In Pfaffenhofen an der Ilm fühlte sich ein Kunde um zehn Gramm Brot betrogen – und schaltete daraufhin die Behörden ein. Für den Bäckermeister hatte die kleine Ungenauigkeit teure Folgen.

Habe erst überlegt ob ich die Überschrift gemäß der neuen Regelung anpassen sollte, habe mich dann aber dagegen entschieden, da die Antwort zu komplex für den Titel ist und dieser der Geschichte eigentlich gerecht wird, obwohl er etwas nach Clickbait klingt.

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[–] 5 points 6 days ago (3 children)

10g von 250g oder 500g ist eine ziemlich kleine Abweichung, finde ich. Zumal der nächste Kunde dann ja 10g mehr bekommt. Deswegen für 15000€ Waagen beschaffen zu müssen, ist ein bisschen albern.

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  • hideshow 6 child comments
  • Wo ist denn die Grenze? 10g sind ok, der nächste Bäcker hält auch 50g für ok. Und beim Arschlochbäcker im Dorf sind komischerweise alle Hälften zu leicht, kann ihm aber niemand nachweisen, weil er sich immer mit „hast halt heute Pech gehabt“ rausredet.

    15.000€ sind ja auch nicht für eine Waage, sondern für alle Filialen der Bäckereikette mit knapp 1 Mio € Jahresumsatz. Von einem Unternehmen der Größe kann man schon verlangen, dass sie genau abrechnen was über die Ladentheke geht.

    Bei jedem Metzger ist es vollkommen normal, dass Kunden nur das bezahlen was sie bekommen.

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  • [–] 10 points 6 days ago

    Es ist eine kleine Abweichung, ja. Aber warum macht der Bäcker das Brot nicht etwas schwerer, um Spielraum zu haben? Also, dass beispielsweise der 1kg-Laib 1,05kg wiegt.

    Ganz einfach: weil der dann mehr für Zutaten ausgeben muss. Und deswegen wird lieber am Limit kalkuliert, keine seit 6 Jahren vorgeschriebene geeichte Waage angeschafft usw.

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  • [–] 9 points 6 days ago

    Weiß nicht, so als Laie denke ich mir, dass jeder Bäcker eine geeichte Waage braucht. Ebenso wie ein Gemüsehändler. Bei allen Bäckern die ich kenne werden halbe Brote auch abgewogen.

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