Und da sehe ich die Politik in der Verantwortung sie mit einfacher Sprache abzuholen
In einer perfekten Welt, wäre das natürlich toll. Aber seien wir realistisch: Wie viele Jahrzehnte wollen wir noch darüber lamentieren, dass immer die selben Parteien anscheinend so schlecht kommunizieren, während er schreiende rechte Mist überall zu hören ist, bevor wir aufhören, das Problem bei den Parteien zu suchen und endlich mal den medialen Saustall aufräumen, in dem die eine Hälfte auf Weisung von Besitzern, Sponsoren etc. eh stets rechte Standpunkte vertritt und die andere Hälfte bei rechtspopulistischen Meinungsmachern abschreibt?
Ein Verbot löst diese gebalte Hilflosigkeit und Wut nicht auf.
Du glaubst ja gar nicht, wie schnell die große Masse aufhört, rassistische und menschenverachtende Scheiße nachzuplappern und maximal noch im stillen Kämmerlein ihren Dreck zu äußern, sobald der Faschistenverein verboten ist und seine Narrative und Lügen nicht mehr überall öffentlich widergekäut werden...
Es ist maßlos naiv so zu tun als wären diese Menschen plötzlich und auf magische Weise in den letzten paar Jahren entstanden und bleiben jetzt für immer. Das sind zum kleineren Teil Rassisten und Faschisten, die immer schon da waren, aber jetzt eben glauben, ihre Scheiße offen rausschreien können, weil ja offenbar alle so geil drauf sind es zu hören und nachzuplappern, und ein großer Haufen Idioten, die nicht hinterfragen, sondern einfach mitbrüllen (immer da, wo es gerade am lautesten ist). Klar gehen die bei einem Parteiverbot nicht weg. Aber der eine Teil hält endlich wieder die Fresse und der andere, größere Teil wird nicht mehr 24/7 mit deren Hirnfäule beschallt.