Kursgewinne wurden ja genau nicht abgeworfen sondern sind der Marktwert der Aktienbeteiligung. Ja, die kann jetzt für Vsteuer verfrühstückt werden. Wie macht Frau Klatten das? Achja und was fällt an, wenn Frau Klatten Unternehmensanteile veräußert?
Dein komisches “in 10 Jahren verliert man dann rund 80 % seines Vermögens” ist also Humbug. Das dauert viel länger, und dann haben die immer noch unfassbar viel Geld.
"Der Aktienmarkt" macht vor Inflation im Schnitt 9% Rendite langfristig. Im Schnitt und langfristig wird da also niemand 15% Zahlen können ohne Substanzverlust. Das ist nicht so komplex.
Und auf meine anderen Punkte gehst du ja gar nicht ein. Ich hänge ja nicht gnadenlos an Vermögensteuern, aber ich hänge daran, die Vermögensungleichheit zu verringern
Welchen habe ich ignoriert?
Die Vermögensteuer ist ja ein sehr einfacher Weg, aber man könnte ja eben über eine Änderung der Einkommensteuer bspw. große Vermögen gezielt langsamer wachsen lassen und dafür kleine Vermögen und Vermögensaufbau begünstigen.
Dagegen wehre ich mich auch garnicht kategorisch, nur ist eben ein negativer Zinseszinseffekt (du weisst, das was die Reichen immer Reicher werden lässt) und damit ein sehr scharfes Schwert. Wenns um das Begrenzen von Zuwachs geht wären z.B. Jahre mit Vermögensverlust zu Veschonen ein Mittel, um abrauchenden Unternehmen nicht noch schneller den Sarg zuzunageln.
Im Sinne der Schweiz bei 0-1 % sicherlich zu diskutieren. In Höhe von 12-15% einfach ein harter Reset unseres Wirtschaftssystems, völlig indiskutabel.
Falls du mir nicht glaubst, hier eine historische Simulation (in US Dollar, Kapitalertragsteuer noch nicht berücksichtigt). Da ist kein Vermögenserhalt möglich https://www.portfoliovisualizer.com/monte-carlo-simulation?s=y&sl=70zNY17tyD4A78JrIkFwpP