▲ 47 ▼ ZDF-Sommerinterview: Alice Weidel will aus Euro aussteigen und deutsche Grenzen schließen (www.zeit.de) submitted 1 day ago by Hubi@feddit.org to c/dach@feddit.org 59 comments fedilink hide all child comments
[–] JensSpahnpasta@feddit.org 22 points 1 day ago (2 children) Na, dann kann man sich ja wunderbar auf 2029 freuen, wenn dann eine AfD-Bundesregierung den russischen Auftrag umsetzt und die EU zerstört. permalink fedilink source hideshow 4 child comments replies: [–] Duke_Nukem_1990@feddit.org 13 points 1 day ago (1 child) Kannst du bitte aufhören, eine AfD-Regierung in 2029 als Alternativlos darzustellen? Was meinst du, wem du damit hilfst? permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [–] Ooops@feddit.org 5 points 1 day ago* Was meinst du, wem du damit hilfst? Der bei Verstand gebliebenen Minderheit, um sich im Klaren zu sein, was kommt, und rechtzeitig rauszukommen. Und später hoffentlich der Strafverfolgung, wenn wieder alle so tun, als hätten sie von nichts gewusst. Denn für Blauzi-Schreihälse oder die "Wir sind völlig normal und bürgerlich und kreischen nur rein zufällig alles nach, was die Faschisten sagen, und wir wollen auch gaaaanz sicher nicht mit denen reigeren zwinker zwinker*"-Rechten in Deutschland entscheiden sich zusammen mehr als 50% aller Wähler, nach Sitzen dann gerne 2/3. Dem einzigen, dem man hier noch helfen kann, ist der deutsche Wähler: mit Therapie. Denn sich nur 80 Jahre später wieder nach Niedergang und Trümmern zu sehnen (oder so dumm zu sein, den Zusammenhang nicht zu verstehen oder zu leugnen) lässt sich nicht anders einordnen als als Geisteskrankheit. permalink fedilink source parent [–] plyth@feddit.org 1 point 1 day ago (1 child) 1933 hat die NSDAP 50% verpasst. Bundesweit wird die AfD keine absolute Mehrheit bekommen. permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [–] kossa@feddit.org 9 points 22 hours ago* (last edited 20 hours ago) (1 child) Puh, dann ist ja alles halb so wild. Wie die NSDAP wird die AfD sich ja selbst entzaubern, und da sie keine 50% holen, wird sie wie die NSDAP in der Bedeutungslosigkeit versinken und niemand wird je wieder von ihr hören. Wie bei der NSDAP halt. Eine Randerscheinung der Geschichte quasi 🙄 permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [–] plyth@feddit.org -1 points 21 hours ago* (last edited 18 hours ago) (1 child) Es ist alles viel schlimmer. (Das Problem besteht nicht nur aus der AfD. Eine reine NSDAP Nachfolgepartei würde sich entzaubern.) Die jetzigen Parteien haben die Bürger für den Wohlstand der Elite verarscht und die Elite hat mit ihren Medien die AfD etabliert für die, die das ändern wollen. Die Bevölkerung ist gespalten. Statt miteinander zu reden und einen Ausweg zu finden, bekämpfen sich beide Seiten. Die AfD hat keine 50%. D.h. wir hätten Zeit, gegenseitiges Verständnis zu erarbeiten und die etablierten Parteien von Korruption zu befreien, so dass AfD Wähler sie wieder wählen können und wir nicht verarscht werden. permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [–] GardenGeek@europe.pub 2 points 12 hours ago* (1 child) Mag sein, dass du grundsätzlich Recht hast. Allerdings sehe ich es Mittlerweile so, dass das abgleiten in Korruption und Oligarchie ein Kernfeature von repräsentativen Regierungssystemen mit kapitalistischem Wirtschaftssystem ist. Solange Egoismus und Opportunismus systematisch belohnt wird schafft es das Kapital immer nach und nach die Regulierungen auszuhöhlen die den Kapitalismus bändigen sollten... schlichtweg weil diejenigen mit viel Geld noch mehr Geld verdienen wollen und sich qua intrinsischer Logik des Systems den Einfluss kaufen können das auch um zu setzten. Imho werden wir den Kapitalismus absehbar nicht los, um ihn einzudämmen sollten wir wenigstens mal drüber nachdenken von den auf dauer immer korrupten Repräsentaten weg zu kommen. /edit: Und die AfD will einen Scheiß ändern. Liest man deren Wahlprogramm ist das der feuchte Traum eines jeden Neoliberalen. permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [–] plyth@feddit.org 1 point 11 hours ago (1 child) drüber nachdenken von den auf dauer immer korrupten Repräsentaten weg zu kommen. Also die Oligarchen direkt regieren lassen oder Umstellung auf Basisdemokratie? feuchte Traum eines jeden Neoliberalen. Wesswegen die AfD Probleme bekommen wird, wenn all die Übermenschen feststellen, dass sie gar nicht so viel wert sind. Wenn die Elite die Politik kontrolliert, ist Neoliberalismus aber gar nicht so schlecht, da man dann als Bevölkerung Handlungsspielraum hat, seine sozialen Absicherungen selber zu gestalten. Eine Krankenversicherung kann z.B. auch eine Genossenschaft sein oder Menschen können selber eine umlagenbasierte Rente aufbauen, bei der die Beiträge nicht gedeckelt sind. permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [–] GardenGeek@europe.pub 1 point 10 hours ago Also die Oligarchen direkt regieren lassen oder Umstellung auf Basisdemokratie? Basisdemokratie. Aber die Meinung ist unpopulär. Eine Krankenversicherung kann z.B. auch eine Genossenschaft sein oder Menschen können selber eine umlagenbasierte Rente aufbauen, bei der die Beiträge nicht gedeckelt sind. Alles tolle Ideen...in der Theorie. In der Praxis scheiter das daran, dass sich Kapital im Kapitalismus nunmal naturgegeben akkumuliert. Heißt die Gestaltungsmöglichkeiten der Elite sind viel größer als die des Durchschnittsbürgers. Oder ums konkret an deinem Beispiel fest zu machen: 1. Der Durchschnittsbürger hat nicht genug Geld über um selbst vorzusorgen weil das Kapital alles abzieht (siehe historische Parallele zur frühen Industrialisierung: Die Arbeiten hätten sich sicher genossenschaftlich organisiert wenn sie denn die Mittel gehabt hätten, hatten sie aber nicht...und werden sie nicht haben). 2. Das Kapital kann das politische System so gestalten das selbst deine guten Ideen im Endeffekt nur zu ihrer Bereicherung und der Ausbeutung der Mehrheit dienen. Auch Genossenschaften kann man korumpieren wenn kein Rechtsschutz besteht. Neoliberalismus impliziert zudem die vergesellschaftung der Verluste und die priavtisierung der Gewinne. In einem solchen System kann die Mehrheit langfristig nicht gewinnen. permalink fedilink source parent
[–] Duke_Nukem_1990@feddit.org 13 points 1 day ago (1 child) Kannst du bitte aufhören, eine AfD-Regierung in 2029 als Alternativlos darzustellen? Was meinst du, wem du damit hilfst? permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [–] Ooops@feddit.org 5 points 1 day ago* Was meinst du, wem du damit hilfst? Der bei Verstand gebliebenen Minderheit, um sich im Klaren zu sein, was kommt, und rechtzeitig rauszukommen. Und später hoffentlich der Strafverfolgung, wenn wieder alle so tun, als hätten sie von nichts gewusst. Denn für Blauzi-Schreihälse oder die "Wir sind völlig normal und bürgerlich und kreischen nur rein zufällig alles nach, was die Faschisten sagen, und wir wollen auch gaaaanz sicher nicht mit denen reigeren zwinker zwinker*"-Rechten in Deutschland entscheiden sich zusammen mehr als 50% aller Wähler, nach Sitzen dann gerne 2/3. Dem einzigen, dem man hier noch helfen kann, ist der deutsche Wähler: mit Therapie. Denn sich nur 80 Jahre später wieder nach Niedergang und Trümmern zu sehnen (oder so dumm zu sein, den Zusammenhang nicht zu verstehen oder zu leugnen) lässt sich nicht anders einordnen als als Geisteskrankheit. permalink fedilink source parent
[–] Ooops@feddit.org 5 points 1 day ago* Was meinst du, wem du damit hilfst? Der bei Verstand gebliebenen Minderheit, um sich im Klaren zu sein, was kommt, und rechtzeitig rauszukommen. Und später hoffentlich der Strafverfolgung, wenn wieder alle so tun, als hätten sie von nichts gewusst. Denn für Blauzi-Schreihälse oder die "Wir sind völlig normal und bürgerlich und kreischen nur rein zufällig alles nach, was die Faschisten sagen, und wir wollen auch gaaaanz sicher nicht mit denen reigeren zwinker zwinker*"-Rechten in Deutschland entscheiden sich zusammen mehr als 50% aller Wähler, nach Sitzen dann gerne 2/3. Dem einzigen, dem man hier noch helfen kann, ist der deutsche Wähler: mit Therapie. Denn sich nur 80 Jahre später wieder nach Niedergang und Trümmern zu sehnen (oder so dumm zu sein, den Zusammenhang nicht zu verstehen oder zu leugnen) lässt sich nicht anders einordnen als als Geisteskrankheit. permalink fedilink source parent
[–] plyth@feddit.org 1 point 1 day ago (1 child) 1933 hat die NSDAP 50% verpasst. Bundesweit wird die AfD keine absolute Mehrheit bekommen. permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [–] kossa@feddit.org 9 points 22 hours ago* (last edited 20 hours ago) (1 child) Puh, dann ist ja alles halb so wild. Wie die NSDAP wird die AfD sich ja selbst entzaubern, und da sie keine 50% holen, wird sie wie die NSDAP in der Bedeutungslosigkeit versinken und niemand wird je wieder von ihr hören. Wie bei der NSDAP halt. Eine Randerscheinung der Geschichte quasi 🙄 permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [–] plyth@feddit.org -1 points 21 hours ago* (last edited 18 hours ago) (1 child) Es ist alles viel schlimmer. (Das Problem besteht nicht nur aus der AfD. Eine reine NSDAP Nachfolgepartei würde sich entzaubern.) Die jetzigen Parteien haben die Bürger für den Wohlstand der Elite verarscht und die Elite hat mit ihren Medien die AfD etabliert für die, die das ändern wollen. Die Bevölkerung ist gespalten. Statt miteinander zu reden und einen Ausweg zu finden, bekämpfen sich beide Seiten. Die AfD hat keine 50%. D.h. wir hätten Zeit, gegenseitiges Verständnis zu erarbeiten und die etablierten Parteien von Korruption zu befreien, so dass AfD Wähler sie wieder wählen können und wir nicht verarscht werden. permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [–] GardenGeek@europe.pub 2 points 12 hours ago* (1 child) Mag sein, dass du grundsätzlich Recht hast. Allerdings sehe ich es Mittlerweile so, dass das abgleiten in Korruption und Oligarchie ein Kernfeature von repräsentativen Regierungssystemen mit kapitalistischem Wirtschaftssystem ist. Solange Egoismus und Opportunismus systematisch belohnt wird schafft es das Kapital immer nach und nach die Regulierungen auszuhöhlen die den Kapitalismus bändigen sollten... schlichtweg weil diejenigen mit viel Geld noch mehr Geld verdienen wollen und sich qua intrinsischer Logik des Systems den Einfluss kaufen können das auch um zu setzten. Imho werden wir den Kapitalismus absehbar nicht los, um ihn einzudämmen sollten wir wenigstens mal drüber nachdenken von den auf dauer immer korrupten Repräsentaten weg zu kommen. /edit: Und die AfD will einen Scheiß ändern. Liest man deren Wahlprogramm ist das der feuchte Traum eines jeden Neoliberalen. permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [–] plyth@feddit.org 1 point 11 hours ago (1 child) drüber nachdenken von den auf dauer immer korrupten Repräsentaten weg zu kommen. Also die Oligarchen direkt regieren lassen oder Umstellung auf Basisdemokratie? feuchte Traum eines jeden Neoliberalen. Wesswegen die AfD Probleme bekommen wird, wenn all die Übermenschen feststellen, dass sie gar nicht so viel wert sind. Wenn die Elite die Politik kontrolliert, ist Neoliberalismus aber gar nicht so schlecht, da man dann als Bevölkerung Handlungsspielraum hat, seine sozialen Absicherungen selber zu gestalten. Eine Krankenversicherung kann z.B. auch eine Genossenschaft sein oder Menschen können selber eine umlagenbasierte Rente aufbauen, bei der die Beiträge nicht gedeckelt sind. permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [–] GardenGeek@europe.pub 1 point 10 hours ago Also die Oligarchen direkt regieren lassen oder Umstellung auf Basisdemokratie? Basisdemokratie. Aber die Meinung ist unpopulär. Eine Krankenversicherung kann z.B. auch eine Genossenschaft sein oder Menschen können selber eine umlagenbasierte Rente aufbauen, bei der die Beiträge nicht gedeckelt sind. Alles tolle Ideen...in der Theorie. In der Praxis scheiter das daran, dass sich Kapital im Kapitalismus nunmal naturgegeben akkumuliert. Heißt die Gestaltungsmöglichkeiten der Elite sind viel größer als die des Durchschnittsbürgers. Oder ums konkret an deinem Beispiel fest zu machen: 1. Der Durchschnittsbürger hat nicht genug Geld über um selbst vorzusorgen weil das Kapital alles abzieht (siehe historische Parallele zur frühen Industrialisierung: Die Arbeiten hätten sich sicher genossenschaftlich organisiert wenn sie denn die Mittel gehabt hätten, hatten sie aber nicht...und werden sie nicht haben). 2. Das Kapital kann das politische System so gestalten das selbst deine guten Ideen im Endeffekt nur zu ihrer Bereicherung und der Ausbeutung der Mehrheit dienen. Auch Genossenschaften kann man korumpieren wenn kein Rechtsschutz besteht. Neoliberalismus impliziert zudem die vergesellschaftung der Verluste und die priavtisierung der Gewinne. In einem solchen System kann die Mehrheit langfristig nicht gewinnen. permalink fedilink source parent
[–] kossa@feddit.org 9 points 22 hours ago* (last edited 20 hours ago) (1 child) Puh, dann ist ja alles halb so wild. Wie die NSDAP wird die AfD sich ja selbst entzaubern, und da sie keine 50% holen, wird sie wie die NSDAP in der Bedeutungslosigkeit versinken und niemand wird je wieder von ihr hören. Wie bei der NSDAP halt. Eine Randerscheinung der Geschichte quasi 🙄 permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [–] plyth@feddit.org -1 points 21 hours ago* (last edited 18 hours ago) (1 child) Es ist alles viel schlimmer. (Das Problem besteht nicht nur aus der AfD. Eine reine NSDAP Nachfolgepartei würde sich entzaubern.) Die jetzigen Parteien haben die Bürger für den Wohlstand der Elite verarscht und die Elite hat mit ihren Medien die AfD etabliert für die, die das ändern wollen. Die Bevölkerung ist gespalten. Statt miteinander zu reden und einen Ausweg zu finden, bekämpfen sich beide Seiten. Die AfD hat keine 50%. D.h. wir hätten Zeit, gegenseitiges Verständnis zu erarbeiten und die etablierten Parteien von Korruption zu befreien, so dass AfD Wähler sie wieder wählen können und wir nicht verarscht werden. permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [–] GardenGeek@europe.pub 2 points 12 hours ago* (1 child) Mag sein, dass du grundsätzlich Recht hast. Allerdings sehe ich es Mittlerweile so, dass das abgleiten in Korruption und Oligarchie ein Kernfeature von repräsentativen Regierungssystemen mit kapitalistischem Wirtschaftssystem ist. Solange Egoismus und Opportunismus systematisch belohnt wird schafft es das Kapital immer nach und nach die Regulierungen auszuhöhlen die den Kapitalismus bändigen sollten... schlichtweg weil diejenigen mit viel Geld noch mehr Geld verdienen wollen und sich qua intrinsischer Logik des Systems den Einfluss kaufen können das auch um zu setzten. Imho werden wir den Kapitalismus absehbar nicht los, um ihn einzudämmen sollten wir wenigstens mal drüber nachdenken von den auf dauer immer korrupten Repräsentaten weg zu kommen. /edit: Und die AfD will einen Scheiß ändern. Liest man deren Wahlprogramm ist das der feuchte Traum eines jeden Neoliberalen. permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [–] plyth@feddit.org 1 point 11 hours ago (1 child) drüber nachdenken von den auf dauer immer korrupten Repräsentaten weg zu kommen. Also die Oligarchen direkt regieren lassen oder Umstellung auf Basisdemokratie? feuchte Traum eines jeden Neoliberalen. Wesswegen die AfD Probleme bekommen wird, wenn all die Übermenschen feststellen, dass sie gar nicht so viel wert sind. Wenn die Elite die Politik kontrolliert, ist Neoliberalismus aber gar nicht so schlecht, da man dann als Bevölkerung Handlungsspielraum hat, seine sozialen Absicherungen selber zu gestalten. Eine Krankenversicherung kann z.B. auch eine Genossenschaft sein oder Menschen können selber eine umlagenbasierte Rente aufbauen, bei der die Beiträge nicht gedeckelt sind. permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [–] GardenGeek@europe.pub 1 point 10 hours ago Also die Oligarchen direkt regieren lassen oder Umstellung auf Basisdemokratie? Basisdemokratie. Aber die Meinung ist unpopulär. Eine Krankenversicherung kann z.B. auch eine Genossenschaft sein oder Menschen können selber eine umlagenbasierte Rente aufbauen, bei der die Beiträge nicht gedeckelt sind. Alles tolle Ideen...in der Theorie. In der Praxis scheiter das daran, dass sich Kapital im Kapitalismus nunmal naturgegeben akkumuliert. Heißt die Gestaltungsmöglichkeiten der Elite sind viel größer als die des Durchschnittsbürgers. Oder ums konkret an deinem Beispiel fest zu machen: 1. Der Durchschnittsbürger hat nicht genug Geld über um selbst vorzusorgen weil das Kapital alles abzieht (siehe historische Parallele zur frühen Industrialisierung: Die Arbeiten hätten sich sicher genossenschaftlich organisiert wenn sie denn die Mittel gehabt hätten, hatten sie aber nicht...und werden sie nicht haben). 2. Das Kapital kann das politische System so gestalten das selbst deine guten Ideen im Endeffekt nur zu ihrer Bereicherung und der Ausbeutung der Mehrheit dienen. Auch Genossenschaften kann man korumpieren wenn kein Rechtsschutz besteht. Neoliberalismus impliziert zudem die vergesellschaftung der Verluste und die priavtisierung der Gewinne. In einem solchen System kann die Mehrheit langfristig nicht gewinnen. permalink fedilink source parent
[–] plyth@feddit.org -1 points 21 hours ago* (last edited 18 hours ago) (1 child) Es ist alles viel schlimmer. (Das Problem besteht nicht nur aus der AfD. Eine reine NSDAP Nachfolgepartei würde sich entzaubern.) Die jetzigen Parteien haben die Bürger für den Wohlstand der Elite verarscht und die Elite hat mit ihren Medien die AfD etabliert für die, die das ändern wollen. Die Bevölkerung ist gespalten. Statt miteinander zu reden und einen Ausweg zu finden, bekämpfen sich beide Seiten. Die AfD hat keine 50%. D.h. wir hätten Zeit, gegenseitiges Verständnis zu erarbeiten und die etablierten Parteien von Korruption zu befreien, so dass AfD Wähler sie wieder wählen können und wir nicht verarscht werden. permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [–] GardenGeek@europe.pub 2 points 12 hours ago* (1 child) Mag sein, dass du grundsätzlich Recht hast. Allerdings sehe ich es Mittlerweile so, dass das abgleiten in Korruption und Oligarchie ein Kernfeature von repräsentativen Regierungssystemen mit kapitalistischem Wirtschaftssystem ist. Solange Egoismus und Opportunismus systematisch belohnt wird schafft es das Kapital immer nach und nach die Regulierungen auszuhöhlen die den Kapitalismus bändigen sollten... schlichtweg weil diejenigen mit viel Geld noch mehr Geld verdienen wollen und sich qua intrinsischer Logik des Systems den Einfluss kaufen können das auch um zu setzten. Imho werden wir den Kapitalismus absehbar nicht los, um ihn einzudämmen sollten wir wenigstens mal drüber nachdenken von den auf dauer immer korrupten Repräsentaten weg zu kommen. /edit: Und die AfD will einen Scheiß ändern. Liest man deren Wahlprogramm ist das der feuchte Traum eines jeden Neoliberalen. permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [–] plyth@feddit.org 1 point 11 hours ago (1 child) drüber nachdenken von den auf dauer immer korrupten Repräsentaten weg zu kommen. Also die Oligarchen direkt regieren lassen oder Umstellung auf Basisdemokratie? feuchte Traum eines jeden Neoliberalen. Wesswegen die AfD Probleme bekommen wird, wenn all die Übermenschen feststellen, dass sie gar nicht so viel wert sind. Wenn die Elite die Politik kontrolliert, ist Neoliberalismus aber gar nicht so schlecht, da man dann als Bevölkerung Handlungsspielraum hat, seine sozialen Absicherungen selber zu gestalten. Eine Krankenversicherung kann z.B. auch eine Genossenschaft sein oder Menschen können selber eine umlagenbasierte Rente aufbauen, bei der die Beiträge nicht gedeckelt sind. permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [–] GardenGeek@europe.pub 1 point 10 hours ago Also die Oligarchen direkt regieren lassen oder Umstellung auf Basisdemokratie? Basisdemokratie. Aber die Meinung ist unpopulär. Eine Krankenversicherung kann z.B. auch eine Genossenschaft sein oder Menschen können selber eine umlagenbasierte Rente aufbauen, bei der die Beiträge nicht gedeckelt sind. Alles tolle Ideen...in der Theorie. In der Praxis scheiter das daran, dass sich Kapital im Kapitalismus nunmal naturgegeben akkumuliert. Heißt die Gestaltungsmöglichkeiten der Elite sind viel größer als die des Durchschnittsbürgers. Oder ums konkret an deinem Beispiel fest zu machen: 1. Der Durchschnittsbürger hat nicht genug Geld über um selbst vorzusorgen weil das Kapital alles abzieht (siehe historische Parallele zur frühen Industrialisierung: Die Arbeiten hätten sich sicher genossenschaftlich organisiert wenn sie denn die Mittel gehabt hätten, hatten sie aber nicht...und werden sie nicht haben). 2. Das Kapital kann das politische System so gestalten das selbst deine guten Ideen im Endeffekt nur zu ihrer Bereicherung und der Ausbeutung der Mehrheit dienen. Auch Genossenschaften kann man korumpieren wenn kein Rechtsschutz besteht. Neoliberalismus impliziert zudem die vergesellschaftung der Verluste und die priavtisierung der Gewinne. In einem solchen System kann die Mehrheit langfristig nicht gewinnen. permalink fedilink source parent
[–] GardenGeek@europe.pub 2 points 12 hours ago* (1 child) Mag sein, dass du grundsätzlich Recht hast. Allerdings sehe ich es Mittlerweile so, dass das abgleiten in Korruption und Oligarchie ein Kernfeature von repräsentativen Regierungssystemen mit kapitalistischem Wirtschaftssystem ist. Solange Egoismus und Opportunismus systematisch belohnt wird schafft es das Kapital immer nach und nach die Regulierungen auszuhöhlen die den Kapitalismus bändigen sollten... schlichtweg weil diejenigen mit viel Geld noch mehr Geld verdienen wollen und sich qua intrinsischer Logik des Systems den Einfluss kaufen können das auch um zu setzten. Imho werden wir den Kapitalismus absehbar nicht los, um ihn einzudämmen sollten wir wenigstens mal drüber nachdenken von den auf dauer immer korrupten Repräsentaten weg zu kommen. /edit: Und die AfD will einen Scheiß ändern. Liest man deren Wahlprogramm ist das der feuchte Traum eines jeden Neoliberalen. permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [–] plyth@feddit.org 1 point 11 hours ago (1 child) drüber nachdenken von den auf dauer immer korrupten Repräsentaten weg zu kommen. Also die Oligarchen direkt regieren lassen oder Umstellung auf Basisdemokratie? feuchte Traum eines jeden Neoliberalen. Wesswegen die AfD Probleme bekommen wird, wenn all die Übermenschen feststellen, dass sie gar nicht so viel wert sind. Wenn die Elite die Politik kontrolliert, ist Neoliberalismus aber gar nicht so schlecht, da man dann als Bevölkerung Handlungsspielraum hat, seine sozialen Absicherungen selber zu gestalten. Eine Krankenversicherung kann z.B. auch eine Genossenschaft sein oder Menschen können selber eine umlagenbasierte Rente aufbauen, bei der die Beiträge nicht gedeckelt sind. permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [–] GardenGeek@europe.pub 1 point 10 hours ago Also die Oligarchen direkt regieren lassen oder Umstellung auf Basisdemokratie? Basisdemokratie. Aber die Meinung ist unpopulär. Eine Krankenversicherung kann z.B. auch eine Genossenschaft sein oder Menschen können selber eine umlagenbasierte Rente aufbauen, bei der die Beiträge nicht gedeckelt sind. Alles tolle Ideen...in der Theorie. In der Praxis scheiter das daran, dass sich Kapital im Kapitalismus nunmal naturgegeben akkumuliert. Heißt die Gestaltungsmöglichkeiten der Elite sind viel größer als die des Durchschnittsbürgers. Oder ums konkret an deinem Beispiel fest zu machen: 1. Der Durchschnittsbürger hat nicht genug Geld über um selbst vorzusorgen weil das Kapital alles abzieht (siehe historische Parallele zur frühen Industrialisierung: Die Arbeiten hätten sich sicher genossenschaftlich organisiert wenn sie denn die Mittel gehabt hätten, hatten sie aber nicht...und werden sie nicht haben). 2. Das Kapital kann das politische System so gestalten das selbst deine guten Ideen im Endeffekt nur zu ihrer Bereicherung und der Ausbeutung der Mehrheit dienen. Auch Genossenschaften kann man korumpieren wenn kein Rechtsschutz besteht. Neoliberalismus impliziert zudem die vergesellschaftung der Verluste und die priavtisierung der Gewinne. In einem solchen System kann die Mehrheit langfristig nicht gewinnen. permalink fedilink source parent
[–] plyth@feddit.org 1 point 11 hours ago (1 child) drüber nachdenken von den auf dauer immer korrupten Repräsentaten weg zu kommen. Also die Oligarchen direkt regieren lassen oder Umstellung auf Basisdemokratie? feuchte Traum eines jeden Neoliberalen. Wesswegen die AfD Probleme bekommen wird, wenn all die Übermenschen feststellen, dass sie gar nicht so viel wert sind. Wenn die Elite die Politik kontrolliert, ist Neoliberalismus aber gar nicht so schlecht, da man dann als Bevölkerung Handlungsspielraum hat, seine sozialen Absicherungen selber zu gestalten. Eine Krankenversicherung kann z.B. auch eine Genossenschaft sein oder Menschen können selber eine umlagenbasierte Rente aufbauen, bei der die Beiträge nicht gedeckelt sind. permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [–] GardenGeek@europe.pub 1 point 10 hours ago Also die Oligarchen direkt regieren lassen oder Umstellung auf Basisdemokratie? Basisdemokratie. Aber die Meinung ist unpopulär. Eine Krankenversicherung kann z.B. auch eine Genossenschaft sein oder Menschen können selber eine umlagenbasierte Rente aufbauen, bei der die Beiträge nicht gedeckelt sind. Alles tolle Ideen...in der Theorie. In der Praxis scheiter das daran, dass sich Kapital im Kapitalismus nunmal naturgegeben akkumuliert. Heißt die Gestaltungsmöglichkeiten der Elite sind viel größer als die des Durchschnittsbürgers. Oder ums konkret an deinem Beispiel fest zu machen: 1. Der Durchschnittsbürger hat nicht genug Geld über um selbst vorzusorgen weil das Kapital alles abzieht (siehe historische Parallele zur frühen Industrialisierung: Die Arbeiten hätten sich sicher genossenschaftlich organisiert wenn sie denn die Mittel gehabt hätten, hatten sie aber nicht...und werden sie nicht haben). 2. Das Kapital kann das politische System so gestalten das selbst deine guten Ideen im Endeffekt nur zu ihrer Bereicherung und der Ausbeutung der Mehrheit dienen. Auch Genossenschaften kann man korumpieren wenn kein Rechtsschutz besteht. Neoliberalismus impliziert zudem die vergesellschaftung der Verluste und die priavtisierung der Gewinne. In einem solchen System kann die Mehrheit langfristig nicht gewinnen. permalink fedilink source parent
[–] GardenGeek@europe.pub 1 point 10 hours ago Also die Oligarchen direkt regieren lassen oder Umstellung auf Basisdemokratie? Basisdemokratie. Aber die Meinung ist unpopulär. Eine Krankenversicherung kann z.B. auch eine Genossenschaft sein oder Menschen können selber eine umlagenbasierte Rente aufbauen, bei der die Beiträge nicht gedeckelt sind. Alles tolle Ideen...in der Theorie. In der Praxis scheiter das daran, dass sich Kapital im Kapitalismus nunmal naturgegeben akkumuliert. Heißt die Gestaltungsmöglichkeiten der Elite sind viel größer als die des Durchschnittsbürgers. Oder ums konkret an deinem Beispiel fest zu machen: 1. Der Durchschnittsbürger hat nicht genug Geld über um selbst vorzusorgen weil das Kapital alles abzieht (siehe historische Parallele zur frühen Industrialisierung: Die Arbeiten hätten sich sicher genossenschaftlich organisiert wenn sie denn die Mittel gehabt hätten, hatten sie aber nicht...und werden sie nicht haben). 2. Das Kapital kann das politische System so gestalten das selbst deine guten Ideen im Endeffekt nur zu ihrer Bereicherung und der Ausbeutung der Mehrheit dienen. Auch Genossenschaften kann man korumpieren wenn kein Rechtsschutz besteht. Neoliberalismus impliziert zudem die vergesellschaftung der Verluste und die priavtisierung der Gewinne. In einem solchen System kann die Mehrheit langfristig nicht gewinnen. permalink fedilink source parent