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[–] [S] 14 points 4 hours ago (3 children)

Eine Software, die sich selbständig macht, die nicht die erwünschten Ergebnisse liefert oder sogar Schaden anrichtet, ist ein defektes Produkt, keine Meisterleistung. Die großen KI-Firmen wie Anthropic und OpenAI produzieren in großem Stil Malware. Sie versuchen, die Verantwortung für ihre schlechten Produktionsstandards nach außen zu geben, indem sie behaupten, es ginge nicht anders. Indem sie vor einem fiktiven zukünftigen Weltuntergang warnen, versuchen sie, andere zum Handeln zu zwingen.

Tatsächlich produziert ihre Software aber nicht nur virtuelle Schäden, sondern sie bedroht die Existenz der Menschheit ganz unmittelbar. Große Sprachmodelle sind extrem ineffizient und ihr inzwischen allgegenwärtiger Einsatz verstärkt die sehr reale und gegenwärtige Klimakrise. Ihr Flächenverbrauch ist so riesig, dass ihr geplante Größe schon zum Teil damit angegeben wird, wie viele „Manhattans“ sie umfasst. Ihr Energieverbrauch ist so enorm, dass weltweit Dutzende neue fossile Kraftwerke geplant sind und ihr Wasserverbrauch bringt einige Gemeinden an ihre Grenzen.

Super auf den Punkt gebracht!

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  • [–] 6 points 3 hours ago* (last edited 3 hours ago) (2 children)

    Was noch dazu kommt, ist dass Dinge wie der enorme Wassderverbrauch nicht mal nötig wären. Technisch wäre das auch anders möglich, aber es ist nur Teil dummer Sparmaßnahmen, die nötig sind, um die Gewinne eines Modells zu optimieren, die in Wahrheit gar nicht existieren, weil das ganze Modell Irrsinn ist und zu realistischen Kosten (gerade ist das ja noch massives Dumping im Kampf um Marktanteile) überhaupt nicht funktioniert.

    Also eigentlich ist nicht KI selber existenzbedrohend, sondern –wiedereinmal– nur die unglaubliche Gier einiger weniger, die wahnhaft alles mit KI lösen wollen, weil KI zu verkaufen eben ihr Geschäftsmodell ist.

    PS:

    Ihr Energieverbrauch ist so enorm, dass weltweit Dutzende neue fossile Kraftwerke geplant sind

    "Dutzende weltweit" wirkt hier etwas fehl am Platze. Das wäre tatsächlich eher irrelevant.

    Um mal die Relationen herzustellen: So ein modernes Gaskraftwerk liegt deutlich unter 1GW Kapazität. Und allein 2025 wurden weitweit etwa 700GW an Stromproduktion zugebaut (davon übrigens 85% Solar-/Wasser-/Windkraft).

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  • [–] 2 points 1 hour ago (1 child)

    Zum letzten Punkt: Wir müssen aktuell Fossil-Kraftwerke abbauen, nicht dazubauen, und die USA machen gerade das Gegenteil, da werden Milliarden in Kohlekraftwerke investiert. Das ist ein großes Problem.

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  • [–] 1 point 51 minutes ago* (last edited 27 minutes ago)

    Beides richtig. Aber geht halt um die Darstellung.

    Wenn ich jemanden auf Grund völlig falsch dargestellter Größenordnungen erzählen kann, dass ein paar Dutzend fossile Kraftwerke weltweit existenzbedrohend sind, kann ich ihm auch einreden, dass unsere Energiewende ideologischer Wahnsinn und offensichtlich zum Scheitern verurteilt, weil ja mit Gaskraftwerken (mehreren sogar! rechne das mal auf die Welt um!) geplant wird...

    Die Taktik ist allseits bekannt. Genauso wird uns ja auch ständig erzählt, wie nur wir Idioten Atomkraft ablehnen, während alle Welt sie aufbaut, China beispielsweise sogar in Massen. Und dabei werden dann immer gerne Zahlen ohne Kontext und Relation verbreitet, weil letztere zeigen würden, dass Atomkraftzubau nicht mal auf Erhaltungsniveau liegt oder die Atomkraft insgesamt lächerlich geringe Auswirkungen (zu massiven Kosten) hat - in China z.B. gerade mal ~4% der Stromproduktion, Tendenz auch dort nicht steigend...

    Deshalb finde ich es halt gefährlich, in Nebensätzen mit völlig falschen Zahlen um sich zu werfen. Und deshalb hielt ich den Hinweis darauf, dass es sicher nicht um ein paar Dutzend Kraftwerke in Relation zum jährlichen Ausbau geht (ebenso wie was wirklich schwerpunktmäßig ausgebaut wird – Erneuerbare), hier wichtig.

    Wie gesagt: Wasser-, aber auch Energieverbrauch sind in meinen Augen vorgeschoben. Wasserverbrauch ist vermeidbar, Energieverbrauch ohne fossile auch. Und der Energiebedarf wird dank Elektrifizierung ohnehin stark steigen. Das wahre Problem sind mal wieder die Menschen dahinter, die eben keine Lösung für ein Problem verkaufen, sondern Probleme für eine angelbich Lösung, die sie haben, schaffen. All das zu möglichst geringen Kosten zu Lasten der Menschen und Umwelt.

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