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[–] 81 points 1 day ago (14 children)

In der Begründung schrieben die Antragsteller, die Verlegung von Stolpersteinen auf öffentlichen Gehwegen führe dazu, „dass Passanten - bewusst oder unbewusst - über die Namen von Opfern hinweggehen oder sogar darüber treten“. Das empfänden viele als nicht angemessen für ein würdevolles Erinnern.

Was ein Schwachsinn.

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  • [–] 16 points 1 day ago* (last edited 1 day ago) (3 children)

    Ist allerdings mehr oder weniger der Grund warum es in München kaum Stolpersteine gibt. Da allerdings kommt diese Argumentation von Charlotte Knobloch und der Israelitischen Kultusgemeinde.

    Hab ich - so sehr man diese Frau für ihren Einsatz für jüdisches Leben in Deutschland auch schätzen kann - schon immer für absoluten Schwachsinn gehalten. Dass jetzt diese Argumentation auch von rechts kommt bestätigt mich da irgendwie.

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  • [–] 11 points 1 day ago (1 child)

    Ich finde die Argumentation auch nicht sonderlich überzeugend. Bewusste Schändung von Denkmalen ist unabhängig von der Ausgestaltung. Und unbewusste Missachtung ist ja nicht böswillig.

    In unserer Stadt gibt es auch Stolpersteine und ich komme immer wieder mal an welchen vorbei und schaue sie mir nochmal an, eben weil man so unvermittelt darüber "stolpert". Ich glaube nicht, dass eine Plakette an den Häusern oder gar ein an den Stadtrand gedrängtes Denkmal, einen ähnlichen Effekt hätte.

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  • [–] 13 points 1 day ago (6 children)

    Würde jetzt ein Bündniss aus Grünen, Spd, Linken vielleicht auch Cdu mit der Begründung Stolpersteine abschaffen wollen, würde ich das verstehen. Ich persönlich finde Stolpersteine eine gute Art an die Menschen zu erinnern, aber ich versteh auch wenn man das anders sieht.

    Problematisch ist eher dass die Afd beteiligt ist. Die hat nämlich ein Interesse daran die Erinnerung an diese Zeit zu verfälschen oder ganz auszulöschen.

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  • [–] 15 points 1 day ago (4 children)

    Wenn die Grünen oder Linken sowas vorschlagen würden, wäre die CDU doch als erstes dabei, ihnen Antisemitismus vorzuwerfen..

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  • [–] 3 points 1 day ago* (last edited 1 day ago) (3 children)

    Die Grünen sind doch ganz vorne mit dabei bei der "Antisemitismus"-Hexenjagd.

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  • [–] 1 point 23 hours ago* (2 children)

    Das scheint, jede linke Partei heutzutage zu betreffen. Ich beobachte auch britische Politik und da trinkt jede Partei links von der Labour Party (SPD) auch in Antisemitismus-Affären ein. Ich frage mich, ob das vielleicht eine Sabotage-Strategie der Rechte ist

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  • [–] 2 points 23 hours ago* (1 child)

    Natürlich ist das Propaganda, um die zu diskreditieren. Muss nur mal schauen, was da Alles als "Antisemitismus" angeprangert wird und wer am lautesten schreit.

    In Großbritannien fing das damals an, als die Labour-Partei Gefahr lief, unter dem Vorsitz von Jeremy Corbyn dem Neoliberalismus abzuschwören und wieder ansatzweise sozialdemokratisch zu werden. Dann wurden sämtliche Sozialdemokraten in einer riesigen Schmierkampagne als "Antisemiten" bzw deren Helfer verunglimpft, bis die Partei sie alle rausgekegelt hat.

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