Da sieh es ja vertuschen wollen:
Zeit des Nationalsozialismus
Zu Beginn der Zeit des Nationalsozialismus wurden politische Gegner und anders Unerwünschte verfolgt.
Nach der Reichstagswahl 1933 wollte der Stadtverordnete Georg Schreiber (NSDAP) auf dem Rathaus durch SA-Leute die Hakenkreuzfahne hissen lassen. Bürgermeister Gröger verweigerte dies und wurde am 22. April 1933 beurlaubt. Am 19. Juni 1933 wurde er in das Konzentrationslager Hohnstein gebracht. Während seiner Gefangenschaft misshandelten ihn die stationierten SA-Leute mehrfach brutal. Rudolf Nützenadel, Beamter und ebenfalls SPD-Mitglied, der auch verhaftet und im Konzentrationslager eingesperrt war, hat niedergeschrieben, wie Paul Gröger von der SA mehrmals über den Burghof geschleift und dann in eine große Grube geworfen wurde, die mit stinkendem, schmutzigem Wasser und Jauche gefüllt war. Am 12. Juli 1933 meldete der Pirnaer Anzeiger die Entlassung Paul Grögers aus dem Konzentrationslager Hohnstein. Er war schwer erkrankt, konnte nicht mehr laufen und sein Gesundheitszustand verschlimmerte sich weiter. Am 27. August 1933 nahm sich Paul Gröger auf Grund der im Konzentrationslager erlittenen Misshandlungen das Leben. Heute erinnert ein vor dem Rathaus verlegter Stolperstein an ihn.[3]
Zu den Verfolgten gehörte auch der Kommunist Fritz Gumpert, der im April 1933 in das frühe Konzentrationslager Königstein-Halbestadt verbracht und dort von SA-Männern zu Tode gefoltert wurde. Fotos des bestialisch Gefolterten, die nach Öffnung seines Sarges angefertigt wurden, gelangten über Prag in die europäische Öffentlichkeit und lösten Empörung über den NS-Terror aus. 1947 entstand gegenüber dem Bahnhof Heidenau-Nord ein Ehrenmal für die Rote Armee.
Während des Zweiten Weltkriegs forderte die Elbtalwerke AG für ihre Produktion KZ-Häftlinge an, die ihnen wahrscheinlich auch zugesprochen wurden. Eine Außenstelle des Konzentrationslagers Flossenbürg befand sich in Heidenau.[4] Am letzten Tag des Krieges, dem 8. Mai 1945, kam es zu einem verheerenden Bombenangriff auf Heidenau, bei dem 40 Menschen starben. 32 Häuser wurden zerstört, 412 Gebäude zum Teil schwer beschädigt.[2]
https://de.wikipedia.org/wiki/Heidenau_(Sachsen)#Zeit_des_Nationalsozialismus