Kühne stand immer wieder dafür in der Kritik, einerseits seinen Wohnsitz und sein Unternehmen in den steuerlich sehr vorteilhaften Kanton Schwyz verlagert zu haben, sich gleichzeitig aber in den letzten Jahren zunehmend als Mäzen und heimatverbundener Hamburger Unternehmer darzustellen.
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Na dann profitiert die Gesellschaft ja nun von reichlich Erbschaftssteuern!
Schönes Beispiel dafür, was das für ein Raubzug ist. Er wird lt. Artikel auf 36 Milliarden geschätzt. Wir ignorieren bei der Summe jetzt mal Freibeträge, weil irrelevant:

Im Kern könnte der Staat jetzt 36*0,3 = 10,8 Mrd € Erbschaftssteuer einnehmen. Tut er aber nicht, weil er sich absichtlich verarschen lässt.
Nö. Keine Erben, alles geht in eine Stiftung.
So vererbt man Milliardenvermögen. Die Kohle schön in eine steuerbefreite Stiftung packen, dann alle Erben und Günstlinge bei der Stiftung anstellen, wo sie für Mondgehälter gar nix machen.
Darf ich an dieser Stelle die Bedeutung für Hessen erfragen?
Aber was heißt das für Hamburg und sein geplantes Theater?
Du meinst wahrscheinlich die Oper. Die Verträge dort sind mit der Kühne Stiftung, die jetzt praktisch das ganze Vermögen erbt.

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