Die Leute, die Ausflugsziele bewerben, sind oft nicht dieselben, die Grundstücke mit Wegen zu diesem Ausflugsziel haben.
Außerdem ist das tägliche Leben immer mit Risiken verbunden und man muss deswegen mit offenen Augen durch dieses gehen. Gerade wenn man riskante Freizeitaktivitäten wie z.B. Klettern ausübt. Wenn man die Risiken nicht haben will, darf man eben keine riskanten Freizeitaktivitäten ausüben oder muss sich in Watte packen. Diese Vollkasko-Mentalität und die Spinnerei, für jeden Scheiß irgendwen verklagen zu wollen, ruiniert noch die Gesellschaft.
Unschönes Beispiel für die dumme Vollkaskomentalität und Beschuldigung Dritter für die eigene Dummheit, die ich einmal das Vergnügen hatte, selbst miterleben zu dürfen: 2 Trottel meinen, kurz nach einem Regenguss auf moosbewachsenen Felsen umherklettern zu müssen. Einer der Trottel rutscht, wie eigentlich zu erwarten, auf dem durch die Nässe glatten Fels ab, fällt mit Schwung auf die Fresse und verletzt sich nicht unerheblich. Dies, das, Rettungskette läuft an, ca. drölf Leute lassen Alles stehen und liegen, um dem Trottel ehrenamtlich zu helfen. Der unverletzte 2. Trottel hat während der gesamten Rettungsaktion nichts Besseres zu tun, als sich bei allen Rettern lautstark und vehement darüber zu beschweren, dass doch irgendjemand sofort mal die Felsen vom Moos befreien müsse, denn das wäre ja viel zu gefährlich und kein Zustand und überhaupt, wie sieht denn das aus.
Draußen ist kein Freizeitpark, verdammt nochmal.