Im Herbst will das Innenministerium mit den USA einen „Workshop“ gegen Linksextremismus in Deutschland abhalten. Die Linke fordert die Absage.

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[–] 1 point 2 days ago (1 child)

Nö, die Realität ist nicht schwarz und weiß. Es gibt sicher auch eine kleine Minderheit, die man noch erreichen kann. Nur fällt die erfahrungsgemäß nicht in Gewicht. Womit dann in Wahrheit näherungsweise tatsächlich all die hirntoten Propagandaopfer hirntote Propagandaofter sind.

Klar kannst du darüber diskutieren, dass es doch sicher auch irgendwo valide Kritiker der Methodik gibt. Dann kannst du sie suchen und konstruktiv mit ihnen diskutieren... und bist beschäftigt, weil du nicht kapierst, dass es völlig irrelevant ist, ob du sie überzeugst. Sie sind eine unbedeutende Randerscheinung. Und die lügenden Propagandisten schreien in der Zeit, in der du abgelenkt bist, schonmal weiter und erlassen bereits Gesetze zur Kriminalisierung der Mitgliedschaft in einer Vereinigung, die gar nicht existiert.

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  • [–] 1 point 1 day ago* (1 child)

    @Ooops Ich bin auch der Auffassung, dass es klare Grenzen gibt, ethisch und moralisch, die von der Politik immer wieder überschritten werden. Und zu der kkar Stellung bezogen werden muss. Schnell und klar! Ethisch vertretbar!

    Aber meines Erachtens umreißt die Mehrheit der Schäfchen die Dynamik nicht und folgt nur aus emotionalen und hilflosen Gründen und umreißt kognitiv die Gefahr gar nicht. Und da sehe ich die Politik in der Verantwortung sie mit einfacher Sprache abzuholen, ihre Bedürfnisse zu hören. Sich ihrer anzunehmen. Sie nicht zu verlieren.

    Denn deren Emotion auf der falschen Seite zu wissen führt am Ende in Leid.

    Ein Verbot löst diese gebalte Hilflosigkeit und Wut nicht auf. Sie brodelt nur im Hintergrund. Sie ist ja auch zurecht vorhanden. Sie mit ihrem Verbot zu unterbinden wäre naiv. Damit löst sich das Problem nicht in Luft auf .

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  • [–] 1 point 1 day ago* (1 child)

    Und da sehe ich die Politik in der Verantwortung sie mit einfacher Sprache abzuholen

    In einer perfekten Welt, wäre das natürlich toll. Aber seien wir realistisch: Wie viele Jahrzehnte wollen wir noch darüber lamentieren, dass immer die selben Parteien anscheinend so schlecht kommunizieren, während er schreiende rechte Mist überall zu hören ist, bevor wir aufhören, das Problem bei den Parteien zu suchen und endlich mal den medialen Saustall aufräumen, in dem die eine Hälfte auf Weisung von Besitzern, Sponsoren etc. eh stets rechte Standpunkte vertritt und die andere Hälfte bei rechtspopulistischen Meinungsmachern abschreibt?

    Ein Verbot löst diese gebalte Hilflosigkeit und Wut nicht auf.

    Du glaubst ja gar nicht, wie schnell die große Masse aufhört, rassistische und menschenverachtende Scheiße nachzuplappern und maximal noch im stillen Kämmerlein ihren Dreck zu äußern, sobald der Faschistenverein verboten ist und seine Narrative und Lügen nicht mehr überall öffentlich widergekäut werden...

    Es ist maßlos naiv so zu tun als wären diese Menschen plötzlich und auf magische Weise in den letzten paar Jahren entstanden und bleiben jetzt für immer. Das sind zum kleineren Teil Rassisten und Faschisten, die immer schon da waren, aber jetzt eben glauben, ihre Scheiße offen rausschreien können, weil ja offenbar alle so geil drauf sind es zu hören und nachzuplappern, und ein großer Haufen Idioten, die nicht hinterfragen, sondern einfach mitbrüllen (immer da, wo es gerade am lautesten ist). Klar gehen die bei einem Parteiverbot nicht weg. Aber der eine Teil hält endlich wieder die Fresse und der andere, größere Teil wird nicht mehr 24/7 mit deren Hirnfäule beschallt.

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  • [–] 1 point 1 day ago* (last edited 1 day ago) (1 child)

    @Ooops Ich stimme dir im Grunde ja zu. Bin ja nicht generell gegen ein Verbot. Die Mitläufer würden sie damit sicher verlieren und die Macht nicht mehr so potentiell gefährlich.

    Ich bin trotzdem kein Freund von Verboten. Das hat noch nie zu Verständnis geführt.

    Vor allem wenn es andere Wege gäbe um das ganze zu stoppen.

    Zu kritisieren ist, dass zu wenig unternommen wird um den Wachstum zu stoppen. Ganz gleich welche Methode gewählt wird.

    Und das ist das traurige. Wie können wir es zulassen, dass sich die Scheiße wiederholt. Meinen Vorfahren drehen sich im Grabe um. Denen bin ich es schuldig, aus deren Leid zu lernen und das mit aller Kraft, gewaltfrei und friedlich mit meinen kognitiven Fähigkeiten zu verhindern.

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  • [–] 1 point 23 hours ago

    Meinen Vorfahren drehen sich im Grabe um.

    Ja, wahrscheinlich und das zurecht. Denn die hatten damals auch schon Nachbarn, Medien und Politiker, die davon gefaselt haben, dass "Verbote doch keine Lösung sind", man das irgendwie "gewaltfrei und friedlich" verhindern sollte und es doch "andere Wege gäbe das zu stoppen".

    Also nochmal ganz langsam: Menschen, die gegen Gesetz, Grundgesetz und Menschenrecht kämpfen gehören als die Verbrecher, die sie sind, behandelt, d.h. vor Gericht gestellt und verurteilt. "Mimimimi, wenn ich ihm doch lieber gut zu rede, ihm erkläre, dass ich Verständnis habe, und ihm helfe, hört er sicher auf" versuchst du nicht bei gewohnheitsmäßigen Gewaltverbrechern, und ebenso nicht bei faschistischen Parteien, die die gesellschaftliche Grundordnung (samt Menschenrechten) und die Demokratie zerstören wollen.

    Der einzige Unterschied zwischen den beiden Gruppen ist, dass erstere -anders als die AfD- ihre geplanten Verbrechen nicht offen ankündigen, und dennoch, wenn nötig auch präventiv, weggesperrt werden können.

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