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Klima-Chaos: Zeit für Abbitte bei der Letzten Generation
(www.nd-aktuell.de)
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Hier sehe ich ehrlich gesagt eine echt Chance in Deutschland. Split-Klima-Anlagen sind nichts anderes als Luft-Luft-Wärmepumpen und sind sehr effizient darin, die Raumluft mit elektrischer Energie abzukühlen, genauso aber auch aufzuheizen. Im Vergleich zu anderen Heizungssystemen ist der Einbau vergleichsweise simpel und kostengünstig, auch als Nachrüstlösung in Altbauten oder Etagenwohnungen. Und der oft kritisierte zusätzliche Stromverbrauch beim Kühlen (im Vergleich zu gar nicht klimatisieren) fällt vor allem im Sommer an, also zu einer Zeit, in der typischerweise mehr als genug PV-Strom verfügbar ist. In der Regel reicht hier schon ein handelsübliches Balkonkraftwerk um komplett ohne Netzbezug zu kühlen.
Haben meine Schwiegereltern im Ferienhaus so. Beim Winterbetrieb wird dann über einen warmen Luftstrom geheizt. Heizwärmepumpe macht man sonst oft als Fußbodenheizung, was ich deutlich angenehmer finde. Für Klimaanlagen finde ich auch ne Deckenlüftung statt der großen Gebläse besser, aber das ist zum Heizen bestimmt auch nicht ideal.
Energetisch hast du aber natürlich komplett recht. Und darauf kommt es an wenn mal wieder Notstand bei den Gasspeichern ist oder so.
Das mit dem unangenehmen Luftstrom ist auch relativ. Erstens musst du umso weniger kühlen/heizen, je besser das Gebäude gedämmt ist. Das heißt, in Neubauten oder sanierten Altbauten ist auch der benötigte Luftstrom recht überschaubar, wenn die Zieltemperatur nur noch gehalten werden muss. Und zweitens haben die etwas besseren Geräte heute in der Regel Sensoren, die anwesende Personen erkennen und den Luftstrom dann so umlenken oder drosseln, dass niemand angepustet wird.
Natürlich hat jedes System Stärken und Schwächen, aber für mich sind Klimaanlagen total unter- und Fußbodenheizungen ziemlich überbewertet.