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[–] 6 points 6 hours ago (2 children)

Anarchismus ist eine naive Träumerei, denn die Abwesenheit eines Staats führt genau dazu, dass nur genau diejenigen, die es sich leisten können, einfach machen können, was sie wollen. Auf Kosten aller Anderen natürlich.

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  • hideshow 2 child comments
  • [–] 3 points 5 hours ago

    Anarchismus ist eine naive Träumerei, denn die Abwesenheit eines Staats führt genau dazu, dass nur genau diejenigen, die es sich leisten können, einfach machen können, was sie wollen.

    Legitimierungen aus dem 17. Jhd. über die Notwendigkeit von Staaten heranzuziehen erzeugt leider kein Argument gegen Strömungen, die sich genau gegen diese Vorstellung von permanenter Gewalt und daraus notwendiger Staatlichkeit und Herrschaft richten.

    Thiel zählt dagegen zu der recht jungen Strömung des Libertarismus, manchmal auch von den Anhängern Anarcho-Kapitalismus genannt, die Konzepte aus der österreichischen Schule übernommen und auf die Spitze getrieben haben.

    Die Vorstellung, dass Kapitalismus und Staaten symbiotisch sind und einander stabilisieren, ist eine deutlich ältere (linke) Idee und läuft unter dem Begriff des Anarchismus, der unter anderem die Abwesenheit von Herrschaft gegenüber anderen fordert. Das geht tiefer als dein Gotcha aus deinem Kommentar.

    Damit ist so etwas wie Anarcho-Kapitalismus bereits ein Widerspruch in sich, da die Anwesenheit von Kapital in den Händen einiger notwendigerweise Herrschaft impliziert, ist den Leuten wie Thiel wohl egal.

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