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Was nun? Ja, auch Deutschland bräuchte einen Andy Burnham, der der Spaltung seines Landes entgegenwirkt und den inneren Zerfall seiner Partei vielleicht aufhalten kann. Es ist ziemlich egal, ob er der SPD oder der CDU angehörte, es wäre ein Segen, wenn es ihn gäbe.

Und vielleicht braucht Deutschland ja wirklich eine neue Partei, in die dann Menschen eintreten könnten, denen endlich Neues zu den ewigen alten Problemen einfällt – für ihre Partei, aber vor allem für ihr Land.

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[–] 7 points 17 hours ago

Der alte Parteienstaat ruhte vor allem auf den Säulen SPD und CDU. Beide verlieren ihre Funktion. Die Parameter, mit denen sie groß wurden – Wirtschaftswachstum, innere und äußere Sicherheit, sozialer Aufstieg – interessieren die Wähler nicht mehr im gleichen Maße.

Der Autor muss das mit dem Lack sein lassen. Diese Parameter interessieren die Menschen brennend, Union und SPD liefern sie nur nicht.

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  • [–] 15 points 1 day ago (4 children)

    Nein! Lass mal nicht "Andy Burnham" haben! Ich versteh nicht warum er gefeirt wird von den Medien! Der wäre ebenfalls nur ein üblicher SPD Senfverkäufer!

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  • [–] 7 points 1 day ago (3 children)

    Ich versteh nicht warum er gefeirt wird von den Medien!

    Weil in den Umfragen Labour wieder vorne vom Reform ist? Stichwort Hoffnungsträger.

    https://www.politico.eu/europe-poll-of-polls/united-kingdom/

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  • [–] 4 points 22 hours ago (2 children)

    Umfragenhoch einer Partei heißt nicht, dass die Person und die Partei gut für die Menschen sind

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  • [–] 3 points 21 hours ago* (1 child)

    Dass die Rechtsextreme nicht mehr auf dem ersten Platz sind ist erstmal gut würde ich sagen.

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  • [–] 11 points 1 day ago*

    Noch ein neoliberaler "New Labour"-Trottel, den die deutsche Politik kopieren soll, das kann ja nur gut ausgehen. Ist ja nicht so, als ob deren Mist nachmachen das Land nicht schon genug an die Wand gefahren hätte. (Der Schröder hat damals Tony Blairs neoliberale "New Labour"-Strategie kopiert und uns damit den bisher größten Sozialabbau der bundesdeutschen Geschichte beschert)

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  • [–] 5 points 20 hours ago

    "Es ist ziemlich egal, ob er der SPD oder der CDU angehörte"

    Dieser Wunsch nach guter Politik und die gleichzeitige Gleichgültigkeit, wie die denn aussehen soll, Hauptsache es geht weiter, finde auf ne negative Art sehr passend. Das ist doch einfach feige.

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  • [–] 8 points 23 hours ago

    Wenn der alte Parteienstaat bröckelt ersetzte ich den doch nicht mit einem neuen und erwarte Wunder. Ich vermute früher oder später würde damit reproduziert was der Artikel bemängelt.

    Auch die Gründung einer weiteren Partei halte ich für unnötig. Es bestehen aktuell bereits sehr viele. Wer dort nirgends einen Anknüpfungspunkt findet, wird auch mit dem eigenen Anlauf mittel- bis langfristig nicht zufrieden sein, denke ich.

    Und die durchscheinende Sehnsucht nach einer Person, die sich in Stellung bringt und inszeniert um Dinge "(wieder) in Ordnung" zu bringen finde ich auch bedenklich und fragwürdig.

    Diese Debattenräume sind mir oft viel zu eng. Weitgehende Demokratisierungsansätze und Infragestellen von Strukturen scheinen mir von den Profitieuren aktueller Zustände laut verpönt, mehr oder minder subtil abgeblockt oder mit allen Mitteln verschrien zu werden.

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  • [–] 7 points 1 day ago

    Zum Thema neue Parteien hat Robert Habeck schon alles gesagt.

    CDU und SPD müssen sich selber von der Basis aus reformieren, wenn sie zukunftsfähig werden wollen.

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  • [–] 5 points 22 hours ago*

    Das VK zu kopieren war selten eine gute Idee. Wir haben schon genug neoliberale Fatzken.

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