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In Köln fing alles an, in Sachsen ist es jetzt verboten. In der Stadt Heidenau bei Dresden dürfen künftig keine Stolpersteine mehr verlegt werden. Das hat der Stadtrat beschlossen - auf Antrag von AfD, CDU und einem Bürgerbündnis. Das Ergebnis: 13 Ja-Stimmen, 6 Nein-Stimmen, eine Enthaltung. Die Stadtverwaltung hatte sich gegen den Antrag ausgesprochen.
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[–] 21 points 23 hours ago

Fick dich CDU, wie kann man sowas unterstützen? Wäre das auch ohne CDU durchgegangen? Falls nein, schämt euch! Falls ja, warum musstet ihr dann trotzdem eure Stimmen dazugeben?

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  • [–] 86 points 1 day ago (1 child)

    Falsche Überschrift. Muss heißen: CDU unterstützt Antisemitismus Kein weiterer Kontext. So machen sie es mit den Linken in Berlin

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  • [–] 14 points 1 day ago (1 child)

    Da sieh es ja vertuschen wollen:

    Zeit des Nationalsozialismus

    Zu Beginn der Zeit des Nationalsozialismus wurden politische Gegner und anders Unerwünschte verfolgt.

    Nach der Reichstagswahl 1933 wollte der Stadtverordnete Georg Schreiber (NSDAP) auf dem Rathaus durch SA-Leute die Hakenkreuzfahne hissen lassen. Bürgermeister Gröger verweigerte dies und wurde am 22. April 1933 beurlaubt. Am 19. Juni 1933 wurde er in das Konzentrationslager Hohnstein gebracht. Während seiner Gefangenschaft misshandelten ihn die stationierten SA-Leute mehrfach brutal. Rudolf Nützenadel, Beamter und ebenfalls SPD-Mitglied, der auch verhaftet und im Konzentrationslager eingesperrt war, hat niedergeschrieben, wie Paul Gröger von der SA mehrmals über den Burghof geschleift und dann in eine große Grube geworfen wurde, die mit stinkendem, schmutzigem Wasser und Jauche gefüllt war. Am 12. Juli 1933 meldete der Pirnaer Anzeiger die Entlassung Paul Grögers aus dem Konzentrationslager Hohnstein. Er war schwer erkrankt, konnte nicht mehr laufen und sein Gesundheitszustand verschlimmerte sich weiter. Am 27. August 1933 nahm sich Paul Gröger auf Grund der im Konzentrationslager erlittenen Misshandlungen das Leben. Heute erinnert ein vor dem Rathaus verlegter Stolperstein an ihn.[3]

    Zu den Verfolgten gehörte auch der Kommunist Fritz Gumpert, der im April 1933 in das frühe Konzentrationslager Königstein-Halbestadt verbracht und dort von SA-Männern zu Tode gefoltert wurde. Fotos des bestialisch Gefolterten, die nach Öffnung seines Sarges angefertigt wurden, gelangten über Prag in die europäische Öffentlichkeit und lösten Empörung über den NS-Terror aus. 1947 entstand gegenüber dem Bahnhof Heidenau-Nord ein Ehrenmal für die Rote Armee. Während des Zweiten Weltkriegs forderte die Elbtalwerke AG für ihre Produktion KZ-Häftlinge an, die ihnen wahrscheinlich auch zugesprochen wurden. Eine Außenstelle des Konzentrationslagers Flossenbürg befand sich in Heidenau.[4] Am letzten Tag des Krieges, dem 8. Mai 1945, kam es zu einem verheerenden Bombenangriff auf Heidenau, bei dem 40 Menschen starben. 32 Häuser wurden zerstört, 412 Gebäude zum Teil schwer beschädigt.[2]

    https://de.wikipedia.org/wiki/Heidenau_(Sachsen)#Zeit_des_Nationalsozialismus

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  • [–] 6 points 1 day ago

    Nach der Reichstagswahl 1933 wollte der Stadtverordnete Georg Schreiber (NSDAP) auf dem Rathaus durch SA-Leute die Hakenkreuzfahne hissen lassen. Bürgermeister Gröger verweigerte dies

    Paul Gröger von der SA mehrmals über den Burghof geschleift und dann in eine große Grube geworfen wurde, die mit stinkendem, schmutzigem Wasser und Jauche gefüllt war.

    Intoleranz die von Rechten bemängelt wird(man darf ja nichts mehr sagen) vs Intoleranz die Rechte gut finden

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  • [–] 27 points 1 day ago (5 children)

    Wie teuer sind solche Stolpersteine denn? Und wie lange dauert es einen bei schlechten Lichtverhältnissen (z.B. nachts) zu verlegen? Ich frage für einen Freund...

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  • [–] 6 points 23 hours ago (1 child)

    Kommt auf den Belag an. Bei einfachen Pflastersteinen kannst du sicherlich mit ner Brechstange die Steine raushebeln, wenn die Fugen nur mit Sand oder so gefüllt sind. Am besten nimmst du dann irgendeinen schnellhärtenden Beton oder so, wo du dann mit einer vorgefertigten Schablone was reindrückst. Oder falls du irgendwie an fertige Stolpersteine drankommst die da reindrücken.

    So wie ich das verstanden habe willst du bei deinem Freund im Garten einen Stolperstein verlegen. Das hier ist keine Anleitung für Verschönerung öffentlichen Eigentums.

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  • [–] 16 points 1 day ago*

    Wow, die packen ja wirklich die wichtigen Probleme an. /s

    Ist aber doch bestimmt schön aus deren Perspektive, wenn in der Stadt alles so super ist, dass es nix dringenderes mehr für den Stadtrat zu tun gibt?!

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  • [+] -6 points 23 hours ago (6 children)

    Die Kritik ließe sich ja einfach umgehen indem die Steine nicht mitten in den Gehweg platziert würden.

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  • [–] 5 points 17 hours ago

    Es gibt Städte,da sind die auch verboten. Stattdessen werden Plaketten auf Augenhöhe angebracht. Beide Varianten haben Vor- und Nachteile.

    Aber wir wissen doch alle, dass das stolpern in Heidenau nicht der wahre Grund für ein verbot ist.

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  • [–] 13 points 22 hours ago (2 children)

    "Stolpersteine" über die man nicht stolpern kann weil sie irgendwo am Rand sind. Merkst was? :D

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  • [–] 0 points 19 hours ago

    Die periphere Vision bietet genug Aufmerksamkeitsraum abseits des Gehpfades.
    Wenn sie das Metaphorische Stolpern verlassen und stattdessen Stolperfallen sein sollen haben sie auf Gehwegen aber nichts mehr verloren. :P

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