In Pfaffenhofen an der Ilm fühlte sich ein Kunde um zehn Gramm Brot betrogen – und schaltete daraufhin die Behörden ein. Für den Bäckermeister hatte die kleine Ungenauigkeit teure Folgen.
Habe erst überlegt ob ich die Überschrift gemäß der neuen Regelung anpassen sollte, habe mich dann aber dagegen entschieden, da die Antwort zu komplex für den Titel ist und dieser der Geschichte eigentlich gerecht wird, obwohl er etwas nach Clickbait klingt.
Wo ist denn die Grenze? 10g sind ok, der nächste Bäcker hält auch 50g für ok. Und beim Arschlochbäcker im Dorf sind komischerweise alle Hälften zu leicht, kann ihm aber niemand nachweisen, weil er sich immer mit „hast halt heute Pech gehabt“ rausredet.
15.000€ sind ja auch nicht für eine Waage, sondern für alle Filialen der Bäckereikette mit knapp 1 Mio € Jahresumsatz. Von einem Unternehmen der Größe kann man schon verlangen, dass sie genau abrechnen was über die Ladentheke geht.
Bei jedem Metzger ist es vollkommen normal, dass Kunden nur das bezahlen was sie bekommen.