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[–] 6 points 1 day ago* (last edited 1 day ago) (5 children)

Ich denke den jungen Menschen ist eine mögliche Wehrpflicht dank des Fragebogens einfach näher. Dass sich die Zahlen der KDV-Anträge, nach einer Gesetzes- und Verfahrensänderung erhöhen, ist kaum die Nachricht wert.

Soweit ich das verstehe müssten sie jetzt - wo noch auf Freiwilligkeit herrscht - gar nicht verweigern, sondern machen das präventiv und vl. als Signal.

Ich selber war Zivi, also bitte keine Bewertung ob das fein ist oder nicht in den Text lesen.

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  • [–] 1 point 5 hours ago (4 children)

    Jetzt präventiv verweigern ist schon schlau. Je ernster es wird, desto weniger Verweigerungen werden anerkannt. Vgl. den Unsinn, durch den frühere Generationen im kalten Krieg gehen mussten, um anerkannt zu werden.

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  • [–] 1 point 2 hours ago (1 child)

    streng genommen ist dieses präventive Verweigern nicht nur nicht klug, es ist auch extremst dumm.

    Denn auf diese Weise erfahren die zuständigen Stellen nicht nur von einer gewissen Einstellung, die einen auf eine Beobachtungsliste bringen kann, sie haben dann auch eine bestätigte Meldeadresse von der entsprechenden Person.

    Kontaktdaten, gratis Frei Haus. Ohne, dass man aktiv etwas dafür hätte tun müssen. Ideal, um interne Datenbanken abzugleichen, Häkchen zu setzen und weitere Planungen zu veranlassen.

    Leichter könnte man es einem System, das man dem ganzen unterstellt, gar nicht mehr machen.

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  • [–] 4 points 4 hours ago (1 child)

    Jetzt präventiv verweigern ist schon schlau.

    Dann sollte man aber auch so schlau sein, das richtig zu tun. Denn wenn das, was man da hinschickt, so ein Müll ist, dass es eh nicht anerkannt wird, kann man sich den Mist auch sparen.

    Den Unsinn musste man im kalten Krieg übrigens nur mitmachen, um komplett zu verweigern, also auch keinen Ersatzdienst zu machen. Und nicht mal Ersatzdienst machen ist schon hart asozial und egoistisch.

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  • [–] 1 point 4 hours ago*

    musste man im kalten Krieg übrigens nur mitmachen, um komplett zu verweigern

    Ne, dafür musste man entweder untauglich gemustert werden oder nach West-Berlin.

    Diese Trickfragen und damit einhergehenden hanebüchenen "Psychoanalysen" musst man schon für Ersatzdienst machen, wenn die Nase dem KWEA nicht gefallen hat. Halt nicht flächendeckend, aber genug, um abschreckend zu sein.

    Edit: finde es eh komisch, dass man das begründen und jemand die Begründung akzeptieren muss. Als ob es nicht egal wäre, warum jemand keinen Dienst an der Waffe leisten will.

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