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ich_iel
Die offizielle Zweigstelle von ich_iel im Fediversum.
Alle Pfosten müssen den Titel 'ich_iel' haben, der Unterstrich darf durch ein beliebiges Symbol oder Bildschriftzeichen ersetzt werden. Ihr dürft euch frei entfalten!
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Regeln:
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ich_iel ist kein kantiges Maimai-Brett. Meta-Beiträge, insbesondere über gelöschte oder gesperrte Beiträge, sind nicht erlaubt.
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Wer einen Überfall auf eine andere Gemeinschaft plant, muss diesen zuerst mit den Mods abklären. Brigadieren ist strengstens verboten.
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Maimais, die es bereits in die WasistApplikation-Familienplauderei geschafft haben oder von Rüdiger beim letzten Stammtisch herumgezeigt wurden, sind besser auf /c/ichbin40undlustig aufgehoben.
8. ich_iel ist eine humoristische Plattform
Alle Pfosten auf ich_iel müssen humorvoll gestaltet sein. Humor ist subjektiv, aber ein Pfosten muss zumindest einen humoristischen Anspruch haben. Die Atmosphäre auf ich_iel soll humorvoll und locker gehalten werden.
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Beiträge, die wegen Polemik negativ auffallen, sind nicht gestattet. Desweiteren sind Pfosten nicht gestattet, die primär Empörung, Aufregung, Wut o.Ä. über ein (insbesonders, aber nicht nur) politisches Thema hervorrufen sollen. Die Verbreitung von Falschmeldungen ist bei uns nicht erlaubt.

Bitte beachtet auch die Regeln von Feddit.org
Ich habe in den Nachrichten leider vergleichsweise wenig zur Vermögens oder Schenkungssteuer (-> Erbschaftssteuer) gelesen. Die Drecksunion hat es echt geschafft den Ungerechtigkeitsdiskurs wieder auf Einkommen zu lenken und so den graßierenden Neofeudalismus aus dem Schneider zu lassen 🙄🙄🙄. Die sPD hat's anscheinend nicht gerafft. Natürlich kann man auch hier ansetzen aber ehrlich gesagt ist es im Ungleichheitsdiskurs praktisch irrelevant, weil kein Milliardär sich das erarbeitet oder aus Lohn angespart hat. Und um eine wirkliche Entlastung aufkommensneutral innerhalb der Einkommenssteuer umzusetzen muss man aufgrund der anteilsmäßigen Verteilung der Höhe der Einkommen die oberen Einkommen wirklich sehr viel höher besteuern damit sich das spürbar auf die breite Masse umlegt. Man kann da natürlich ran, aber es verschiebt die Debatte um Ungleichheit halt wieder in ne Richtung wo sich viel mehr Menschen angesprochen sehen was es halt schwieriger macht. Und weil wir wohl nicht über mehrere Dinge gleichzeitig nachdenken können ist Vermögen und Erben, wo die wirkliche Ungerechtigkeit liegt wieder mal fein raus...
Vor allem hat der Diskurs um die Einkommensteuer einen dicken Haken. Die ganze Einkommensteuerprogression wirkt sich nur auf Arbeitseinkommen, Ersatzleistungen, etc. aus; private Mieteinnahmen sind vermutlich auch betroffen, aber halt jedenfalls jene Einnahmen, die selbst die gehobene Mittelschicht (ohne Privatjet) in nennenswertem Umfang macht.
Selbst wenn man da jetzt reformiert und von den oberen Einkommensperzentilen noch mehr abschöpfen würde, beträfe das das Einkommen der wirklich Überreichen gar nicht groß.
Ich mutmaße jedenfalls, dass die ihr Einkommen überwiegend aus Kapitalerträgen machen können, und solange die pauschal mit 25% besteuert werden hat die ganze restliche Diskussion da gar keinen Effekt (selbst wenn diese Steuern mal ordentlich bezahlt würden).
Da ist Ottonormalbürger mittlerweile natürlich auch dagegen, daran was zu drehen, weil der sich denkt "Um Himmels Willen, mein heiliger Gral ETF für meine Altersvorsorge soll stärker besteuert werden?!", was natürlich ne berechtigte Sorge ist (ich häng ja auch mit drin). Aber politisch betrachtet ist das natürlich schon interessant. Die traditionellen Altersvorsorgesysteme inkl Rentenversicherung etc. werden nicht repariert und funktionieren nicht mehr. Den durchschnittlichen Arbeitnehmenden (Gruß ans Känguruh) bleibt gar nichts anderes übrig als Zuflucht auf den Kapitalmärkten zu suchen. Und damit werden sie alle zu Minikapitalisten, die ihre Interessen mit denen der wirklich großen Kapitalisten im Einklang sehen. (inkl. "Der Wirtschaft^TM^" und "Rheinmetall goes Brrrrr")
Ich will nicht zu verschwörungstheoretisch klingen, aber es passt halt schon gut zusammen, und wenn es so eingefädelt worden wäre, wäre es jedenfalls clever ausgedacht.
Natürlich hat die SPD das gerafft, schon vor Jahrzehnten. Sie ignoriert das nur immer, wenn gerade mal kein Wahlkampf ansteht. Hier Unwissenheit zu unterstellen, passt nicht zum wiederholten Handeln der Partei seit Schröder.
Sind wir ehrlich: CDU und SPD sind inhaltlich komplett entkernt und könnten mittlerweile auch zur Sozialchristlichen Einheitspartei verschmelzen.