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Ist es sinnvoll, mit 46 Jahren Musik zu studieren?
(feddit.org)
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Ich hab ne Zeit lang in einem Veranstaltungshaus gearbeitet, da kriegt man den "Markt" für Musiker direkt mit.
Es ist abartig. Jeden Tag kamen mindestens 10 Mails rein von Bands und Musikern, die einen Ort zum Auftreten suchen.
Die blieben ALLE unbeantwortet, dafür war gar keine Kapazität da.
Und das war jetzt kein großes Konzerthaus, das war ein gemeinnütziger Verein, der für Auftritte nur die Kosten der Band für Anfahrt und Unterkunft übernommen hat, damit die Bands wenigstens nicht draufzahlen müssen, um bei uns zu spielen.
Und wir hatten keine Probleme, richtig gute Bands bei uns auf die Bühne zu bekommen.
Es gibt einen riesigen Pool von Musikern, die wirklich was drauf haben, professionell sind, ihr ganzes Equipment selbst mitbringen, und bereit sind, praktisch für lau zu spielen.
Mein Onkel hat an der Juilliard School in New York studiert, eine der renommiertesten Musikschulen der Welt.
Er hat jahrelang nur Geld verdienen können, indem er Musikstücke in Handy-Klingeltöne umgewandelt hat. Als der Markt dann eingebrochen ist, hat er angefangen, privat Klavierstunden zu geben. Er ist jetzt über 70 und wohnt in einer WG. Ohne Auto und Urlaubsreisen reicht seine Rente.