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this post was submitted on 22 Mar 2026
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DACH - Deutschsprachige Community für Deutschland, Österreich, Schweiz
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founded 2 years ago
MODERATORS
Ja und jein. Den Städten sind in vielen Fällen ja die Hände gebunden. "Mieten deckeln" klingt ja erstmal super, aber dafür fehlen einfach die rechtlichen Hebel. Die Innenstädte bekommen auch die volle Breitseite der allgemeinen Lage ab: AliExpress, Temu & Co ballern spottbillige Produkte in deinen Briefkasten. Amazon ködert die Leute mit Prime und kostenlosem Versand. Wenn die Ölpreise und Inflation kicken, dann haben die Leute weniger Geld und kaufen weniger BubbleTeas und Krimskrams, den sie in den kleineren Wohnungen auch nicht lagern können. Auch so einen Großtrend, dass ein Gerät für 400€ plötzlich fast alle andere Technik überflüssig macht, inkl. dem Verkauf physikalischer Medien wie Musik oder DVDs, kriegst du als Lokalpolitik nicht abgefedert.
Und Fußgängerzonen in denen jedes zweite Geschäft ein Café ist braucht es auch nicht überall.
Neulich in einer Gasse ganze drei brautmoden Läden gesehen. Das ist doch auch was feines.
Naja, das sind jetzt nicht Läden, die von Laufkundschaft leben und in die man zum Bummeln reinschaut, wenn man grad in der Nähe ist.
Da fährt man im Idealfall 1 mal im Leben extra hin. Da ist’s auch ok, wenn die beieinander sind, damit die Bräute nicht 3 mal quer durch die Stadt müssen um alle abzuklappern. In einer Seitengasse sind so Läden auch ganz gut aufgehoben im Vergleich zu zb einem Stadtplatz.
Na wenn die drei das machen, dann läuft es wohl. Da mache ich meines auch noch dort auf.
Auch daran denke ich wenn ich an Innenstädte führen und verwalten denke. Vielleicht mehr öffentliche Aufenthalts und Verweilräume statt nur Cafés. Steht natürlich etwas im Widerspruch zum freiheitlichen lass-mal-alle-machen-was-sie-wollen.