Eine junge Krankenwagenfahrerin des DRK war auf einem Bahnübergang in Ahaus stehengeblieben. Ein Zug krachte in das Fahrzeug. Die Patientin im Wagen starb. Heute beginnt der Prozess gegen die damals 18-jährige Rettungshelferin und Fahrerin vor dem Amtsgericht Borken.

Die Älteren werden sich erinnern: https://feddit.org/post/19570154

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[–] -3 points 6 hours ago (8 children)

Da braucht man nicht viel Urteil abzuwarten. Man hält nicht auf einem Bahnübergang an, egal, was passiert.

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  • [–] 5 points 6 hours ago* (1 child)

    Du hast den Kritikpunkt nicht verstanden. Der Unfall ist nicht heute passiert. Man weiß das schon. Es gibt noch nix neues dazu. Warum ist das jetzt überhaupt in den Medien? Und wird hier gepostet? Das Thema Prozessauftakt hat keine deutschlandweite-Relevanz. Die einzig spannende Frage ist warum die Fahrerin diese Enstcheidung getroffen hat und ob man das in Zukunft verhindern kann. Wahrscheinlich spielte irgendwas eine Rolle, dass wir nicht kennen. Und dafür muss man den Prozess abwarten.

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  • [–] -1 points 4 hours ago (5 children)

    Was machst du, wenn du über den Bahnübergang fährst, und sich plötzlich jemand vor dein Auto stellt? Du kannst nicht nach hinten wegen einem anderen Auto, und nicht nach vorne ohne die Person zu überfahren.

    Würdest du echt sofort Vollgas geben? Würde mich überraschen.

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  • [–] 4 points 4 hours ago (1 child)

    StVO §19 (3)

    (3) Kann der Bahnübergang wegen des Straßenverkehrs nicht zügig und ohne Aufenthalt überquert werden, ist vor dem Andreaskreuz zu warten.

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  • [–] 4 points 3 hours ago

    Ja. Wenn absehbar ist, dass einem jemand vor die Karre läuft, oder man sonstwie nicht zügig drüberkommt, fährt man gar nicht erst nicht auf den Bahnübergang. Dass sich jemand "plötzlich" vor ein Auto stellt, das gerade einen Bahnübergang überquert, ist schon hart unrealistisch.

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  • [–] 3 points 4 hours ago (1 child)

    In dem Szenario gibt es zwischen "stehen bleiben" und "Vollgas" noch eine sehr, sehr breite Grauzone... wie wäre es z.B. mit langsam vorwärts fahren und diese Person einfach "wegzuschieben" bzw. dazu zu nötigen den Weg freizumachen.

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  • [–] 2 points 3 hours ago* (last edited 3 hours ago)

    Noch dazu ist es sehr unwahrscheinlich, dass wirklich nirgends nach hinten Platz ist, um rückwärts aus dem Weg zu fahren, denn die meisten Bahnübergänge sind so breit, dass man auch rückwärts neben ein Auto, das sich hinter einem befindet, fahren könnte. Wenn der Verkehr so langsam fließt, dass das nachfolgende Auto so wenig Abstand hat, dass man das nicht kann, ist eh schon gewaltig was schiefgelaufen, wenn man meint, dann noch auf den Bahnübergang fahren zu müssen, denn eine zügige Überquerung sieht anders aus.

    Das ganze Beispiel sieht schon sehr an den Haaren herbeigezogen und unrealistisch aus, da hat jemand offensichtlich wenig Ahnung von Straßenverkehr.

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