Aktivisten der Bewegung „Gen Z regelt“ treten aus und warnen vor suspekten Strukturen. Unterdessen blicken Sicherheitsbehörden relativ gelassen auf das Wochenende.

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[–] 8 points 2 days ago* (last edited 2 days ago) (10 children)

Was mensch sich zusätzlich zur Militanz (auch die gewaltfreie Militanz) aus Frankreich abschauen kann, ist die Art und Weise wie sich voneinander unabhängige Gruppen, Organisationen und Bewegungen "koordinieren". Dann braucht es keine zentralisierte Instanz wie GenZ-regelt die zu Protesten aufruft, Inhalte vorgibt, Strukturen für Aktionen stellt und das alles koordiniert obwohl es personell enorme Flaschenhälse gibt. Und von der Machtkonzentration fangen wir gar nicht erst an zu reden...

In Berlin sind Spontanversammlungen erlaubt und benötigen rein rechtlich betrachtet auch keine Versammlungsleitung, sich also trotzdem gemeinsam in Mitte zu treffen ist auch völlig unabhängig von GenZ-regelt möglich.

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  • [+] -7 points 2 days ago (9 children)

    Nein, Militanz sollten man sich nicht abschauen. Geplündert Einzelhändler und Apple Läden helfen keinem.

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  • [–] 8 points 2 days ago (5 children)

    Machts Spaß konservativen Narrative aus der Bild zu übernehmen?

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  • [–] 5 points 2 days ago (4 children)

    Das hat nichts mit einer Zeitung zu tun, die ich nicht lese. Irgendwelche Mülltonnen anzünden ist gemeingefährlich. Und spätetestens beim Luxusshop ausräumen braucht sich niemand einreden, dass dahinter noch irgendein politisches Anliegen steht. Das sind Trittbrettfahrer und wer sich nicht von sowas distanziert, das sogar noch herbeiwünscht, ist mit verantwortlich.

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  • [–] 3 points 2 days ago (3 children)

    Hast du mal versucht zu verstehen was ich gemeint hab oder schaltet dein Gehirn bei der Erwähnung von Militanz und Frankreich im selben Satz automatisch zu Plünderung? Denn genau dieser Fehlschluss das ist was ich mit "konservative Narrative" meine

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  • [–] 3 points 2 days ago* (2 children)

    Wenn man sich an der gemeinhin geläufigen Definition des Wortes orientiert und nicht an der irgendwelcher linker Diskursgruppen, entspringt das keinem konservativen Bild-Zeitungs Narrativ. Insbesondere, wenn ich per Telegram irgendwelche Kinder zur Militanz aufrufe, trage ich Mitverantwortung wenn die dann darunter zuerst Randale verstehen.

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  • [–] -2 points 2 days ago (1 child)

    Du legst dir das richtig schön zurecht. Selbst wenn du ignorierst, dass ich explizit auch "gewaltfreie Militanz" mitgenannt habe, so bedeutet Militanz halt nicht einfach Plünderungen. Genauso wenig sind Plünderungen die logische Folgen von Massenmilitanz. Selbst deine hier im Kommentarstrang verlinkte Wikipedia Definition spricht halt von Gewaltbereitschaft oder gewaltsamer Vorgehensweise, erwähnt sowas wie Plünderungen aber in keinster Weise.

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  • [–] 3 points 2 days ago*

    Ich bin gegen Gewalt auf Demonstrationen. Das schließt gewalttätige Militanz und Plünderungen mit ein. Und Körperverletzung. Und Sachbeschädigung. Und sein wir ehrlich, das eine funktioniert super im Einklang mit dem anderen.

    Aber genug zu mir. Was für nicht-gewaltfreie Militanz möchtest du hier denn billigen?

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  • [–] 2 points 2 days ago (1 child)

    Wie definierst du "Militanz"? Gruppen wie Ende Gelände oder Letzte Generation sind oder waren halt auch bei einigen Definitionen militant.

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  • [–] 2 points 2 days ago*

    Entlang der Definition, in der Wikipedia in diesem Kontext sicherlich nicht nur die streitbare Haltung.

    Der Begriff Militanz steht sowohl für eine kriegerische Haltung,[1] eine streitbare Gesinnung,[2] eine physische Gewaltbereitschaft von Personen und Gruppen im Kampf für bzw. gegen politische oder religiöseÜberzeugungen[1] als auch eine aggressive, gewaltsame Vorgehensweise.[3]

    Und nein, ich finde Gewalt gegen Sachen und Polizisten nicht vertretbar. Wobei erstere bei sowas wie Ende Gelände sicherlich egaler ist.

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