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[+] -20 points 2 days ago (10 children)

Nehmen wir an, du bist Chef eines Unternehmens, das auf den Markt nicht verzichten kann. Wenn die Trump-Regierung dir sagt "Hüpf, du Sau!", dann kann an der Stelle deine einzige sinnvolle Frage sein "Wie hoch und wie lange?".

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  • [–] 33 points 2 days ago (1 child)

    Ne, das sehe ich anders. Das ist die Einstellung, die uns in die Kacke geritten hat. Profit über alles, die Linie immer nach oben. Das ist auf Dauer unmöglich, aber dank der Gier nach mehr haben wir das zu lange ignoriert.

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  • [–] 9 points 2 days ago

    Natürlich ist das unmöglich, aber ich wette, in seinem Anstellungsvertrag steht nicht "Führen Sie das Unternehmen so, dass es ethisch und mit Blick auf zukünftige Generationen vertretbar ist."

    Ich meine, du brauchst mich da nicht abholen, aber deine und meine Ideale haben null Prozent Schnittmenge mit der Motivation in der Führungsetage börsennotierter (oder investorengeführter) Unternehmen.

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  • [–] 10 points 2 days ago (1 child)

    Da diese Aktion aber gegen die Konzerninterne Compliance Richtlinie verstößt ist sicher davon auszugehen, dass der kurzfristig seines Postens enthoben wird.

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  • [–] 1 point 2 days ago

    Der Automarkt der nächsten Jahre ist elektrisch.

    Für Audi geht es einzig und allein darum, dass man ganz bewusst aus diesem Markt aussteigen will (Zukunftsplanung braucht halt niemand, wenn man nur die kurzfristigen Quartalszahlen bis man sich woanders hin absetzt wichtig sind), weil man Fortschritt verweigert. Das man dann jetzt schauen muss, dass man irgendwo Propaganda-geschädigte Idioten findet, wo man seine obsolete Scheiße noch ein paar Jahre los wird, ehe alles gegen die Wand fährt, ist ein vollkommen selbstverursachtes Problem.

    Die einzige Frage, die man sich an deren Stelle wirklich stellen sollte, ist: "Wie irrsinnig ist es den gesamten Weltmarkt einfach zu ignorieren, so dass dein gesamtes Geschäftsmodell jetzt darauf angewiesen ist, dass in den USA fakten- und wissenschaftsverleugnende Spinner noch ein wenig länger an der Macht bleiben?"

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  • [–] 1 point 2 days ago (4 children)

    Nein. Warum auch? Die Amis wollen doch Audi kaufen, dann sollen sie eben auch. Aber den Dackel für Trump spielen?

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  • [–] 4 points 2 days ago (3 children)

    Eigentlich ja, in der Vergangenheit galt "Jau, das geht auch vorbei." - wir erleben aber hier eine Regierung, die mit absoluter Willkür auf kleinste, narzisstische Kränkungen reagiert. Denen ist scheißegal, ob ein paar ihrer Bürger gerne Audi fahren würde, wenn der Cheetomann beleidigt ist, dann schmeißt er Audi nicht nur Stöcke zwischen die Beine sondern einen halben Langholzlaster in den Weg. Das kassieren dann Gerichte hier oder da, whatever, aber der Schaden ist dann da und dann steht die Frage im Raum: Wie wäre das vermeidbar gewesen? Und die Antwort ist genau, was der Mann hier tut.

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  • [–] 5 points 2 days ago (2 children)

    Ist schon klar, aber solange die Wirtschaft eben so reagiert, wird der Orangeman eben immer seinen Willen bekommen. Der hält uns quasi ein Geldbündel vor die Nase und wir hecheln brav hinterher... Und solange wir eben solche Entscheidungen treffen, wird das auch immer so bleiben. Da können wir lange von Unabhängigkeit reden, ist dann halt alles leeres Gewäsch.

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  • [–] 4 points 2 days ago

    Da können wir lange von Unabhängigkeit reden

    Yep. Wir könnten sicher einen europäischen Binnenmarkt für viele Güter und Dienstleistungen haben, aber nicht, solange jeder der einen Schritt in die Richtung tut beim ersten leichten Knick in der Gewinnkurve abgewatscht wird.

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  • [–] 1 point 2 days ago

    Nein, er hält nicht "uns" ein Geldbündel unter die Nase und "wir" hecheln nicht hinterher. In beiden Fällen sind das korrupte Einzelpersonen, denen es scheiß egal ist, dass sie die Unternehmen, für die sie arbeiten, oder die Länder, in denen sie gewählt wurde, in den Ruin führen. Denn sie bekommen dafür jetzt gerade Geld und Gefälligkeiten und haben sich längst woandershin abgesetzt, bevor es knallt.

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