Es hat aber das große Problem, das dabei der Meeresboden großflächig praktisch vernichtet wird.
Naja "vernichtet...". Ja. Es ist halt die Frage wie schlimm das ist, also, wieviel Lebens gibt da unten und kann man an Ort A etwas abbauen, wie weit stört das Ort B in X Kilometern Entfernung?
Es ist z.b. bei uns an der Oberfläche im Prinzip auch kein Problem, Bäume zu fällen und etwas unterirdisch zu machen. Theoretisch auch nicht in Naturschutzgebieten. So richtiger Urwald braucht länger um sich zu regenerieren, aber es geht und es findet natürlich statt. Das Problem entsteht wenn man dadurch den gesamten Lebensraum gefährdet oder einen zu großen Schock verursacht. Und wir haben Naturschutzgebiete genau dafür, als Rückzugsort.
Ist die Frage ob es schlimm ist wenn man Sediment am Meeresboden auf ein paar km² aufwühlt, wenn effektiv 99.9% des Meeresbodes davon nicht berührt wird. Das Sediment lagert sich irgendwann schon wieder ab und man müsste untersuchen wie schnell sich das Ökosystem wieder regeneriert. Also, der Pazifik ist unglaublich groß, er ist 460x größer als Deutschland, 16x größer als Europa. Da muss was ökologisch akzeptables machbar sein.
Und "großflächig" passiert da gar nichts bis es profitabel ist. Selbst wenn es profitabel wäre, braucht es Abnehmer, wahrscheinlich liegt da unten mehr Metall als wir in hunderten Jahren brauchen.
Ist nicht die vegane Einstellung, das ist sicher richtig, aber die Wahl ist oft ein noch intensiverer Bergbau an anderen Stellen.