

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  • [–] [S] -3 points 5 days ago (3 children)

    Die Medizin könnte aber auch gleichzeitig zur Bekämpfung weiterer "Krankheiten" verwendet werden...

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  • [–] 1 point 4 days ago (6 children)

    Mal abgesehen davon, dass ich die Vorstellung nur mit einem passenden Gesicht in einen Zug steigen zu können für unvereinbar mit unserer freiheitlichen demokratischen Grundordnung empfinde, sowas würde ich eher mit der DDR in Verbindung bringen, was konkret soll denn damit bezweckt werden? Mir erschließt sich nicht der Zweck, weniger Bettelei, Taschendiebstahl oder einfach nur weniger Menschen, die im Weg rum stehen und man selbst schneller den Bahnsteig entlang kommt?

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  • [–] [S] 0 points 4 days ago (5 children)

    Mir erschließt sich nicht der Zweck, weniger Bettelei,

    Jup

    Taschendiebstahl

    Jup

    oder einfach nur weniger Menschen, die im Weg rum stehen und man selbst schneller den Bahnsteig entlang kommt?

    Ebenfalls jup

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  • [–] 1 point 4 days ago (4 children)

    Wie @muelltonne@feddit.org schon schrieb, haben Taschendiebe dann halt ein Deutschlandticket oder vielleicht sogar ein billigeres, das nur regional gilt. Bettler und Obdachlose sehe ich recht selten an Bahnhöfen, wann ich zuletzt angesprochen wurde kann ich nicht erinnern. Frankfurt kenne ich nicht gut aus eigener Erfahrung, aber Berlin, Hamburg, Hannover. Und jetzt KI mit Videoüberwachung einfach drauf zu werfen halte ich persönlich auch nicht zielführend. Wenn man sich die damit verbundenen Kosten ansieht, dann wird das nur dazu führen, dass weniger Personal vor Ort ist. Kann ja dann benachrichtigt werden und kommt dann halt in maximal 30 Minuten vorbei. Zugegeben anekdotischer Beweis, aus meiner Lebenserfahrung habe ich noch nie gehört, dass Kameras zu etwas geführt haben, man konnte sich den Überfall etc bei der Polizei anschauen und wird dann irgendwann benachrichtigt, dass das Verfahren ergebnislos eingestellt wird. Und falls letztes tatsächlich ein echtes Problem darstellen sollte, kann man sich einen schönen Wagen gönnen, da ist man isoliert von allen anderen Menschen und hat den Platz für sich alleine. Und als Bonus muss man noch nicht einmal das Gepäck beaufsichtigen oder selbst bewegen.

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  • [–] [S] 0 points 4 days ago (3 children)

    Die Frage wäre halt wie man das angehen würde wenn man Probleme wirklich in den Griff kriegen wollte und bereit wäre flexibel an Lösungsansätzen zu arbeiten. Ich könnte mir da z.B. vorstellen das gerade bei gewalttätigen Übergriffen schnell mit einer Drohne eingegriffen werden könnte (das man die mit Tasern ausstatten kann ist spätestens seit 2016 bewiesen)... theoretisch könnte man so eine meachnisierte Nothilfe aus der Luft sogar komplett KI gesteuert angehen.

    Was Verstöße angeht die ein weniger handfestes Eingreifen erfordern ließe sich durch Täteransprache direkt über die Videoschutzanlagen mit Sicherheit schon einiges regeln... wenn die Situation dann weiter eskaliert kommt dann eben die Drohne zum Einsatz.

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  • [–] 1 point 4 days ago (2 children)

    Ich bin da nicht sehr zuversichtlich, dass solch eine Lösung in der nächsten Zeit zur Verfügung steht. In der Ukraine im Feld ist es eine Sache, aber in einem deutschen Bahnhof eine andere.

    Wie wird sichergestellt, dass die Drohne nicht mit einem einfahrenden oder durchfahrenden Zug kollidiert, wer würde dann haften, der Hersteller, die DB, die Bundespolizei? Dann mit einem Taser in ein Handgemenge schießen, wieder stellt sich sowohl die Frage der Haftung als auch der Verhältnismäßigkeit. Wie gut ist der Videofeed, kann man sehen wer Opfer und wer Täter ist? Überlässt man einfach alles der KI und erneut stellt sich die Frage der Haftung, wenn die KI das Opfer tasert oder vielleicht gar einen ungeteilten Zeugen. Das sind für mich zu viele Fragen und Unsicherheiten. Wenn es um das Überleben im Krieg geht, kann man das sicherlich hemdsärmelig angehen, im zivilen Leben eher nicht.

    Hinzu käme beispielsweise noch die IT Sicherheit, können ausländische Geheimdienste auf den Videofeed zugreifen und vielleicht durchfahrende Züge ausspähen, wie es beispielsweise bei den Blitzern in der Slowake? Für mich eher ein Albtraum als ein Hoffnungsschimmer. Ich würde immer lieber mehr Personal vor Ort haben wollen, als noch auf Kameras, Drohnen und KI verlassen zu müssen. Hinzu kommt, wie ich es vor kurzem an einen Bahnhof beim umsteigen in Berlin machen konnte, durch Baustellen war es nicht ersichtlich wie man zu einem bestimmten Gleis kommt und ich konnte einfach jemanden von der Security nach dem Weg fragen. Auch solche Möglichkeiten der Hilfestellung, beispielsweise auch bei körperlich eingeschränkten oder älteren Menschen würde bei einer vorangeschrittenen Automatisierung wegfallen. Meiner Meinung nach kein Bahnhof, den ich in Zukunft gerne benutzen würde, die Sicherheit vor Überfällen ist nicht alles, was einen guten Bahnhof ausmacht.

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  • [–] [S] 2 points 3 days ago (1 child)

    Mit Sicherheit bräuchte es da noch massig Entwicklungsarbeit und viele, viele Tests um das (nicht nur) rechtssicher umsetzen zu können - und auch in einer Weise die nicht von der Bevölkerung als dystopisch wahrgenommen wird. Mehr Personal vor Ort ist natürlich die deutlich bessere Lösung aber eben nicht am Bahnhof Großkleinwalderode umsetzbar... und hier könnte man die technische Lösung dann durchaus in Erwägung ziehen.

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  • [–] 0 points 2 days ago

    Es stimmt wohl, dass wir in Zukunft mehr auf Automatisation setzen müssen, weil nicht mehr genug Personal da ist. Außer natürlich die Techbros haben doch recht und die KI nimmt uns allen die Jobs weg und für Menschen bleibt nur noch übrig irgendwo im nirgendwo an einer Bahnschranke zu sitzen und aufzupassen…

    Bleibt abzuwarten was der Versuch erbringt, ich werde vorerst kein Fan von den Zugangsbeschränkungen werden, lasse mich aber überzeugen, wenn es eine Verbesserung bewirkt.

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