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[–] 7 points 20 hours ago* (2 children)

Ich denke dieses Verfahren hätte die meisten Probleme unseres aktuellen Systems genauso.

Die Beeinflussung von Leuten, die nur kurzzeitig Macht haben und überhaupt nicht mehr auf ihren politischen Ruf angewiesen sind, halte ich sogar für noch leichter.

Außerdem bräuchte es weiterhin Gremien oder Ministerien, die die Politiker fachlich beraten. Nicht jeder kann alles wissen, für politische Entscheidungen ist Wissen aber essentiell und das eignet man sich nicht eben in wenigen Wochen an. Diese Gremien wären also a) massiv das Ziel von Lobbyisten und b) wären sie das neue Machtzentrum, das man eigentlich loswerden wollte.

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  • [–] 2 points 19 hours ago* (last edited 15 hours ago) (1 child)

    Das Risiko, beim Versuch, zufällig ausgeloste Leute, die nur kurz im Amt sind, zu bestechen, erwischt zu werden, ist ungleich höher, als das Risiko, erwischt zu werden, wenn man Berufspolitiker besticht, die aus Parteien kommen, die dieses Spiel schon seit Jahrzehnten spielen, und deshalb Strukturen aufgebaut haben, die systematisch Korruption ermöglichen und fördern. In den etablierten Parteistrukturen wird niemand was, der nicht ein absolut rückgratloser Arschkriecher ist. Das Risiko, in dem Umfeld auf jemanden zu stoßen, der nicht korrupt ist, und zudem noch das Rückgrat hat, einen Bestechungsversuch anzuzeigen, ist eher überschaubar.

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