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[–] 7 points 1 day ago* (2 children)

Vorbereitung auf einen strategischen Nuklearkrieg kann man sich in der Tat sparen, außer man gedenkt, ihn durch eigene strategische nukleare Abschreckung zu verhindern.

Dass ein Krieg, der nur auf dem Papier stattfindet außer rechtlichen keinerlei Folgen hat, sollte klar sein. Ein realer Krieg hat aber reale Folgen, egal ob er jetzt auch formal auf dem Papier besteht. Und ein solcher realer, nicht erklärter Krieg findet schon statt, aktuell wird der hauptsächlich mit geheimdienstlichen Mitteln durch Sabotage und über Propaganda geführt, aber schon das hat nicht zu verachtende Auswirkungen.

Man muss davon ausgehen, dass die Anschläge auf Infrastruktur im Rahmen des "hybriden Krieges" auch dazu dienen, die Verwundbarkeit der Infrastruktur abzuklopfen, und wenn Russland entscheidet, zu eskalieren, werden die Anschläge auf Infrastruktur gezielter und koordinierter stattfinden, als bis jetzt. Solange auf die "hybriden" Angriffe und ständigen Provokationen keine Konsequenzen jenseits eines bösen Briefs oder doch recht einfach zu umgehender und eher milder Sanktionen gegen Einzelpersonen oder ausgewählte Firmen folgen, wird das auch so weitergehen.

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  • [–] 1 point 1 day ago (1 child)

    Mein Punkt ist, dass das Spektrum der möglichen Schwere so groß ist, dass der Vergleich/Alarmismus Quatsch ist.

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  • [–] 2 points 15 hours ago*

    Mein Punkt ist, dass wir nicht mal auf das untere Ende des Spektrums auch nur näherungsweise angemessen vorbereitet sind. Wir kriegen deswegen inzwischen Probleme nicht nur mit normalen Naturkatastrophen, die immer mal wieder vorkommen, und deswegen eigentlich kein großes Problem sein sollten, sondern sogar im Alltag.

    Ein Problem im Zivil-/Katastrophenschutz ist zum Beispiel, dass wir uns seit Jahrzehnten in die Tasche lügen, wieviel Personal wir da zur Verfügung haben. Durch eine unbekannte, aber sehr große Dunkelziffer an Leuten, die gleichzeitig in mehreren Organisationen tätig sind, sind das nämlich in Wirklichkeit viel weniger. Ich kenne eine solche Organisation, die nicht mal im Alltag wirklich einsatzfähig ist, weil fast alle ihre Mitglieder gleichzeitig in einer anderen Organisation tätig sind, die bei typischen Einsätzen für die fragliche Organisation in der Regel vorher alarmiert wird. Das ist natürlich nur ein einzelner Datenpunkt, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass das so einzigartig ist, denn solche Mehrfachmitgliedschaften sind weder verboten, noch unüblich. Aber immerhin zählt sie auch niemand. Aus den Augen, aus dem Sinn.

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