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[–] [S] 0 points 4 days ago (3 children)

Die Frage wäre halt wie man das angehen würde wenn man Probleme wirklich in den Griff kriegen wollte und bereit wäre flexibel an Lösungsansätzen zu arbeiten. Ich könnte mir da z.B. vorstellen das gerade bei gewalttätigen Übergriffen schnell mit einer Drohne eingegriffen werden könnte (das man die mit Tasern ausstatten kann ist spätestens seit 2016 bewiesen)... theoretisch könnte man so eine meachnisierte Nothilfe aus der Luft sogar komplett KI gesteuert angehen.

Was Verstöße angeht die ein weniger handfestes Eingreifen erfordern ließe sich durch Täteransprache direkt über die Videoschutzanlagen mit Sicherheit schon einiges regeln... wenn die Situation dann weiter eskaliert kommt dann eben die Drohne zum Einsatz.

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  • [–] 1 point 4 days ago (2 children)

    Ich bin da nicht sehr zuversichtlich, dass solch eine Lösung in der nächsten Zeit zur Verfügung steht. In der Ukraine im Feld ist es eine Sache, aber in einem deutschen Bahnhof eine andere.

    Wie wird sichergestellt, dass die Drohne nicht mit einem einfahrenden oder durchfahrenden Zug kollidiert, wer würde dann haften, der Hersteller, die DB, die Bundespolizei? Dann mit einem Taser in ein Handgemenge schießen, wieder stellt sich sowohl die Frage der Haftung als auch der Verhältnismäßigkeit. Wie gut ist der Videofeed, kann man sehen wer Opfer und wer Täter ist? Überlässt man einfach alles der KI und erneut stellt sich die Frage der Haftung, wenn die KI das Opfer tasert oder vielleicht gar einen ungeteilten Zeugen. Das sind für mich zu viele Fragen und Unsicherheiten. Wenn es um das Überleben im Krieg geht, kann man das sicherlich hemdsärmelig angehen, im zivilen Leben eher nicht.

    Hinzu käme beispielsweise noch die IT Sicherheit, können ausländische Geheimdienste auf den Videofeed zugreifen und vielleicht durchfahrende Züge ausspähen, wie es beispielsweise bei den Blitzern in der Slowake? Für mich eher ein Albtraum als ein Hoffnungsschimmer. Ich würde immer lieber mehr Personal vor Ort haben wollen, als noch auf Kameras, Drohnen und KI verlassen zu müssen. Hinzu kommt, wie ich es vor kurzem an einen Bahnhof beim umsteigen in Berlin machen konnte, durch Baustellen war es nicht ersichtlich wie man zu einem bestimmten Gleis kommt und ich konnte einfach jemanden von der Security nach dem Weg fragen. Auch solche Möglichkeiten der Hilfestellung, beispielsweise auch bei körperlich eingeschränkten oder älteren Menschen würde bei einer vorangeschrittenen Automatisierung wegfallen. Meiner Meinung nach kein Bahnhof, den ich in Zukunft gerne benutzen würde, die Sicherheit vor Überfällen ist nicht alles, was einen guten Bahnhof ausmacht.

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  • [–] [S] 2 points 3 days ago (1 child)

    Mit Sicherheit bräuchte es da noch massig Entwicklungsarbeit und viele, viele Tests um das (nicht nur) rechtssicher umsetzen zu können - und auch in einer Weise die nicht von der Bevölkerung als dystopisch wahrgenommen wird. Mehr Personal vor Ort ist natürlich die deutlich bessere Lösung aber eben nicht am Bahnhof Großkleinwalderode umsetzbar... und hier könnte man die technische Lösung dann durchaus in Erwägung ziehen.

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  • [–] 0 points 2 days ago

    Es stimmt wohl, dass wir in Zukunft mehr auf Automatisation setzen müssen, weil nicht mehr genug Personal da ist. Außer natürlich die Techbros haben doch recht und die KI nimmt uns allen die Jobs weg und für Menschen bleibt nur noch übrig irgendwo im nirgendwo an einer Bahnschranke zu sitzen und aufzupassen…

    Bleibt abzuwarten was der Versuch erbringt, ich werde vorerst kein Fan von den Zugangsbeschränkungen werden, lasse mich aber überzeugen, wenn es eine Verbesserung bewirkt.

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