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[–] 19 points 3 days ago (1 child)

Wenn sie beim Antifaschismus oder gegenüber dem IGH nur auch so auf Gesinnungstreue pochen würden..
Für Antisemitismus ist selbstverständlich kein Platz aber das Standing zum Staat Israel ist weiterhin eine andere Geschichte und es wäre schön, wenn unsere Politikys das entsprechend trennen könnten.

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  • [–] 3 points 3 days ago

    aber das Standing zum Staat Israel ist weiterhin eine andere Geschichte

    Wird ja deswegen auch separat angesprochen

    Auch den Antizionismus in den eigenen Reihen müsse die Linke angehen, sagte Lagodinsky. Antizionismus verneine »die Existenz eines Mitglieds der internationalen Gemeinschaft« und dürfe von keiner zivilisierten Partei in Deutschland kultiviert werden.

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  • [–] 17 points 3 days ago (2 children)

    Traurig, dass auch Grüne meinen, sich mit sowas profilieren zu müssen.

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  • [–] 14 points 3 days ago

    Das ist halt das übliche Presse bs. Die Grünen werden von der Presse auf ihrer Wahlparty zu dem Thema befragt und müssen antworten. Dann greifen sich die Reporter die radikalste Antwort und schreiben es entsprechend so, dass es super radikal klingt. Wir reden hier über einen EU-Parlamentarier aus Berlin. Er hat also in der Partei nicht so viel zu sagen. Dazu verhandeln geht es auch um Koalitionsverhandlungen. Sich da teuer zu verkaufen ist zu erwarten.

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  • [–] 9 points 3 days ago* (last edited 3 days ago)

    Wie üblich, schauen sich unsere neoliberalen Politiker erfolgreiche Strategien aus Großbritannien ab.

    Kannst Du Dich noch daran erinnern, was passiert ist, als Labour unter der Führung von Corbyn plötzlich anfing, wieder zu einer sozialdemokratischen Partei zu werden? Und wie das ausging? Da gab es plötzlich eine Hexenjagd gegen "Antisemiten" und es wurden alle aus der Partei rausgekantet, die nicht durch und durch neoliberal waren. Genau das versuchen die Grünen jetzt, nur halt nicht innerparteilich, sondern* gegen eine andere Partei, die mit ihrer sozialpolitischen Ausrichtung das Narrativ von den ach so progressiven und linken Grünen stört.

    *Edit: Das wurde damals in Großbritannien auch von den Tories und ihnen nahestehenden Medien losgetreten, also kam auch von einer anderen Partei. Die Neoliberalen bei Labour haben halt mitgemacht.

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  • [–] 10 points 3 days ago

    Ganz bestimmt wird da gerechtfertigte Kritik an Israels illegalen Kriegsmethoden und Siedlungen nicht eingeschlossen, oder?

    Oder?

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  • [–] 0 points 3 days ago (2 children)

    Finde daran erst mal nichts Verwerfliches. Die Linke gerade in Neukölln ist so ein Thema für sich, vor allem wenn es darum geht bei dem islamistischen Teil ein Auge zuzudrücken. Und nein, die Grünen drücken kein Auge zu, wenn es um die Siedlungen geht. Was ich eher bedenklich finde, ist, dass es immer um Palästina geht, aber wehe, man erwähnt den Sudan, wo es in den letzten eine ethische Säuberung gegeben hat, die ihresgleichen sucht, ist die Linke sofort ganz still.

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  • [–] 6 points 2 days ago* (last edited 2 days ago) (1 child)

    Öhm...die einzigen die hin und wieder auf der politischen Bühne überhaupt mal über Sudan reden sind die Linken und die Grünen?! Hier zum Beispiel. Aber generell auch in deren Parteikommunikation.

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