Ende vergangenen Jahres kamen bei den unter-18-Jährigen rechnerisch 947 weibliche Jugendliche auf 1.000 männliche. Am stärksten war der Männerüberschuss mit einem Verhältnis von 912 Frauen zu 1.000 Männern in der Altersgruppe der 18- bis 29-Jährigen.
Schaut man dann nochmal tiefer rein, dann sieht das in bestimmten Regionen noch viel gruseliger aus, weil natürlich auch in Sachsen-Anhalt die Frauen in den Dörfern unterrepräsentiert sind und in den Städten deutlich mehr vertreten sind.
Abwanderung also. Ich hab da vor kurzem mit einer Frau drüber geredet die selbt die selbst vom Land kam. Es ging um eine komplett andere Region, aber das Phänomen ist dasselbe.
Sexismus, Frauenfeindlichkeit, traditionelle Rollenverteilung (versuch mal deinem Landjungen zu erklären dass auch er das Baby wickeln und füttern muss bzw. später am WE auf die Kinder aufpassen wenn Frau ausgeht). Da würde ich auch wegwollen.
Wo liegt das Problem dann also eigentlich? Das ist ja nu alles auch nichts Neues mehr.