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this post was submitted on 03 Feb 2026
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Nordrhein-Westfalen
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Nachrichten und Diskussion über NRW
Nachfolge für !nordrheinwestfalen@feddit.de
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founded 2 years ago
MODERATORS
Es ist echt schwierig. Auf der einen Seite ist klar, dass man den Drogensüchtigen helfen muss und diese Angebote gut erreichbar sein müssen. Auf der anderen Seite sehe ich auch die Gefahr, das direkt neben einer Schule zu machen. Jugendliche sind doppelt gefährdet, weil sie zum Einen beeinflussbaren sind und zum Anderen sich nicht so gut schützen können.
Ich habe einige Jahre in Düsseldorf gewohnt und die Drogenkranken verteilen sich ja auf den Bereich Worringer Platz - Hauptbahnhof. Das ist schon nicht angenehm da langzugehen. Man wird angesprochen, es kam schon vor, dass eine Schlägerei neben einem angezettelt wird und man wird geschubst etc. Nicht zu vergessen das ständige betteln.
Es gibt ja bereits eine Drogenhilfe am Worringer Platz und dort geht niemand freiwillig durch. Irgendwie sehe ich nicht wie die Stadt verhindern kann, dass Jugendliche auf dem Schulweg angesprochen, angebettelt oder in Prügeleien rein gezogen werden. Das klingt jetzt so nach Nimby, aber für mich ist "Vielleicht sollte man kein Suchthilfezentrum wo Konsum erlaubt ist direkt neben eine Schule bauen?" ein valides Argument.
Ich glaube die Städte sollten, dass besser kommunizieren. Es werden viel mehr Suchtzentren benötigt um die Drogenabhängige von der Straße zu bringen. Man kann letztendlich nicht vermeiden, dass diese in Wohngebieten oder sogar neben den Schulen errichtet werden. Die Städte sollten auch die eingehende Unsicherheit kommunizieren and die Suchthilfezentren als befristete, von Evalution begleitete, Versuche darstellen. Man kann Drogenabhängige nicht wie Pflanzen umtöpfen und man kann den steigenden Bedarf nicht gut vorhersagen. Hier riskieren die Städte ihre Glaubwürdigkeit zu verlieren, wenn die Konsumräume nicht angenommen werden, oder wenn sie überrannt werden.