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[–] 23 points 1 day ago* (last edited 20 hours ago) (3 children)

Nietan und Generalsekretär Klüssendorf […] hoffen, so die Partei insgesamt wieder attraktiver zu machen – bei Wählern und Mitgliedern.

also ich würde eine sozialdemokratische partei, mit einem kämpferischen, solidarischen programm für menschen, arbeiter*innen, erwerbslose, arme, kranke etcpp., die die interessen ihrer wähler*innen konsequent durchsetzt und nicht immer nur vor dem kapital buckelt, wesentlich attraktiver und wählbarer finden als ne weitere gesichtslose neoliberale partei mit ~moderner infrastuktur~.

aber mit waschlappenlauchs wie lars klingbeil und co. wird das wohl ein wunschtraum bleiben

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  • [–] 13 points 23 hours ago* (1 child)

    Als Vertreter der Gemeinschaft der Waschlappenlauchs distanziere ich mich von Lars Klingbeil!

    BTW, wenn du Sternchen im Text benutzt, musst du sie auf Lemmy mit \* escapen, sonst gibt es nur Kursivschrift.

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  • [–] 3 points 20 hours ago

    ah, shit, das zitat habe ich ja auch gemarkdownt, aber ich übersehe regelmässig, dass man auch innerwortlich escapen muss. danke!

    aber die frage ist ja: distanziert sich lars klimbim auch von dir?

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  • [–] 4 points 22 hours ago

    Dann hätten sie zwar mehr Mitglieder, mehr Stimmen, und damit auch höhere Zuschüsse, aber im Endeffekt würde ihnen ohne die reichen Spender, die das Sagen haben, ja noch mehr Geld fehlen.

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  • [–] -2 points 22 hours ago (1 child)

    Die SPD ist eine Rentnerpartei. Das haben sie über die letzten 30 Jahre kultiviert. Sie haben sich auf die Stammwähler konzentriert und auf die Jugend und jungen Erwachsenen nicht mal geschissen.

    Endergebnis: Die einzige Gruppe, für die die SPD solidarisch und kämpferisch ist, das sind die Pensionisten. Und Pensionisten finden es eben im Großen und Ganzen nicht geil, wenn irgendwer außer ihnen politische Aufmerksamkeit bekommt.

    Jetzt sitzt die SPD eben am Abgrund: ihre eigene Wählerschaft sowie die eigenen Parteimitglieder sterben weg. Gleichzeitig verhindern die Parteimitglieder effektiv dass die PArtei irgendwas tut, was neue Wähler anlocken könnte.

    Ich seh eigentlich keinen Weg wie die SPD da noch mal rauskommen soll. Wahrscheinlicher ist noch, dass eine der anderen linken Parteien die Position übermimmt. Oder dass sich die linken Parteien wie schon die letzten 30Jahre weiterhin auf aus den USA importieren Kulturkampf und Geschlechterkampf setzen und dabei den Klassenkampf weiter gekonnt ignorieren. Auf die Weise stärken sie die rechten Parteien weiterhin ungemein, bis die Brandmauer nur mehr bedeutet, dass die AfD eine Alleinregierung schafft.

    Wie hat es eigentlich dazu kommen können, dass die linke Bewegung, die ursprünglich rein wirtschaftlich war, ihre Wirtschaftskompetenz und die Führerschaft bei dem Thema so freiwillig ins Klo geschüttet hat?

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  • [–] 6 points 20 hours ago (2 children)

    Oder dass sich die linken Parteien wie schon die letzten 30Jahre weiterhin auf aus den USA importieren Kulturkampf und Geschlechterkampf setzen und dabei den Klassenkampf weiter gekonnt ignorieren.

    Hört doch bitte mal auf, diese Lüge wieder und wieder zu wiederholen.

    Guck dir doch mal die Wahlkampfthemen der Linken vor den letzten Wahlen an, guck dir an, mit welchen Themen sie in die Talkshows gehen, was sie auf Social Media priorisieren.
    Spoiler-Alarm: Kultur- und Geschlechterkampf steht da alles andere im Vordergrund. Da geht es um zu hohe Mieten, zu niedrige Gehälter und Renten, Vermögenssteuern, all der Kram, kurz Klassenkampf

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  • [–] -1 points 14 hours ago* (1 child)

    Ja, die Linke ist natürlich die einzige linke Partei im Land. Grüne, SPD, die existieren nicht.

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  • [–] 1 point 14 hours ago

    Und die haben die letzten Jahre Themenschwerpunkte bei Kultur- und Geschlechterkampf gesetzt (abgesehen davon ist die SPD mindestens seit Schröder keine "linke" Partei mehr). Reden wir wirklich über Wahlkampf in Deutschland? Haben wir die selben Wahlkämpfe verfolgt?
    Bei den Grünen finde ich bis in die Kommunalwahlen fast ausschließlich die Themen ökologische Nachhaltigkeit, Klimaschutz, soziale Gerechtigkeit und Wirtschaft grün anmalen. Die SPD versucht, zu allem etwas zu sagen und bleibt dabei meist inhaltsleer und unkonkret.

    (Dass Kulturkampf nicht einmal von links geführt wird, ist auch erwähnenswert, mMn.)

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  • [–] 1 point 20 hours ago (1 child)

    ohne mehrere solid-landesverbände, die linke neukölln, diverse bundestagsabgeordnete, erik uden und ihre antisemitischen vernichtungsphantasien wäre die linke ja sogar eine option! nur dummerweise müssen besagte ja immer alles damit besudeln.

    also wenn man über das ignorante verhältnis zum autoritarismus und die liebe zu kuba hinwegsieht. ein großteil der unterwerfungspazifist*innen hat sich ja zum glück zum bsw verpisst.

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  • [–] 2 points 17 hours ago (1 child)

    Jetzt mal ganz blöd gefragt: wenn du für alle Parteien ihre positiven und negativen Seiten gegeneinander aufwiegst, stellst du dann fest, dass es für dich einfach nichts wählbares gibt oder sticht für dich eine perfekte Partei ohne Punktabzüge hervor?

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  • [–] 1 point 16 hours ago (1 child)

    ich wiege nichts auf. es gibt für mich lediglich einige rote linien.

    meine perfekte partei ohne punktabzüge besteht wie deine wahrscheinlich auch nur aus einer person^^

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