Hört man sich in der Partei um, wer als Nachfolgerin von Bärbel Bas infrage käme, heißt es: Wir warten auf Manu. Bisher hat sie eine Kandidatur nicht ausgeschlossen. Erst muss die Koalition in Schwerin stehen, dann wird sie eine Entscheidung treffen. Anfang November dürfte es so weit sein. Dann soll Manuela Schwesig, die Ministerpräsidentin aus dem Märchenschloss, der SPD ein Wintermärchen bescheren.
Ich finde das ein merkwürdiges Demokratieverständnis, dass die Parteien bei solchen Fragen immer an den Tag legen. Ja, technisch gesehen wählt man Parteien und von den meisten Kandidaten unterhalb der Bundesebene weiß man eh ziemlich wenig, aber die Parteien führen doch in der Regel personenzentrierte Wahlkämpfe, gerade wenn sie mal jemanden haben der so bekannt ist wie Schwesig. Und dann soll die einfach direkt nach der Regierungsbildung in die Bundespolitik abzischen? Das ist doch Mist, als SPD-Wähler in Meck-Pomm käme ich mir verarscht vor.