Na toll... Jetzt betonen sie auch noch das sie im Job einen MĂ€nnlich/WeiĂen/Deutschen suchen đ
post
Ist vorgeschrieben. Anti-Diskriminierungs-Gesetzgebung. Du musst immer âm/w/dâ dranschreiben đ€·
Selbst, wenn du entgenderst?
Streng genommen nein. Das Gesetz sagt eigentlich, dass keine Diskriminierung stattfinden darf. Um das sicherzustellen sagt dir jeder Anwalt âschreib m/w/d hin. Ja, auch wenn du kein Geschlecht explizit nennst.â Zumindest so habe ich es bisher bei jeder Rechtsberatung gesagt bekommen.
Lösung:
Gendern nach Phettberg
Aus mir unbekannten GrĂŒnden macht mich das sauer. Vielleicht weil es so infantil klingt, keine Ahnung.
Danke, arschflugkoerper.
Ich verstehe den Punkt gewissermaĂen, aber ich lese keine Nutzernamen deshalb ist das fĂŒr mich was anderes.
Aber habe auch nicht behauptet dass das nicht subjektiv ist.
Du frecher banause!
Es heiĂt "entgendern nach Phettberg", eben weil die Worte kein inhĂ€rentes Geschlecht mehr haben.
Verstehe das Problem nicht, mit m/w/d wird doch ganz explizit gesagt dass alle willkommen sind
Man k_nnte halt auch eine entgenderte Job-Beschreibung schreiben. So wirkt das halt genau so, wie es vermutlich ist: "Wir wĂŒrden gerne einfhch nur die mĂ€nnliche Form schreiben, wollen aber kein BuĂgeld kassieren."
Ich verstehe, dass man das so interpretieren könnte, aber ich denke da liest du zu viel hinein. Die meisten Leute machen sich nicht so viele Gedanken und verwenden einfach die meistverbreitete Form.
Besser man ist vorsichtig. Bei meinem alten Arbeitgeber hat sich jemand erfolgreich ein SĂŒmmchen eingeklagt, weil in der Anzeige vergessen wurde, dass Menschen mit Behinderung bei gleicher Eignung bevorzugt werden. Bei einer Stelle, die fĂŒr Menschen mit Behinderung ausgelegt war.
Ist soweit ich weiĂ weil die wegen AGG uns nicht nehr ins Gesicht sagen dĂŒrfen, dass sie keine Frauen oder trans* oder inter Menschen wollen.
Das ganze ist ne gesetzliche Vorgabe. Da hat ein Arbeitgeber tatsÀchlich keine Auswahl, das wegzulassen. Es geht da meines Wissens speziell um Anti-Diskriminierungsgesetze.
Dass das ganze kompletter Bullshit ist, ist natĂŒrlich klar, aber Gesetz ist halt Gesetz.
Arbeitgeber
Eigentlich ist der sogenannte Arbeitgeber der Arbeitnehmer und der sogenannte Arbeitnehmer der Arbeitgeber.
Wenn da steht âMaurerâ fĂŒhlen sich nicht-mĂ€nnliche Personen vermutlich weniger angesprochen als bei âMaurer (m/w/d)â. Zumindest kenne ich einige, denen es so geht.
Joar, das ist ein Punkt, den ich schon öfter gehört habe. Empfinde ich persönlich aber fĂŒr Unsinn, und das deckt sich auch mit der Meinung meines weiblichen Umfelds. Letztendlich ist im Deutschen die mĂ€nnliche Form halt das Generikum und da darf sich dann ruhig jeder angesprochen fĂŒhlen.
Auf der anderen Seite tuts bei Gott auch niemandem weh, einfach M/W/D hinter die Berufsbezeichnung zu kippen, deswegen, joar. ScheiĂ drauf I guess?
pseudoangelsĂ€chsische diminuitive mit "y" im deutschen, statt mit ĂŒblichem "i", sind, wie beindiesem pfosten zu sehen, anscheinend unerfreulicherweise immer beliebter. wenigstens wurde nicht die abartige "ies" mehrzahl verwendet.
Das sind keine "pseudoangelsÀchsische[n] diminuitive", das ist Entgendern nach Phettberg. Und das wird verwendet, weil es sehr gut besser als alle Alternativen funktioniert.
ah ok, find ich gut. und danke fĂŒr die info!
aber: "zuhausi" existierte meines wissens nach schon unabhÀngig davon als inherent zangendeutscher genderneutraler diminuitiv, abgeleitet vom englischen diminuitiv "homie".
und ich dachte im ĂŒbrigen, die diminuitiv konstruktion mit "-i" als idee fĂŒr entgenderung gab es auch schon, aber vielleicht ist das "y" als abgrenzung zu einem diminuitiv, weil es ja keiner sein soll. das funktioniert nur in geschriebenen, gesprochen klingt es genau wie ein diminuitiv.
all 32 comments