95% aller Unternehmen hören auf GroĂsprachmodelle zu nutzen bevor sie den groĂen Reibach machen.
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Ich als Weichwaren-Entwickler, der vom Unternehmen ermutigt wird KI zu nutzen, kann bestÀtigen, dass ich damit nicht zur steigerung der ProduktivitÀt beitrage, allerdings sinkt meine tatsÀchlich geleistete Arbeitszeit dadurch stark (vor Gericht werde ich das abstreiten).
Vorsicht bei DWN. Die verbreiten oft rechtspopulistische Ansichten oder unseriöse Nachrichten. Auch wenn der GrundprĂ€misse des Artikels in diesem Fall eher richtig ist, ich wĂŒrde da lieber eine seriösere Quelle suchen
Eine zuverlĂ€ssige Quelle zu finden war mir zu viel Aufwand. Ich weiĂ mittlerweile garnicht ob der ursprĂŒngliche Post was aktuelles war, oder ob nur eine Studie aus 2025 wiedergekĂ€ut wurde.
Per Suchmaschine findet man einfach so viel Slop nach dem Schema "Die meisten KI Projekte scheitern... beachte daher diese geheimen Tipps um es besser zu machen!" DarĂŒber ist das Meme.
FĂŒr KapazitĂ€tserweiterung braucht es dort nur einen zusĂ€tzlichen KI-Agenten â nicht mehr Personal, was zeitintensiver und teurer ist.
Da geht den Besitzern und KI VerkÀufern einer ab. Aber auch im Artikel:
Erfahrung zeigt: Unternehmen ersetzen Menschen nicht, sondern richten sie stÀrker auf Lieferantenkooperation, Resilienz und Innovation aus.
Etwas kontext. War in den 2000ern mit dem internet Àhnlich. Hat sich auch nicht direkt in der ProduktivitÀt niedergeschlagen.
Etwas Kontext zum Kontext: Als ich noch beruflich mit Leuten zu tun hatte, die stÀndig allen erklÀren wollten, dass die Blockchain die Zukunft ist, wurde auch gern das Internet als Vergleich herangezogen.
Touché. Aber um fair zu sein Leute benutzen LLMs auch schon. Allein weil Suchmaschinenergebnisse durch SEO und slop so viel schlechter geworden sind.
Der Link erzeugt eine Fehlermeldung. Hast du den mit KI eingefĂŒgt?
UrsprĂŒnglicher Post in !de_edv@feddit.de wurde gelöscht.
Genauen Link finde ich nicht, referenzierte aber sowas wie das hier: https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/716921/95-prozent-scheitern-warum-kuenstliche-intelligenz-in-unternehmen-zur-falle-wird
Mal ehrlich gesagt: Ja, die Unternehmen machen es falsch, weil sie ihren ROI halt nicht korrekt berechnen. NatĂŒrlich fĂŒhren KI-Chatbots zu ProduktivitĂ€tszuwachs. Das sehe ich jeden Tag. Die Kollegen nutzen das Zeugs und machen damit tolle Dinge und es hilft ihnen durchaus bei der Arbeit. Aber das flieĂt natĂŒrlich null in die Konzernstatistiken ein.
Bei einzelnen Unternehmen mag das ja sein dass es nicht direkt messbar ist. Allerdings mĂŒsste doch makroökonomisch ein ProduktivitĂ€tszuwachs ohne weiteres ersichtlich sein. Meinem Kenntnisstand gibt es noch keine belastbaren Zahlen, vorsichtige Prognosen der OECD schĂ€tzt 0,2-1,3% in den nĂ€chsten zehn Jahren je nach Land.
Rechnet man das gegen mit den realen Kosten von KI Nutzung sieht das nicht so gut aus.
Das Problem ist, dass "ProduktivitÀt" ein echt bescheuertes KPI ist. Im Kern misst das ja auf volkswirtschaftlicher Ebene nur "eingesetzte Arbeitsstunden vs. Bruttoinlandsprodukt" und dabei kann nur Quatsch rauskommen.
Prinzipiell ja nicht oder? Ob eine Fabrik nun 5 Produkte pro Stunde generiert oder 8 ist ja gut messbar. Auch wurden in Kreativberufen wie Grafikdesigner, Ingenieur, Programmierer diverse Versuche unternommen die ProduktivitĂ€t zu messen. Mal mehr oder weniger erfolgreich. Also eigentlich mĂŒssten wir doch, beispielsweise bei den Softwareentwicklern, doch massenhaft Belege und Zahlen haben ob und um wie viel effizienter man nun geworden ist. Und das auch ĂŒber einen lĂ€ngeren Zeitraum hinweg. Gesehen habe ich dazu allerdings noch keine belastbare Studie.
Die einzige andere Variante hier eine Metrik zu bekommen die ich gesehen habe sind Umfragen. GefĂŒhlte Wahrheiten halte ich bei dem Thema aber fĂŒr unzureichend. Denn eine in 2-3 Minuten generierte Arbeit die sonst ĂŒblicherweise 1-2 Stunden benötigt fĂŒhlt sich immer schneller und produktiver an. Ob die Randbedingungen insgesamt dann einen effektiven und relevanten ProduktivitĂ€tszuwachs zulassen ist die zu klĂ€rende Frage.
Prinzipiell ja nicht oder? Ob eine Fabrik nun 5 Produkte pro Stunde generiert oder 8 ist ja gut messbar
Der Punkt ist halt, dass sich das gerade alles wild ĂŒberlappt. Dann fĂŒhrst du irgendwas mit KI-Automatisierung ein und stellst fest, dass deine Fabrik jetzt weiterhin 5 Produkte die Stunde generiert und denkst, dass das alles total sinnfrei war. Dabei ĂŒbersiehst du dann, dass im globalen Weltenbrand gerade das 2. Mal innerhalb eines halben Jahrzehnts deine Lieferketten gerissen sind, dass ein verrĂŒckter US-PrĂ€sident wie wild am Zoll-Regler dreht und all das.
Oder du hast so Kleinigkeiten, die irgendwie die Arbeit einfacher machen, sich aber dann doch nicht direkt in Euro niederschlagen. Unsere AuĂendienstler etwa diktieren mittlerweile dank funktionierender Spracherkennung viele Besuchsberichte. Das spart denen durchaus Arbeit. Aber das seriös in Umsatzeuro umzurechnen wĂ€hrend gerade die Luft aus dem gesamten Markt entweicht und die Nachfrage massiv einbricht, wirst du nicht hinkriegen.
Hallo,
können Sie mir sagen wann meine Spahnpasta endlich mit KI-Funktionen geliefert wird? Ich fĂŒhle mich so furchtbar unproduktiv beim SpĂ€hneputzen.
GaliGrĂŒ Herr von und zu Businesskasper.
NatĂŒrlich rentiert sich das fĂŒr Adobe nicht, wenn jemand deren Software einfach als freie 1:1 Version released. /s
Dass das passiert ist, ist eines der besten dinge dieses Jahr und zu 100% Karma!

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